Samtgemeinde Bothel

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Bericht des EKN vom September 2014

 

Diese Sonderauswertung wurde auf Anfrage des Landkreises Rotenburg vom 13.06.2014 durchgeführt. Das Epidemiologische Krebsregister Niedersachsen (EKN) wird darin um eine Untersuchung der Häufigkeit von Krebserkrankungen in der Samtgemeinde (SG) Bothel gebeten. Hintergrund ist eine Anfrage und eine Unterschriftensammlung einer Bürgerinitiative im Landkreis Rotenburg zu einer vermuteten Krebshäufung in der Bevölkerung, ausgelöst durch die Erdgasförderung in Söhlingen (einem Ortsteil der Gemeinde Hemslingen, die Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Bothel ist). Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern mehrerer Bürgerinitiativen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamtes des Landkreises, des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA) und der Vertrauensstelle des EKN, hat die Anfrage gemeinsam erarbeitet. In der Anfrage werden die zu betrachtenden Diagnosegruppen, der Untersuchungszeitraum und das Untersuchungsgebiet festgelegt.

Für die Samtgemeinde Bothel sollte untersucht werden, ob für zwölf verschiedene Diagnosegruppen über den Zeitraum von 2003 bis 2011 bzw. 2012 eine erhöhte Krebshäufigkeit vorliegt.

 

Als Ergebnis zeigte sich, dass die Anzahl der hämatologischen Krebserkrankungen (ICD-10 C81-C96) bei Männern statistisch signifikant erhöht ist. Es wurden bei den Männern 41 Neuerkrankungen für den untersuchten Diagnosezeitraum von 2003 - 2012 beobachtet bei erwarteten 21,3 Fällen.

 

Kurzfassung Bericht zur Samtgemeinde Bothel

Langfassung Bericht zur Samtgemeinde Bothel

 

 

Befragung der Bürgerinnen und Bürger zu den erhöhten Krebsfällen in der Samtgemeinde Bothel durch den Landkreis Rotenburg

 

Zur Ursachenforschung hat der Landkreis Rotenburg eine Befragung der Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde initiiert. Im November 2014 wurden alle 6.978 Einwohnerinnen und Einwohner der Samtgemeinde Bothel mit einem Fragebogen angeschrieben und zu eigenen hämatologischen Erkrankungen oder zu solchen bei Angehörigen befragt.

 

Die Auswertung der Ergebnisse der Befragung erfolgte in mehreren Schritten. Grundsätzlich sollte dabei nach Gemeinsamkeiten der Fälle gesucht werden, die die erhöhte Rate von Krebserkrankungen erklären könnten.

 

In dem nun vorliegenden Bericht werden das Vorgehen und die Ergebnisse beschrieben, die das Gesundheitsamt des Landkreises Rotenburg (Wümme) mit Unterstützung des Landesgesundheitsamtes ermittelt hat.

 

Den Bericht des Landkreises Rotenburg vom April 2017 finden Sie hier.

 


Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 04. Mai 2017
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