Das Datenschema für das Epidemiologische
Krebsregister Niedersachsen

 

 

 

- Vierte, überarbeitete Auflage -

 

 

 

Dipl.-Math. M. Rohde
Dipl.-Inform. F. Wietek

 

 

 

 

 

Oldenburg, 28.7.1999

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis *

Abbildungsverzeichnis *

Vorwort *

1. Die Vertrauensstelle *

1.1 Das ER-Schema *

1.2 Relationen *

1.2.1 Meldungen *

1.2.2 Weitere meldungsbezogene Angaben *

1.2.3 Klartexte *

1.2.4 Personenidentifizierende Daten, Kontrollnummern und Chiffrate *

1.2.5 Todesbescheinigungen *

1.2.6 Kodierungstabellen für Attribute, Dokumentationskräfte und Melder *

1.2.7 Hilfsrelationen *

1.2.8 Relationen für Klartextabgleich und Verwaltung *

2. Die Registerstelle *

2.1 Das ER-Schema *

2.2 Relationen *

2.2.1 Patienten *

2.2.2 Tumoren *

2.2.3 Meldungen *

2.2.4 Weitere meldungsbezogene Daten *

2.2.5 Texte und Chiffrate *

2.2.6 Kodierungstabellen für Attribute, Dokumentationskräfte und Melder *

2.2.7 Hilfsrelationen *

2.2.8 Relationen für Datensatzabgleich und Verwaltung *

2.2.9 Relationen zur Abrechnung mit Ärzten und Sammelmeldern *

2.3 Indizes *

3. Unterschiede zum Standard der Arbeitsgemeinschaft bevölkerungsbezogener Krebsregister *

3.1 Grundsätzliche Überlegungen *

3.2 Personenbezogene Angaben *

3.3 Tumorbezogene Angaben *

3.4 Angaben zur Therapie *

3.5 Angaben zum Sterbefall *

4. Geodaten in der Registerstelle *

4.1 Konzeptionelles ER-Schema *

4.2 Relationen *

4.2.2 Regionalinformationen *

4.2.3 Standardbevölkerungen *

4.2.4 Verbindung zum GeoServer *

4.3 Indizes *

Anhang A: Kodierungen *

A.1 Die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD) *

A.1.1 9. Revision der ICD *

A.1.2 10. Revision der ICD *

A.2 Die ICD für die Onkologie (ICD-O) *

A.2.1 1. Auflage der ICD-O *

A.2.2 2. Auflage der ICD-O *

A.2.3 Deutsche Auflagen der ICD-O (ICD-O-DA) *

A.3 TNM *

A.4 Berufskodierung *

A.5 Staatenkodierung *

A.6 Gemeindekennziffern und regionale Beobachtungseinheiten *

A.7 Gauß-Krüger-Koordinaten *

Anhang B: Tabellen *

Register *

Literaturverzeichnis *

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1.1: ER-Schema der Vertrauensstelle: Meldungen *

Abb. 2.1: Konzeptionelles ER-Schema der Registerstelle *

Abb. 2.2: Implementiertes ER-Schema der Registerstelle: Meldungen *

Abb. 2.3: Implementiertes ER-Schema der Registerstelle: Abgleich, Unklarheiten, Anfragen und Vitalstatusmeldung *

Abb. 4.1: Konzeptionelles ER-Schema für Untersuchungsgebiete *

Abb. 4.2: Standardbevölkerungen mit Fallzahlen *

Vorwort

Dieser Bericht stellt das Datenschema für das Epidemiologische Krebsregister Niedersachsen vor (vgl.) und bildet somit eine Überarbeitung von . Das Datenschema hat nur vorläufigen Charakter, da sich einige Meldewege weiterhin im Aufbau befinden und auch die Struktur und der Umfang der Meldebögen (insb. des Epidemiologischen Krebsregisters selbst) noch nicht endgültig beschlossen worden sind. Weiterhin steht auch noch die Verabschiedung eines Landeskrebsregistergesetzes an, aus dem sich eventuell noch Modifikationen am Datenschema ergeben könnten.

Insgesamt wurde Wert darauf gelegt, alle Meldungen möglichst vollständig und originalgetreu in das Datenschema übernehmen zu können.

In diesem Bericht wurde auf den Überblick über den betrachteten epidemiologischen Datensatz verzichtet (siehe ). Neu gegenüber ist die Auslagerung der Geo-Daten auf das GIS-System des InterGIS-Projekts (die Tabellen für die Geo-Daten wurden aus der Datenbank entfernt, nur die Hierachie- und Regionalinformationen sind in der Datenbank geblieben). Außerdem sind inzwischen alle logischen Fremdschlüsselbedingungen der Datenbank bekannt, so daß in den Fremdschlüsselattributen nur korrekte Werte gespeichert werden können. Neben einzelnen Ergänzungen und Modifikationen wurde auch der Aufbau des Berichts geändert. Alle Relationen des Epidemiologischen Krebsregisters sind in einem Anhang in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt, während im beschreibenden Text entsprechende Verweise zu finden sind. Der Tabellenanhang wurde mit dem Programm ERWin erstellt. Mit diesem CASE-Tool wird das Datenschema des Krebsregisters verwaltet, so daß der Tabellenanhang ständig aktualisiert werden kann. Die Installation der Datenbank wird nicht mehr im Anhang dieses Berichts beschrieben. Stattdessen wird es in Zukunft einen eigenen Bericht zu diesem Thema geben.

Im einzelnen stellen Kapitel 1 und 2 das Datenschema der Vertrauensstelle sowie den epidemiologischen Teil des Datenschemas der Registerstelle im Detail vor. Die Schemata sind aufeinander abgestimmt und stützen sich in der Grundlage auf die Anforderungen des Bundeskrebsregistergesetzes sowie in der Umsetzung im wesentlichen auf die Arbeiten der GMDS-Projektgruppe "Krebsregister" bzw. der Arbeitsgemeinschaft bevölkerungsbezogener Krebsregister in Deutschland. In einzelnen Punkten weichen sie jedoch leicht von dem dort erarbeiteten Vorschlag "Dokumentationsstandards" ab – siehe hierzu Kapitel 3. Kapitel 4 geht auf die Modellierung der Geodaten ein. Im Anhang werden schließlich spezielle im Schema verwendete Domänen (ICD- und ICD-O-Kodierung, TNM-Klassifikation, Berufs-, Staaten- und Regionenkodierung sowie Gauß-Krüger-Koordinaten) definiert und die Tabellen des Datenschemas alphabetisch aufgeführt.

Für die nächste Version des Datenschemas werden größere Änderungen im Bereich der Auswertungsrelationen der Registerstelle anstehen. Die Verwaltung der multidimensionalen Daten (im wesentlichen die Fall- und Einwohnerdaten) wird zukünftig für einen schnelleren Zugriff optimiert werden. Weiterhin sollen Zwischenergebnisse zur späteren Wiederverwendung gesichert werden.

In diesem Bericht wird zur Vereinfachung auch bei nicht geschlechtsspezifischen Bezeichnungen stets die männliche Form gewählt, bei der Bezeichnung Ärzte sind natürlich auch Ärztinnen, beim Begriff Patienten auch Patientinnen gemeint usw.

1. Die Vertrauensstelle

1.1 Das ER-Schema

Im Zentrum des Datenschemas der Vertrauensstelle steht die Meldung. Die Relation Meldungen enthält lediglich verschiedene zur Verwaltung der gespeicherten Meldungen benötigte Angaben, während in den Relationen, die die Meldung weiter spezialisieren, alle durch den jeweiligen Meldebogen bzw. Melder gelieferten epidemiologischen Daten vor der Weiterleitung an die Registerstelle möglichst vollständig und originalgetreu gespeichert werden. Nach Abschluß der Bearbeitung einer Meldung in der Registerstelle, spätestens aber 3 Monate nach Übermittlung an die Registerstelle wird die Meldung in der Vertrauensstelle gelöscht.

Jede Meldung ist einem meldenden Arzt oder einem Sammelmelder (einer "im Auftrag" meldenden Einrichtung), etwa einer Nachsorgeleitstelle, einem Klinikregister, Tumorzentrum oder Gesundheitsamt, zugeordnet. Auch für Meldungen von Sammelmeldern sollte der ursprünglich meldende Arzt definiert sein. Zusätzlich enthalten Sterbemeldungen die separate Angabe des behandelnden oder Hausarztes. Der Datenbestand über Melder wird im Grunde genommen unabhängig von konkreten Meldungen geführt und sowohl durch Absprache mit potentiellen Meldern als auch aufgrund von Angaben auf Meldungen ergänzt.

Abb. 1.1: ER-Schema der Vertrauensstelle: Meldungen

Weiterhin existieren zu einer Meldung ein Satz personenidentifizierender Angaben, der nicht an die Registerstelle weitergereicht wird, eine Menge von hieraus abgeleiteten Kontrollnummern, die in der Registerstelle den personenbezogenen Abgleich mit anderen Meldungen ermöglichen, sowie i.a. auch der jeweils zugehörige chiffrierte personenidentifizierende Datensatz (Chiffretext), der auch zur dauerhaften Speicherung in der Registerstelle vorgesehen ist. Eine Ausnahme bilden hier die faktisch anonymisiert weiterzureichenden Pathologenmeldungen.

Eine Meldung kann generell Angaben zu verschiedenen Tätigkeiten des Patienten bis zum Zeitpunkt der Meldung, früheren Wohnorten, Krebsfällen in der Familie sowie den Komponenten der Primärtherapie jedes gemeldeten Tumors machen.

In einer Meldung können verschiedene diagnostizierte Tumoren (etwa auch multiple Tumoren) in Form von Tumormeldungen beschrieben werden. Diese Modellierung unterstützt insbesondere Meldungen von solchen Meldern, die nur die aktuellen personenbezogenen Daten (wie z.B. den Wohnort) und die tumorbezogene Erkrankungshistorie des Patienten kennen und auch vollständig melden. Allerdings müssen, wenn beispielsweise zu den einzelnen Diagnosezeitpunkten der Wohnort bekannt ist, mehrere Meldungen mit jeweils einer Tumormeldung generiert werden, um diese Information abzubilden.

Es werden

• Standardmeldungen zu Neuerkrankungen mit erfolgter Einwilligung oder über eine Ausnahmeregelung für Patienten, die verstorben oder nicht nur vorübergehend nicht einwilligungsfähig sind bzw. denen die Aufklärung über ihr Krebsleiden nicht zuzumuten ist,

• Pathologenmeldungen, die einen etwas reduzierten, auf die Anonymisierung der Angaben bedachten Datensatz liefern, sowie

• Sterbemeldungen über Todesfälle von Krebspatienten

unterschieden. Gemäß dem Meldeweg der "peripheren Teilanonymisierung mit zentraler Verschlüsselung" (vgl. ) werden bei Pathologenmeldungen die epidemiologischen, also tumorbezogenen Daten direkt vom Melder an die Registerstelle übertragen und somit nicht in der Vertrauensstelle gespeichert. Sterbemeldungen bestehen derzeit vor allem aus Totenscheinen des Gesundheitsamts, aber auch klinischen Abschlußmeldungen. Zu jedem Totenschein existiert eine Sterbebuchnummer eines Standesamtes, die in den Standesamtinfos vermerkt ist. Zu Totenscheinen ohne Angaben von Krebs sollen jeweils zunächst nur die für den Abgleich in der Registerstelle nötigen Informationen extrahiert und weitergeleitet werden. Gibt es zum betroffenen Patienten bereits Meldungen in der Registerstelle, fragt diese (in Form einer Unklarheit – s.u.) bei der Vertrauensstelle die vollständigen Informationen nach. Andernfalls wird der Totenschein wieder aus dem Registerbestand gelöscht. Damit bei diesem Vorgehen möglichst keine relevanten Todesbescheinigungen fälschlicherweise gelöscht werden, sollten Totenscheine jeweils erst nach allen Inzidenzmeldungen des betreffenden Zeitraums mit der Registerdatenbank abgeglichen werden.

Zur temporären Repräsentation von Auskunftsanforderungen und Widerrufen von Einwilligungen durch Patienten dienen Anfragemeldungen, die nur aus personenidentifizierenden Daten bzw. Kontrollnummern und einigen wenigen patientenbezogenen Attributen zum Abgleich mit den Registermeldungen bestehen.

Weiterhin werden im Datenschema gemeldete Klartexte verschiedener Typen (Diagnose, Berufe, Wohnorte, allgemeine Kommentare usw.) in separaten Tabellen abgelegt, die den Meldungen jeweils über Fremdschlüssel zugeordnet sind. Zu verschiedenen Attributen werden Kodierungstabellen vorgehalten, die zu den jeweiligen numerischen Ausprägungen Volltexte sowie mnemotechnische Kodes zur Verwendung in der Benutzungsoberfläche des Systems bzw. zur Unterstützung von Transfers von und zu anderen Systemen definieren.

Abbildung 1.1 zeigt in einem Entity-Relationship-Diagramm (ER-Diagramm) die zentralen Objektklassen (Entitäten) des Datenschemas rund um die Meldung sowie die Beziehungen zwischen diesen. Zu den Beziehungen ist jeweils die Anzahl der beteiligten Entitäten angegeben: "1" steht für "genau ein", "c" für "höchstens ein", "m" für "mindestens ein" und "mc" für "kein, ein oder mehrere".

In Abbildung 1.2 werden die Datenbanktabellen vorgestellt, die zu Verwaltungszwecken (im Zuge von Rückfragen aus der Registerstelle, Auskunftsanforderungen und Einwilligungswiderrufen durch Patienten sowie zur Behandlung von Rückmeldungen des Vitalstatus von Patienten an die Melder) – vor allem temporär zur Kommunikation mit der Registerstelle – dienen. Hierbei sind Entitäten und Beziehungen, die bereits in Abbildung 1.1 dargestellt wurden, hervorgehoben.

Abb. 1.2: ER-Schema der Vertrauensstelle: Unklarheiten, Anfragen und Vitalstatusmeldung

 

Falls bereits bei der Meldungsbearbeitung in der Vertrauensstelle oder als Ergebnis der Plausibilitätsprüfungen in der Registerstelle Unklarheiten auftreten, wird dies durch Einträge in den beiden Relationen Meldung- und Tumormeldung_Unklarheiten vermerkt. Bei einer Unklarheit in der Registerstelle wird die Meldung (mit allen zugehörigen Tumormeldungen und ggf. auch den aus ihr durch die Vertrauensstelle abgeleiteten Meldungen zu früheren Tumoren) dort gelöscht und muß nach Klärung aller Fragen komplett neu gemeldet werden. Auch die erfolgreiche Bearbeitung einer Meldung in der Registerstelle (und damit der Aufruf zur Löschung der Meldung in der Vertrauensstelle) wird über diese Relationen gemeldet, wobei für DCO-Fälle zusätzlich zum Follow-Back aufgerufen wird. Weiterhin werden auch die Ergebnisse von Nachfragen temporär hier dokumentiert. Zu Pathologenmeldungen ist keine Rückfrage aus der Registerstelle möglich.

Zu Anfrage-, also Auskunfts- und Widerspruchsmeldungen werden Anfragekandidaten gemäß dem automatischen Abgleich durch Automatch aus dem Meldungsbestand der Registerstelle für den Klartext-Abgleich in der Vertrauensstelle gekennzeichnet. Pathologenmeldungen sind hier ausgenommen, da bei ihnen kein Klartextabgleich erfolgen kann und Falschauskünfte unbedingt vermieden werden müssen. Je nach Fragestellung kann bzw. muß (bei fehlender Genehmigung) für Anfragen aus der Forschung auf den Klartextabgleich verzichtet werden. Um auch die Berücksichtigung von noch in der Bearbeitung befindlichen betroffenen Meldungen zu gewährleisten, wartet die Vertrauensstelle mit der Bearbeitung von Patientenauskünften und Widerrufen so lange, bis alle Meldungen mit einem früheren Eingangsdatum an die Registerstelle übersandt wurden. Für Anfragen aus der Forschung kann diese Frist ggf. entfallen. Die Registerstelle ermittelt die Kandidatenliste dann aus allen (auch den noch nicht abgeglichenen oder nicht vollständig nachbearbeiteten) Meldungen und transferiert dann lediglich die bereits in der Vertrauensstelle gelöschten Meldungen komplett zurück.

Nach dem Klartextabgleich von Kandidaten zu einer Widerspruchsmeldung werden in Löschanweisungen die in der Registerstelle zu löschenden Meldungen aufgelistet, wobei Homonymfehler berücksichtigt, d.h. ehemals fälschlicherweise dem betroffenen Patienten zugeordnete Meldungen nicht aus dem Registerbestand gelöscht werden. Nach dem Löschen muß ggf. ein neues Best-of über verbleibende Meldungen in der Registerstelle durchgeführt werden. Über erfolgte Auskünfte und Löschungen inklusive der betroffenen Registermeldungen wird dauerhaft Buch geführt.

Zu verstorbenen Patienten können weiterhin mit Bezug auf eine Sterbemeldung nach Abgleich und Meldungsbearbeitung in der Registerstelle im Rahmen eines genehmigten Forschungsvorhabens Melder spezifiziert werden, die über den Tod zu informieren sind. (Hierzu dienen die Relationen Arzt- bzw. Sammelmelder_Totenschein_Infos.) Dies betrifft nur Melder, die ehemals zum jetzt verstorbenen Patienten Meldungen übermittelt haben. Es wird kein Klartextabgleich durchgeführt – evtl. treten also Homonymfehler und somit nicht erforderliche Benachrichtigungen auf.

Das genaue Vorgehen bei den angeführten Verwaltungsaufgaben sowie die exakte Nutzung der angebotenen Relationen wird in dem Bericht beschrieben.

1.2 Relationen

Im folgenden werden die einzelnen Relationen des Datenschemas mit ihren jeweiligen Attributen genauer vorgestellt.

Nähere Anmerkungen zu den einzelnen Attributen beschränken sich hier im wesentlichen auf allgemeine an die Melder gerichtete Instruktionen bzw. die zu meldenden Daten betreffende Hinweise. Eine entsprechende detailliertere und melderspezifische Beschreibung der Datentransfers wird in einem gesonderten Bericht erscheinen.

1.2.1 Meldungen

Relation Meldungen

MELDUNGEN *

Alle Meldungen werden fortlaufend durchnumeriert.

Falls in einer Meldung detaillierte Klartexte zu früheren Tumoren angegeben sind, die – nach Einschätzung der bearbeitenden Dokumentationskraft – eine fundierte und aussagekräftige Aussage erlauben, so können hieraus in der Vertrauensstelle neue Meldungen zu diesen Tumoren definiert werden. Die Attributwerte dieser Meldungen werden in der Relation Meldungen – bis auf die externe Referenz – aus der "Ursprungsmeldung" übernommen. Weiterhin werden auch personenidentifizierende Daten, Kontrollnummern und Chiffretexte kopiert, so daß die neuen Meldungen im wesentlichen so behandelt werden können, als wären sie separat vom Melder eingesandt worden. Die Ursprungsmeldung darf jedoch zur Unterstützung der Bearbeitung von Unklarheiten nicht vor einer daraus abgeleiteten Meldung als "abschließend bearbeitet" aus dem Datenbestand der Vertrauensstelle gelöscht und auch nicht ohne ihre abgeleiteten Meldungen von der Registerstelle nachgefragt werden.

Im allgemeinen muß zumindest eine der beiden Referenzen auf Arzt und Sammelmelder definiert sein. Eine Ausnahme bilden Pathologenmeldungen, da hier datenschutzrechtliche Bedenken gegen eine dauerhafte Speicherung des Melders bestehen. Idealerweise sollte der meldende Arzt immer bekannt sein (bei Meldungen über Sammelmelder ist dies der Arzt, der an die betreffende Institution gemeldet bzw. – im Fall von mehreren Meldern – derjenige der die Einwilligung des Patienten eingeholt hat), während der Sammelmelder natürlich für Meldungen von Einzelmeldern undefiniert bleibt.

Über den Meldungsstatus werden zum Transfer in die Registerstelle bereitstehende Neumeldungen, noch zu bearbeitende Neumeldungen, in der Nachfrage befindliche Meldungen sowie für Auskunfts- und Löschungszwecke rücktransferierte Registermeldungen unterschieden.

Der Meldemodus lehnt sich an das im derzeitigen Entwurf zum Niedersächsischen Krebsregistergesetz festgelegte Meldemodell an. 1 oder 2 steht für Standardmeldungen; 5, 6 oder 7 für Sterbemeldungen sowie 3 oder 4 für (evtl. um eine Berufsanamnese erweiterte) Pathologenmeldungen. Hierbei sind 4 und 6 zunächst noch nicht relevant; die Meldemodi 10 bis 13 dienen für Anfragemeldungen.

Das Ausgangsdatum kennzeichnet den Beginn der 3-Monatsfrist zur Speicherung von Meldungen in der Vertrauensstelle.

Die Protokollierung des Bearbeiters einer Meldung hilft, Änderungen in der Meldung nachzuvollziehen. Der Bearbeiter repräsentiert – im Gegensatz zum Erfassungsdatum – die letzte Beschäftigung mit der Meldung (auch im Fall von Nachfragen aus der Registerstelle). Ob eine längere oder genauere Historie sinnvoll und datenschutzrechtlich akzeptabel ist, muß noch diskutiert werden. Automatisiert aus CARAMEL übernommenen Datenträgermeldungen wird zunächst "CARAMEL" als Bearbeiter zugeordnet.

Eine externe Referenz darf bei Standardmeldungen, obwohl es von einigen Meldern gewünscht wird, nach dem aktuellen Entwurf des Niedersächsischen Krebsregistergesetzes nicht gespeichert werden. Im Fall der Pathologenmeldungen erfolgt jedoch über diese Referenz in der Registerstelle die Zusammenführung von epidemiologischen und personenidentifizierenden Daten, daher ist sie hier unverzichtbar und darf in der Registerstelle auch zu diesem Zweck temporär gespeichert werden.

Relation Tumormeldungen

TUMORMELDUNGEN *

Alle Tumoren einer Meldung werden fortlaufend durchnumeriert.

Unter den verschiedenen Tumoren einer Meldung können ggf. Tumoren als zur gleichen Erkrankung gehörig gekennzeichnet werden. Dies wird dadurch repräsentiert, daß diese unter Multipler-Tumor-ID den gleichen Schlüssel erhalten. Ansonsten trägt dieses Attribut keine Semantik, muß also insbesondere auch nicht mit Tumormeldung-ID konsistent sein.

Eine zusätzliche Angabe zur Validität der Tumordaten, also zur Wahrscheinlichkeit der Attributkombination des Datensatzes, kann als Hilfestellung beim Best-of in der Registerstelle sowie zum Ausschluß unsicherer Fälle in Registerauswertungen dienen. Die Validität beschreibt die Notwendigkeit und den Erfolg von Nachfragen bei ungewöhnlichen oder unwahrscheinlichen Fällen. Die Ausprägungen dieses Attributs werden noch konkretisiert werden. Die Validität wird vor allem dann an Bedeutung gewinnen, wenn für die Vertrauensstelle zusätzliche automatisierte Plausibilitätsprüfungen realisiert werden.

Relation Anfragemeldungen

ANFRAGEMELDUNGEN *

Für Anfragemeldungen werden neben den Kontrollnummern noch die Attribute geschlecht, geburtsjahr, geburtsmonat und wohnort benötigt, um den Abgleich in der Registerstelle durchführen zu können.

Relation Standardmeldungen

STANDARDMELDUNGEN *

In der Relation Wohnort_Texte findet sich ggf. ein Klartext zum Wohnort. Zur Zeit wird der Text der Patientenbemerkungen nicht separat gespeichert, die Erfahrungen mit diesen Angaben sollen zunächst analysiert werden. Spezifikationen früherer Tumoren liegen ggf. in der Relation Fruehere_Tumoren_Texte.

Wie bereits in Kapitel 1.1 beschrieben, gibt es Melder, die nur jeweils die aktuellen personenbezogenen Daten (wie z.B. der Wohnort) und die Erkankungshistorie des Patienten kennen und diese immer vollständig melden. Diese Meldungen ließen sich bisher nicht als eine Standardmeldung speichern, da das Diagnosedatum in der Standardmeldung mit der Erkrankungshistorie kollidierte, die mehr als ein Diagnosedatum umfassen konnte. Deshalb wird dieses Attribut nun in der Relation Standardtumormeldung modelliert.

Wenn aber zu den einzelnen Diagnosezeitpunkten genauere personenbezogene Daten vorliegen, dann können diese Informationen nicht in einer Standardtumormeldung abgebildet werden. In diesem Fall können mehrere Standardmeldungen generiert werden, ggf. mit Wohnort(-anamnese), Familienanamnese, Tätigkeitsanamnese und Raucherstatus.

Relation Standardtumormeldungen

STANDARDTUMORMELDUNGEN *

Das Diagnosedatum gibt den Zeitpunkt, zu dem die gemeldete Tumorerkrankung erstmals ärztlich diagnostiziert bzw. eine Verdachtsdiagnose geäußert wurde, an.

In der Relation Diagnose_Texte findet sich ein Klartext zur Diagnose, und in der Relation TNM_Texte sind ggf. Angaben zum TNM-Kode.

Das Register soll das Auftreten bösartiger Neubildungen einschließlich ihrer Frühstadien erheben. Während der Erprobungsphase werden alle eingehenden Meldungen übernommen und geprüft, ob sie diese Vorgabe erfüllen. Auch Tumoren mit unbestimmten Verhalten (Dignität 1) werden erfaßt. Allen Fällen, in denen gutartige Tumore gemeldet werden, wird nachgegangen, um zu klären, wie es zu diesen Meldungen kommen konnte und um Maßnahmen zu entwickeln, die derartige Meldungen im Routinebetrieb wirksam verhindern können.

Während in der Registerstelle nach dem Abgleich und Best-of durch geeignete Umkodierung keine Metastasen mehr explizit in der Datenbank repräsentiert sein sollen, bleibt es den Meldern vorbehalten, Metastasen direkt als Fälle zu melden.

Werden zum Grading vom Melder Intervalle (z.B. G1-G2) angegeben, so wird in Zukunft gemäß nur der höhere Grad gespeichert. Insbesondere ist die Verwendung von Low bzw. High Grade nur dann vorgesehen, wenn dies auch explizit gemeldet wird; Medium Grade wird dann nicht mehr belegt. Zur Evaluation der eingehenden Meldungen werden jedoch in der Anfangsphase des Registerbetriebs entsprechende Intervallangaben stets auf Low, Medium oder High Grade umkodiert.

Alle Melder sind angehalten, aus Angaben über frühere Tumoren – soweit deren Vollständigkeit und Verläßlichkeit eine sinnvolle Dokumentation erlaubt – separate Meldungen zu generieren. Klartexte zu früheren Tumoren werden nur in Ausnahmefällen im Zuge der Meldungsbearbeitung in der Vertrauensstelle zur Definition eigener Meldungen verwendet und gehen ansonsten nicht als eigenständige Tumoren in den durch die Registerstelle ausgewerteten Datenbestand ein. Wenn ein derartiger Klartext in der Relation Fruehere_Tumoren_Texte vorhanden ist, darf unter Tumorfolge weder "erster Tumor" noch "fehlende Angabe" spezifiziert sein.

Die Diagnosegültigkeit wird von Nachsorgeleitstellen gemeldet und beschreibt Ergänzungen oder Korrekturen von Diagnosen. Dieses Attribut hilft somit, den Zusammenhang zwischen zwei Meldungen zu einem Tumor richtig zu interpretieren. Für zwei Meldungen ergeben nur bestimmte Kombinationen von Ausprägungen dieses Attributs einen Sinn. Diagnosen mit Diagnosegültigkeit 2 können Diagnosen der Diagnosegültigkeit 1 ergänzen, Diagnosen mit Diagnosegültigkeit 4 solche mit Diagnosegültigkeit 3 ersetzen.

Relation Pathologenmeldungen

PATHOLOGENMELDUNGEN *

Für die Umsetzung des Meldeweges für Pathologen (periphere Teilanonymisierung mit zentraler Verschlüsselung) wird der Wohnort als "regionale Beobachtungseinheit" in der Vertrauensstelle aus der Anschrift generiert. Die Attribute Geschlecht, Geburtsjahr und Wohnort werden ebenfalls aus den vorgesehenen personenidentifizierenden Attributen abgeleitet. Tumorspezifische Daten, wie sie in der Registerstelle in der Relation Pathologentumormeldung geführt werden (s. Abschnitt 2.2.3), liegen in der Vertrauensstelle nicht vor.

Relation Sterbemeldungen

STERBEMELDUNGEN *

In der Relation Wohnort_Texte findet sich ggf. ein Klartext zum Wohnort. Außerdem stehen eventuelle Klartexte zur unmittelbaren Todesursache sowie zum Grundleiden in den entsprechenden Klartext-Relationen. Beim Grundleiden findet sich ggf. eine Beschreibung der Epikrise, also der vollständigen Kausalkette der Todesursachen, falls dies erforderlich sein sollte. Klartexte zu früheren Tumoren können in der Relation Fruehere_Tumoren_Texte abgelegt werden.

Der meldende Arzt (aus der gleichnamigen Relation) ist derjenige, der den Totenschein ausfüllt. Zusätzlich zu diesem wird hier ein Verweis auf den Haus- oder behandelnden Arzt (zum Zwecke des Follow-Backs bei DCO-Fällen) abgelegt, der jedoch nicht an die Registerstelle übertragen wird. Dementsprechend muß ein Follow-Back noch vor dem Abschluß der Meldungsbearbeitung und dem damit verbundenen Löschen der Meldung in der Vertrauensstelle (spätestens nach 3 Monaten) initiiert werden.

Sind auf einem Totenschein gleichzeitig auch Angaben zur Autopsie vorhanden, so werden hieraus zwei getrennte Meldungen (einmal Meldemodus "Todesbescheinigung", einmal "Autopsie") generiert. Der Verlust der Information, daß Autopsie und Totenschein gemeinsam eingegangen sind, wird in Kauf genommen, da dieses Wissen nach den bisherigen Überlegungen für das Register keine Rolle spielt – insbesondere hat es keinen Einfluß auf die Markierung von DCO-Fällen: derartige Fälle sind keine DCO- sondern DCN-Fälle.

Das Grundleiden ist gleich der amtlichen Todesursache vom Statistischen Ladensamt. Diese amtliche Todesursache kann von dem Grundleiden des Totenscheines abweichen, und daher muß die Todesursache des Statistischen Landesamtes über die Sterbebuchnummer des Totenscheines als Grundleiden in die Relation Sterbefaelle übernommen werden. Eine Sterbemeldung kann vor Eintragung der amtlichen Todesursache mit Meldemodus 8 (Todesbescheinigung (TU nicht amtlich)) an die Registerstelle übermittelt werden. Die unmittelbare Todesursache wird zur Zeit in der Vertrauenstelle nicht erfaßt.

Relation Sterbetumormeldungen

STERBETUMORMELDUNGEN *

In der Relation Diagnose_Texte findet sich ein Klartext zur Diagnose, und in der Relation TNM_Texte sind ggf. Angaben zum TNM-Kode.

Als Diagnoseanlaß wird derzeit "fehlende Angabe / unbekannt" kodiert. Für eine Spezifikation von "Zufallsbefund bei Autopsie" wäre bisher nicht verfügbares Zusatzwissen (über den Verlauf der Autopsie oder spezielle, nur bei dieser verwendete Kodierungen) nötig.

Als Diagnosesicherung bei Totenscheinen wird derzeit "fehlende Angabe / unbekannt" kodiert.

Das Diagnosedatum bei der Sterbetumormeldung ist der vom Austeller der Meldung angegebene Erkrankungszeitpunkt. Totenscheine können beispielsweise diese Angabe enthalten.

1.2.2 Weitere meldungsbezogene Angaben

Relation Taetigkeiten

TAETIGKEITEN *

In Absprache mit der Arbeitsgemeinschaft bevölkerungsbezogener Krebsregister in Deutschland wird in Niedersachsen bei der Kodierung der Tätigkeiten jeweils die aktuelle Fortschreibung des Schlüssels "Klassifizierung der Berufe" (KldB) durch die Bundesanstalt für Arbeit verwendet.

In der Relation Beruf_Texte findet sich ggf. ein nicht standardisierter Klartext zum Beruf.

Die Tätigkeiten auf einer Meldung werden fortlaufend durchnumeriert, d.h. der Primärschlüssel trägt keinerlei Semantik.

Relation Wohnortanamnesen

WOHNORTANAMNESEN *

Zu jeder Meldung gibt es maximal eine Wohnortanamnese.

Alle Ortsangaben erfolgen nach aktuellen Grenzen zum Zeitpunkt der Meldungsbearbeitung. Die Gemeindekennziffern sollen so genau wie möglich angegeben werden, insbesondere außerhalb von Niedersachsen können aber auch gröbere Aggregierungsebenen (Landkreise, Regierungsbezirke, Bundesländer) verwendet werden.

Der längste Aufenthaltsort wird – analog zum Wohnort zum Diagnosezeitpunkt – nicht immer als Gemeindekennziffer, sondern in den Fällen, in denen große Gemeinden in regionale Beobachtungseinheiten feiner untergliedert werden, durch solche kodiert werden. Im Klartextfeld wird die hierzu benötigte Anschrift nach der Bildung der Beobachtungseinheit für den Transfer in die Registerstelle gelöscht.

Relation Familienanamnesen

FAMILIENANAMNESEN *

Die Angaben zu Tumoren in der Familie auf einer Meldung (erfaßt werden nur Blutsverwandte) werden fortlaufend durchnumeriert, d.h. der Primärschlüssel trägt keinerlei Semantik.

Es können zu jeder Meldung beliebig viele Einträge erfolgen – auch mit gleichem Verwandtschaftsgrad. Es ist nicht festzustellen, ob sich zwei Einträge mit gleichem Verwandtschaftsgrad und gleichem Geschlecht auf dieselbe Person beziehen. (Dies ist im Hinblick auf die angestrebte Nutzung und Auswertung der Angaben zur Familienanamnese auch nicht erforderlich.)

Relation Therapien

THERAPIEN *

Angaben zu Therapien eines Tumors auf einer Meldung werden fortlaufend durchnumeriert. Es soll lediglich die Primärtherapie erfaßt werden.

Zu jedem Tumor können mehrere Einträge erfolgen, die jeweils unterschiedliche Aussagen über Art und Ziel von Einzelmaßnahmen machen.

Relation Standesamtinfos

STANDESAMTINFOS *

Jedes Standesamt erfaßt alle Todesfälle in seinem Einzugsbereich nach dem Sterbejahrgang und einer laufenden Sterbebuchnummer. Zu jeder Sterbemeldung, die von einem Totenschein eines Gesundheitsamts stammt, gibt es genau ein Tupel in dieser Relation.

Relation Standesamtumkodierung

StandesamtUmkodierung *

Diese Relation dient dazu, Änderungen in der Standesamtnummerierung (und Benennung) durch das Statistische Landesamt abzubilden und zu dokumentieren. Dazu wird diese Relation mit den alten und neuen Namen und Nummern gefüllt.

 

1.2.3 Klartexte

An verschiedener Stelle werden in den Meldungen Klartexte erfaßt, die die vorhandenen Kodierungen ergänzen bzw. für die spätere Überprüfung oder Revision konkretisieren. Diese Texte werden in gesonderten Relationen abgelegt. Im einzelnen ergeben sich die Relationen

• Wohnort_Texte (zu Standard- und Sterbemeldungen),

• Todesursache- und Grundleiden_Texte (jeweils zu Sterbemeldungen),

• Fruehere_Tumoren_Texte (zu Standard- und Sterbemeldungen – jeweils ein Klartext mit Angaben zu beliebig vielen früheren Tumoren),

• Diagnose_Texte (zu Pathologen-, Standard- und Sterbetumormeldungen inkl. anderer Stadienklassifikationen als TNM sowie beliebiger Bemerkungen auf Erhebungsbögen),

• Beruf_Texte (zu Tätigkeiten),

• TNM_ Texte (zu Standard- und Sterbetumormeldungen).

Ein Klartext ist jeweils in maximal 999 Blöcke mit je maximal 80 Zeichen aufgesplittet. Die folgenden Klartext-Relationen haben diese Form:

• WOHNORT_TEXTE * ,

• TODESURSACHE_TEXTE * ,

• GRUNDLEIDEN_TEXTE *,

• FRUEHERE_TUMOREN_TEXTE *,

• DIAGNOSE_TEXTE *,

• BERUF_TEXTE *,

Relation TNM_Texte

TNM_TEXTE *

Eine Ausnahme von den übrigen Klartexttabellen bilden Angaben zum TNM-Kode (vgl. Anhang). Hier wird der Tatsache Rechnung getragen, daß auf einer Meldung mehrere TNM-Kodierungen (z.B. sowohl klinisch als auch auf Basis einer histologischen Untersuchung) angegeben werden können. Da zudem das Format der Kodes sehr frei ist, wird hierfür eine separate Relation geführt, die neben dem Klartext auch daraus extrahierte einfache Kodes anbietet: Diese einfacheren Kodes entstehen dadurch, daß man sich jeweils auf die Kategorien (z.B. T1) von T, N und M beschränkt und auf eine weitere Differenzieung (z.B. T1a) verzichtet. Die TNM-Version hat primär für den TNM-Klartext eine Bedeutung. Die Attribute T, N und M, die die jeweiligen Kategorien beinhalten, sind in dieser undifferenzierteren Kodierung wesentlich unabhängiger von der TNM-Version. Eine Umkodierung einer älteren TNM-Version in eine neuere Version ist auf Grund fehlender Angaben im allgemeinen nicht möglich.

 

Kommentar_Meldung

KOMMENTAR_MELDUNG *

Zu den einzelnen Meldungen können hier bei der Bearbeitung Kommentare eingetragen werden.

Kommentar_Tumormeldung

KOMMENTAR_TUMORMELDUNG *

Zu den einzelnen Tumormeldungen können hier Kommentare, z.B. Ergebnisse von Nachfragen, eingetragen werden.

1.2.4 Personenidentifizierende Daten, Kontrollnummern und Chiffrate

In der Vertrauensstelle werden personenidentifizierende Daten gespeichert, um daraus Kontrollnummern zu bilden, und – außer bei Pathologenmeldungen – anschließend chiffriert an die Registerstelle geschickt:

Relation Personenidentifizierende_Daten

PERSONENIDENTIFIZIERENDE_DATEN *

Es sind – bis auf Geschlecht – überall NULL-Werte erlaubt. Eine zu große Zahl von NULL-Werten führt jedoch in der Registerstelle zu Problemen beim Abgleich über die Kontrollnummern und somit zu Rückfragen.

Einige Felder sind redundant zu den epidemiologischen Daten in den Meldungsrelationen (Geschlecht, Jahr und Monat von Geburts-, Sterbe- und Diagnosedatum sowie in gewissem Rahmen die Angaben zum Wohnort).

Bei unbekanntem Geburts- oder früheren Namen bleibt dieser unbekannt und wird nicht etwa durch den aktuellen Namen definiert.

Name, Vorname, Geburtsname und früherer Name werden jeweils in drei Komponenten zerlegt. Die Zerlegung der Namen vereinfacht die Zuordnungen, wenn z. B. nicht immer alle Vornamen angegeben, von einem Doppelnamen nicht alle Teile vorhanden sind oder Namenserweiterungen ("von", "zu" usw.) vorkommen. Namenserweiterungen werden stets in der dritten Komponente abgelegt (vgl. ).

Zusätzlich werden allerdings auch Name und Geburtsname in ihrer ursprünglichen Form gespeichert, um einen Abgleich mit den Daten aus dem Krebsregister Baden-Württemberg zu ermöglichen.

Um Probleme mit unterschiedlichen Darstellungen von Umlauten zu vermeiden, werden alle Namenskomponenten standardisiert, d.h. Umlaute und ß werden umgesetzt (ß®ss, ä®ae, ö®oe, ü®ue) und alles einheitlich groß geschrieben. Ebenfalls wird ein vorhandener Titel in seine Bestandteile zerlegt und in die beiden Einzelattribute abgespeichert (z.B.: Prof. Dr. -> titel_1 := PROF. und titel_2 := DR.).

Relation Chiffretexte

CHIFFRETEXTE *

Der Schlüsseltext einer Meldung wird in Zeilen mit jeweils (abgesehen von der letzten Zeile) 80 Zeichen aufgeteilt, die getrennt in einzelnen Tupeln gespeichert werden.

Relation Kontrollnummern

KONTROLLNUMMERN *

Zu jeder Meldung werden folgende 22 Kontrollnummern gebildet:

kn_index

Kontrollnummer

Bemerkungen

1

Name (1. Teil)

<aus Personenidentifizierende_Daten>

2

Name (2. Teil)

<dito>

3

Name (3. Teil)

<dito>

4

Vorname (1. Teil)

<dito>

5

Vorname (2. Teil)

<dito>

6

Vorname (3. Teil)

<dito>

7

Geburtsname (1. Teil)

<dito>

8

Geburtsname (2. Teil)

<dito>

9

Geburtsname (3. Teil)

<dito>

10

Früherer Name (1. Teil)

<dito>

11

Früherer Name (2. Teil)

<dito>

12

Früherer Name (3. Teil)

<dito>

13

Geburtstag

<dito>

14

DDR-Namenskode

4 Ziffern, wobei die ersten beiden für den Namen und die nächsten beiden für den Vornamen stehen.

15

Phonetischer Kode "standardisierter" Name

Kölner Phonetik des standardisierten Namens.

16

Phonetischer Kode "standardisierter" Vorname

Kölner Phonetik des standardisierten Vornamens.

17

Phonetischer Kode "standardisierter" Geburtsname

Kölner Phonetik des standardisierten Geburtsnamens.

18

Phonetischer Kode "standardisierter" früherer Name

Kölner Phonetik des standardisierten früheren Namens.

19

Titel (1. Teil)

<aus Personenidentifizierende_Daten>

20

Titel (2. Teil)

<dito>

21

1. KN aus Baden-Württemberg

Vorname (3), Geburtsname (3), Geburtsdatum.

22

2. KN aus Baden-Württemberg

Vorname (3), Name (3), Geburtsdatum.

 

Als Phonetikfunktion wird die Kölner Phonetik verwendet, wobei vor deren Anwendung die drei standardisierten Namenskomponenten aneinandergehängt werden.

Der DDR-Namenskode ermöglicht nicht nur Abgleiche mit dem Altbestand des Gemeinsamen Krebsregisters der neuen Bundesländer, in dem zum Teil dieser Kode anstelle von Name und Vorname gespeichert ist, sondern ist auch für Abgleiche mit den Krebsregistern Schleswig-Holstein und Hessen wichtig. Der DDR-Namenskode besteht aus vier Ziffern, wobei die ersten beiden für den Namen und die nächsten beiden für den Vornamen stehen. Dabei werden die Namen in 100 etwa gleich große Klassen eingeordnet. Die Zuordnung entspricht genau dem bei beschriebenen Schlüssel des Statistischen Bundesamts.

Die beiden Kontrollnummern aus Baden-Württemberg werden aufgenommen, damit überhaupt ein Abgleich mit Daten aus Baden-Württemberg möglich ist, das laut Landesgesetz die oben angegebenen Kontrollnummern verwenden muß. Bei der Bildung dieser beiden Kontrollnummern sind spezielle Standardisierungen zu berücksichtigen, die von den zuvor genannten abweichen.

Zusätzlich zu den Kontrollnummern werden noch die epidemiologischen Merkmale Geschlecht, Geburtsmonat und -jahr sowie die Gemeindekennziffer zum Record Linkage verwendet.

Relation Dechiffrierprotokolle

DECHIFFRIERPROTOKOLLE *

Jede Dechiffrierung einer Meldung wird mit Bearbeiter, Datum und Uhrzeit und Dechiffriergrund dauerhaft protokolliert. Neben der Meldungsnummer wird ein weiterer künstliches Primärschlüsselattribut eingeführt, um auch die mehrfache Dechiffrierung einer Meldung darstellen zu können.

      1. Todesbescheinigungen

Die Informationen der Todesbescheinigungen, welche die Vertrauensstelle durch die Gesundheitsämter bekommt, werden in den Relationen Todesbescheinigungen, Todesbescheinungsdaten gespeichert und zur Bearbeitung und anschließenden Umwandlung in Meldungen bereit gehalten. Die Relation Todesbescheinigungen enthält nur Statusinformationen, die eigentlichen Informationen sind in der Relation Todesbescheinigungsdaten gespeichert.

Relation Todesbescheinigungen

TODESBESCHEINIGUNGEN *

Die Relation enthält neben der identifizierenden Nummer den aktuellen Bearbeiter, die Anzahl der erfolgreichen Prüfungen und Informationen über Unklarheiten bezüglich der Todesbescheinigung.

Relation Todesbescheinigungsdaten

TODESBESCHEINIGUNGSDATEN *

Neben Informationen zum Match mit den Daten vom Statistischen Landesamt und personenidentifizierenden Daten sind in dieser Relation sämtliche Kodierungen zu Grundleiden, Folgekrankheit, Todesursache, andere wesentliche Erkrankungen in der Erkrankungsgeschichte und weitere Angaben gespeichert.

Zur Prüfung der Informationen in den Relationen Todesbescheinigungen und Todesbescheinigungsdaten existieren einige Hilfsrelationen, die nur temporär mit Daten gefüllt werden und über ein Status-Attribut angeben, ob die Prüfung des entsprechenden Informationsausschnitts für eine Todesbescheinigung erfolgreich war oder nicht.

Relation TB_Pruef_Code_Text_Temp_Status

TB_PRUEF_CODE_TEXT_TEMP_STATUS *

Mit Hilfe dieser Relation wird geprüft, ob der Freitext zu einer Diagnose mit dem entsprechenden ICD-Code zusammenpaßt.

Relation TB_Pruef_Extern_Temp_Status

TB_PRUEF_EXTERN_TEMP_STATUS *

In dieser Relation wird gespeichert, ob eine Todesbescheinigung extern (mit Hilfe der externen Prüfprogramme CHECK und CONVERT) geprüft wird.

Relation TB_Pruef_Tod_Wo_Temp_Status

TB_PRUEF_TOD_WO_TEMP_STATUS *

Die Angaben, ob der Tod durch einen Tumor bedingt ist, müssen mit den anderen Angaben der Todesbescheinigung abgeglichen und beurteilt werden. Eine Prüfung dieser Beziehungen findet mit Hilfe dieser Relation statt.

Relation TB_Pruef_Tumor_Temp_Status

TB_PRUEF_TUMOR_TEMP_STATUS *

Die Informationen zu Diagnose, Histologie, Dignität, Lokalisation, Ausbreitung und Seite sind nicht unabhängig voneinander und werden mit Hilfe dieser Relation auf Konsistenz geprüft.

Relation Name_Geschlecht_Zuordnung

NAME_GESCHLECHT_ZUORDNUNG *

In dieser Relation wird für jeden Vornamen hinterlegt, ob dies ein männlicher oder weiblicher Vorname ist oder ob er nicht eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden kann. Außerdem wird für jeden Vornamen die Anzahl der Bewertungen als "weiblicher" und als "männlicher" Vorname gespeichert.

1.2.6 Kodierungstabellen für Attribute, Dokumentationskräfte und Melder

Zu allen Attributen vom Aufzählungstyp (numerische, ein- oder zweistellige Kodierung) wird jeweils eine Kodierungstabelle vorgehalten, die zu jedem Kode einen Klartext sowie einen kurzen Mnemokode (insb. für die kompakte Darstellung in CARELIS, dem Abgleichsystem der Registerstelle) definiert. (Die 9 – beim Institutionstyp die 99 – steht hier einheitlich für "fehlende Angabe / unbekannt", sofern eine derartige Ausprägung vorgesehen ist.) Diese Tabelle könnte ggf. noch erweitert werden um Kurz- oder Langversionen des Textes (z.B. für Beschriftungen in der Benutzungsoberfläche des Auswertungssystems) oder andere numerische oder mnemotechnische Kodes, die den Datentransfer von und zu anderen Systemen erleichtern. Es ergeben sich Relationen als Kodierungen der Attribute

• Abrechnungsstatus,

• Art der Todesursache,

• Ausbreitung,

• Autopsie,

• CT (Certainty-Factor aus dem TNM),

• DCO,

• Diagnose-Anlaß,

• Diagnosesicherung,

• Dignität,

• Fachrichtung und Institutionstyp (vgl. Abschnitt 1.2.5),

• Geschlecht,

• Grading,

• letzte / längste Tätigkeit,

• Mehrling,

• Meldungsstatus und Validität,

• Patient- und Tumor_Unklarheit, Unklarheitsstatus und Kandidatenstatus (vgl. Abschnitt 1.2.7).

• Patienten-Bemerkung,

• Raucher-Status,

• Seite,

• Therapieart,

• Therapiestatus,

• Therapieziel,

• TNM-Art,

• Tod tumorbedingt,

• Tumorfolge,

• verstorben,

• Verwandtschaft.

Die gleichnamigen Relationen (wobei Leerzeichen und Bindestriche durch einen Unterstrich ersetzt werden und ein "K_" vorangestellt wird) haben somit jeweils die Form:

Attribut

Typ

Ausprägungen / Kommentar

Auspraegung

number(2)

Wie im Schema jeweils angegeben.

Kommentar

char(50)

Der Text zur Ausprägung.

Mnemocode

char(1)

Ein mnemotechnischer Kode, insb. für die kompakte Darstellung im Abgleichsystem

 

Falls ein einstelliger Mnemocode nicht ausreicht (derzeit nur im Fall der Fachrichtung), wird das Attribut mnemocode2 (2 Zeichen) verwendet.

Relation K_Meldemodus

K_MELDEMODUS *

Die Kodierungstabelle zum Meldemodus repräsentiert über das Attribut Meldungstyp zusätzlich die Zuordnung der Modi zu den verschiedenen Meldungsarten im Datenschema (vgl. Abschnitt 1.2.1).

Kodierung von Diagnosen

Speziell zur Kodierung von Diagnosen (vgl. Anhang) sind folgende Relationen vorgesehen:

• ICD-Codes (K_ICD *),

• ICD-Versionen (K_ICD_VERSION *),

• Histologie-Codes (K_HISTOLOGIE *),

• Histologie-Versionen (K_HISTOLOGIE_VERSION *),

• Lokalisation-Codes (K_LOKALISATION *),

• Lokalisation-Versionen (K_LOKALISATION_VERSION *),

• TNM-Versionen (K_TNM_VERSION * ).

Die View K_ICD_KREBS definiert zu der Relation K_ICD eine Sicht, die nur die primären bösartigen Neubildungen (ohne Metastasen) bzw. deren Vorstufen (in Situ) und solche unsicheren Verhaltens enthält. Dies sind für die ICD-9 die Kodes 140-195, 199-208 und 230-239 sowie für die ICD-10 die Kodes C00-C76, C80-C97, D00-D09 und D37-D48 (vgl. Anhang).

Es gibt keine Kodierungstabelle für TNM-Kodes.

Zur Spezifikation der standardmäßig im Register (insb. in der Registerstelle für Auswertungen) verwendeten Versionen dient folgende Tabelle:

Relation K_Versionen

K_VERSIONEN *

Um einheitliche Auswertungen auf dem Datenbestand der Registerstelle durchzuführen, ist es notwendig, daß alle Daten mit den gleichen ICD- bzw. Histologie-Versionen kodiert sind. Diese Versionskennungen werden in genau einem Tupel der Relation K_Versionen gespeichert.

Kodierung von Berufen und Staaten

In ähnlicher Form wie für die Diagnosen sind Kodierungstabellen für Berufe und Staaten definiert:

• K_BERUF *

• K_BERUF_VERSION * .

• K_STAAT * ,

• K_STAAT_VERSION * .

Eventuell muß die Menge der Berufe noch – in Absprache mit den Meldern – um Ausprägungen für z.B. Hausfrauen, Rentner, Schüler / Studenten u.ä. erweitert werden.

Wohnorte werden im Rahmen des für die Vertrauensstelle benötigten Ausschnitts des Geoschemas verwaltet, ggf. in ähnlicher Form wie in der Registerstelle (vgl. Abschnitt 4.2.2).

Relation K_Standesaemter

K_STANDESAEMTER *

Die Gesundheitsämter geben der Vertrauensstelle auf dem Totenschein die Sterbebuchnummer eines Standesamtes als zusätzliche Information an. Alle existierenden Standesämter sind in der Relation K_Standesaemter vermerkt.

Relation VST_Bearbeiter

VST_BEARBEITER *

In dieser Tabelle sind alle Dokumentationskräfte der Vertrauensstelle eingetragen. Als spezieller Eintrag mit der ID 0 ist hier "CARAMEL" (entsprechend automatischer Meldungsbearbeitung) kodiert.

Relation RST_Bearbeiter

RST_BEARBEITER *

Die Identifizierung von Dokumentationskräften der Registerstelle unterstützt in der Vertrauensstelle die Klärung von Unklarheiten (vgl. Abschnitt 1.2.8). Ein spezieller Eintrag "Registerstelle" repräsentiert hier automatisch erfolgte Bearbeitungen.

Relation K_Titel

K_TITEL *

Eine Liste möglicher Titel erleichtert die Identifikation von Namenszusätzen für die Zerlegung der personenidentifizierenden Daten.

Kodierung von Meldern

Schließlich werden auch mögliche Melder in Kodierungstabellen verwaltet, d.h. dieser Datenbestand wird im Grunde genommen unabhängig von konkreten Meldungen geführt und sowohl durch Absprache mit potentiellen Meldern als auch aufgrund von Angaben auf Meldungen ergänzt.

Relation Aerzte

AERZTE *

Für eine Abrechnung von Meldungen durch die Vertrauensstelle sind die Angaben zur Bankverbindung natürlich erforderlich. Diese können gelöscht werden, falls von einem Melder voraussichtlich keine Meldungen mehr erfolgen.

Relation Institutionen

INSTITUTIONEN *

Relation Sammelmelder

SAMMELMELDER *

1.2.7 Hilfsrelationen

Im folgenden werden einige Hilfsrelationen für die Arbeitsabläufe in der Vertrauensstelle dargestellt.

Relation Geocodes

GEOCODES *

Temporär werden berechnete Gemeindekennziffern und Gauß-Krüger-Koordinaten zu den Wohnorten der Patienten in einer separaten Relation abgelegt, bevor sie unter den jeweiligen Meldungen selbst gespeichert werden. Außer dem Schlüssel dürfen alle Attribute (zwischenzeitlich) auch NULL sein.

Relation Voreinstellungen

VOREINSTELLUNGEN *

Die Vorgabewerte des Bearbeitungsprogramms CARTRUST werden für jeden Benutzer in einem Tupel der Relation Voreinstellungen gespeichert. Der Sinn dieser Werte ist es, wiederholte Eingaben beispielsweise der ICD-Version einzusparen, da viele Meldungen, insbesondere wenn sie von dem gleichen Melder kommen, in den Attributen dieser Relation übereinstimmen.

Relation Arzt_Abrechnungen

ARZT_ABRECHNUNGEN *

Relation Sammelmelder_Abrechnungen

SAMMELMELDER_ABRECHNUNGEN *

In den Relationen Arzt_Abrechnungen und Sammelmelder_Abrechnungen wird für jeden Arzt und jeden Sammelmelder die Anzahl der vergütungsfähigen bzw. der nicht vergütungsfähigen und nicht zu vergütenden Meldungen eingetragen. Die Informationen werden aus der Registerstelle übermittelt und dienen in der Vertrauensstelle der Abrechnung mit den Meldern.

 

1.2.8 Relationen für Klartextabgleich und Verwaltung

Im folgenden wird auf Relationen eingegangen, die im Zuge von Rückfragen aus der Registerstelle, Auskunftsanforderungen und Einwilligungswiderrufen durch Patienten sowie zur Behandlung von Rückmeldungen des Vitalstatus von Patienten an die Melder benötigt werden (vgl. Abschnitt 2.2.8). Das exakte Vorgehen bei der Bearbeitung derartiger Fälle wird an dieser Stelle nicht beschrieben – hierzu ist der Bericht erschienen.

Relation Meldung_Unklarheiten

MELDUNG_UNKLARHEITEN *

Relation Tumormeldung_Unklarheiten

TUMORMELDUNG_UNKLARHEITEN *

Falls bereits bei der Meldungsbearbeitung in der Vertrauensstelle oder als Ergebnis der Abgleichsaufbereitung in der Registerstelle Unklarheiten auftreten, wird dies durch Einträge in den beiden obigen Relationen vermerkt.

Die Referenz auf den Bearbeiter aus der Registerstelle erleichtert die Kommunikation zwischen Vertrauens- und Registerstelle sowie die Einarbeitung der Nachfrageergebnisse in der Registerstelle.

Der Status der Unklarheit beschreibt, ob und in welcher Form die Unklarheit bearbeitet und beseitigt wurde.

Über die Art der Unklarheit zu Patient oder Tumor werden von der Registerstelle auch der Abschluß der Bearbeitung einer Meldung an die Vertrauensstelle gemeldet sowie auf DCO-Fälle unter den Tumormeldungen hingewiesen.

Verteilt sich der Text zur Unklarheit auf mehrere Zeilen, so ist natürlich die Konsistenz der jeweiligen Tupel in den übrigen Attributen zu garantieren. Das Ergebnis der Bearbeitung der Unklarheit wird bei Nachfragen aus der Registerstelle wieder im Textfeld abgelegt und zurück an diese transferiert. Zur dauerhaften Dokumentation von Nachfrageergebnissen und deren Einarbeitung in Vertrauens- oder Registerstelle können ggf. die entsprechenden Kommentar-Relationen (s. Abschnitt 1.2.3) verwendet werden.

Über das Ausgangsdatum der Meldung wird die 3-Monatsfrist zur Bearbeitung berücksichtigt und somit eine "Endlosschleife" von Nachfragen vermieden. Zusätzlich unterstützt dies sicher auch der Unklarheitsstatus.

Relation Anfrage_Kandidaten

ANFRAGE_KANDIDATEN *

Hier werden zu Auskunfts- und Widerspruchsmeldungen Kandidaten aus CARELIS (also Meldungen aus der Registerstelle) für den Klartextabgleich in der Vertrauensstelle gekennzeichnet. Als Kandidatenstatus wird auch das abschließende Ergebnis des Klartextabgleichs abgelegt. Wurde von der Registerstelle kein Kandidat zu einer Anfrage gefunden, wird ein Eintrag mit Fremdschlüssel NULL erzeugt. Ist der Kandidatenstatus 4 ("TB-Nacherfassung erforderlich"), so gilt kandidat_index = 0 und meldung_ref = NULL.

Relation Loeschanweisungen

LOESCHANWEISUNGEN *

Nach dem Klartextabgleich von Kandidaten zu einer Widerspruchsmeldung werden hier die in der Registerstelle zu löschenden Meldungen aufgelistet – im Anschluß an die Übertragung der Anweisung an die Registerstelle wird diese hier wieder gelöscht. Nach dem Löschen muß ggf. ein neues Best-of in der Registerstelle ermittelt werden.

Relation Anfragen

ANFRAGEN *

In dieser Relation wird über erfolgte Auskünfte und Löschungen dauerhaft Buch geführt.

Relation Arzt_Totenschein_Infos

ARZT_TOTENSCHEIN_INFOS *

Relation Sammelmelder_Totenschein_Infos

SAMMELMELDER_TOTENSCHEIN_INFOS *

Nach dem Abgleich und der Meldungsbearbeitung in der Registerstelle werden hier zu verstorbenen Patienten mit Bezug auf die jeweilige Sterbemeldung über den Tod zu informierende Melder spezifiziert. Zur Unterstützung der Identifikation des jeweiligen Patienten durch den Melder, d.h. zur Vermeidung eines Klartext-Abgleichs beim Melder, wird die von ihm vergebene externe Referenz zum Patienten – falls vorhanden – aus den betreffenden Meldungsdaten extrahiert und hier dazugeschrieben. Falls dies nicht möglich ist, werden dem Melder die Klartextangaben des Totenscheins separat zugeleitet; einen Abgleich mit seinem Datenbestand muß er dann selber realisieren. Auch bei Verwendung der externen Referenz sollte sich der Melder in irgendeiner Form vergewissern, ob die vom Krebsregister gelieferte Meldung zu seinem Patienten paßt.

2. Die Registerstelle

In diesem Kapitel wird das epidemiologische Datenschema (Meldungen, Tumoren, Patienten und damit zusammenhängende Daten) der Registerstelle vorgestellt. Separat davon erfolgt die Darstellung des Geo-Schemas der Registerstelle, in dem die nötigen Geodaten (insb. Verwaltungsgebiete, Bevölkerungs-, Standardbevölkerungs- und ATKIS-Daten) modelliert werden, in Kapitel 4.

2.1 Das ER-Schema

Grundlegende Konzeption

Das epidemiologische Datenschema der Registerstelle basiert auf einer 1:n-Zuordnung jeweils zwischen Patient und Tumor sowie zwischen Tumor und Meldung, d.h. ein Patient kann mehrere Tumoren haben, und jeder Tumor kann von verschiedenen Institutionen mehrfach an das Register gemeldet werden. Hieraus ergibt sich eine Hierarchie von personen-, tumor- und meldungsbezogenen Merkmalen. Beim Vorliegen von sich ergänzenden, aber auch eventuell teilweise widersprüchlichen Mehrfachmeldungen zu einem Patienten oder Tumor werden jeweils die personen- bzw. tumorbezogenen Angaben mittels eines "Best-Of-Generators" als beste mögliche Informationen aus den verschiedenen Meldungen generiert. Nach bestimmten Kriterien werden jeweils die "verläßlichsten" Attribute (bzw. die Attribute mit der genauesten Information) aus den jeweiligen Meldungen ausgewählt. Zum genauen Vorgehen hierbei werden in Abschnitt 2.2 einige Anregungen gegeben; eine detaillierte Spezifikation ist –aufgrund erster Erfahrungen mit transferierten Datensätzen – in dem Bericht einzusehen.

Die Grundlage des Datenschemas bildet die Meldung (s. Abb. 2.1). Diese wird von der Vertrauensstelle mitsamt aller Angaben aus den zugeordneten Relationen Chiffretexte, Tätigkeiten, Familien- und Wohnortanamnesen sowie Therapien übernommen (vgl. Abschnitt 1.1). Chiffretexte von Meldungen zu Patienten, die bereits seit mehr als 75 Jahren verstorben sind oder deren Geburtstag mehr als 130 Jahre zurückliegt, werden später wieder aus der Datenbank entfernt. Kontrollnummern werden in Form chiffrierter Aggregate jeweils aller Kontrollnummern zu einer Meldung dauerhaft abgespeichert. Zur Durchführung des Datensatzabgleichs wird das Aggregat temporär wieder in die einzelnen Kontrollnummern aufgespalten, die dann in einer Hilfsrelation abgelegt werden. Weiterhin werden die Angaben zu Ärzten, Institutionen und Sammelmeldern bei Bedarf aus der Datenbank der Vertrauensstelle aktualisiert.

Konzeptionell werden Anfragemeldungen sowie Inzidenz- und Sterbemeldungen zu Neuerkrankungen bzw. Todesfällen von Krebspatienten unterschieden. Über einen Datensatzabgleich können Meldungen vorhandenen Patienten und Tumoren zugeordnet werden oder zur Aufnahme neuer Fälle in die Datenbank führen. Hierbei wird zwischen dem Abgleich auf Patientenebene (Patientenmatch – Zuordnung von Meldungen zum gleichen Patienten über zugeordnete Kontrollnummern) und dem auf Tumorebene (Tumormatch – Zuordnung von Meldungen zum gleichen Tumor gemäß ) unterschieden. Nach dem Abgleich bezieht sich jede Inzidenzmeldung in den meisten Fällen auf genau einen Tumor (der wiederum exakt einem Patienten zugeordnet ist) – zu einem Tumor können natürlich mehrere Meldungen eingegangen sein. In Einzelfällen kann eine Inzidenzmeldung auch Angaben zu mehreren gleichzeitig diagnostizierten Tumoren enthalten.

Abb. 2.1: Konzeptionelles ER-Schema der Registerstelle

Jede Sterbemeldung beschreibt (nach dem Abgleich) genau einen, für verstorbene Patienten definierten Sterbefall – zu diesem sind wiederum mehrere Meldungen möglich. Auf einer Sterbemeldung können Angaben zu verschiedenen Tumoren erfolgen (unter unmittelbarer Todesursache, Grundleiden, als Teil der zum Tod führenden Ursachenkette oder unter weiteren Erkrankungen zum Zeitpunkt des Todes). Beim Abgleich wird die Menge der für einen Sterbefall "relevanten", d.h. dem Tod ursächlich zugrundeliegenden Tumoren über eine gesonderte Beziehung zwischen Sterbefall und Tumor definiert.

Klartext- und Kodierungstabellen werden aus dem Schema der Vertrauensstelle übernommen. Hilfsrelationen dienen zur effizienten Arbeit mit den gespeicherten Daten.

Realisierung

Das oben vorgestellte konzeptionelle ER-Schema wird – neben der Auflösung der m:mc-Beziehung zwischen Tumor und Meldung – zur Vereinfachung der Handhabung insbesondere durch Einfügen zusätzlicher Beziehungen leicht modifiziert. Hieraus ergibt sich ein Schema, das dann unmittelbar die Implementierung mittels ORACLE widerspiegelt und im wesentlichen eine Erweiterung des Vertrauensstellenschema (vgl. Abschnitt 1.1) um Patienten- und Tumorbezug darstellt (s. Abb. 2.2). So werden durch die dargestellten Beziehungen direkt die verwendeten Fremdschlüssel definiert, die zu Attributen der jeweils "untergeordneten" Relation werden.

Abb. 2.2: Implementiertes ER-Schema der Registerstelle: Meldungen

Eine wesentliche Änderung besteht in der Aufgabe der Unterscheidung von Inzidenz- und Sterbemeldungen. Mehrere Tumoren auf einer Meldung werden separat als Tumormeldungen verwaltet. Hiermit ergibt sich eine klare Trennung der Informationen zu Tumoren von denen zu Patienten (z.B. im Fall von Sterbemeldungen, wo die Tumor-bezogenen Angaben in Sterbetumormeldungen, die Angaben zu dem Patienten in Sterbemeldungen abgelegt werden). Auch für den Datensatzabgleich (tumor- bzw. personenbezogen) wird diese Trennung ausgenutzt. Falls gemäß Klartextangaben zu früheren Tumoren aus einer Meldung zusätzliche neue Meldungen generiert wurden, so wird der Bezug auf die Ursprungsmeldung – wie schon in der Vertrauensstelle – gespeichert. Gegenüber dem Schema der Vertrauensstelle werden die Pathologenmeldungen um die direkt vom Pathologen übertragenen tumorbezogenen Angaben ergänzt – temporär ist hierbei einer Pathologenmeldung evtl. keine Tumormeldung zugeordnet.

Im Gegensatz zur Vertrauenstelle benötigt die Registerstelle keine Informationen bezüglich der Standesämter bei einer Sterbemeldung. Aus diesem Grund existiert die Relation Standesamtinfos in der Registerstelle nicht.

Weiterhin ist die im konzeptionellen Schema nur transitiv über den Tumor definierte Beziehung zwischen Meldung und Patient jetzt explizit repräsentiert. Die Beziehung zwischen Sterbemeldung und Sterbefall wird aufgegeben, da sie sich implizit über den jeweiligen Patienten definiert.

Die c:c-Beziehung zwischen Tumor und Sterbefall bieten als Fremdschlüssel in der Relation Sterbefälle das (nach Best-Of-Ermittlung) validestes Grundleiden. Haben weitere Tumoren ursächlich zum Versterben beigetragen, so wird dies nicht als Fremdschlüssel, sondern über ein boolesches Attribut bei diesen vermerkt. Die amtliche Todesursachenstatistik muß exakt reproduziert werden können. Aus diesem Grund wird die amtliche Todesursache durch das Best-of nicht verändert. Für die amtliche Todesursache referenziert ein Sterbefall auch direkt eine Sterbemeldung, in der die Angaben zur amtlichen Todesursache gespeichert bleiben, und nicht etwa einen Tumor, der im Best-of verändert werden kann.

Die Therapie besitzt eine direkte Zuordnung zum durch sie behandelten Tumor auf Meldungsebene. Es erfolgt kein Abgleich zwischen unterschiedlichen gemeldeten Therapien zu einem Tumor, so daß evtl. auch widersprüchliche Angaben verschiedener Melder erhalten bleiben.

Abb. 2.3: Implementiertes ER-Schema der Registerstelle: Abgleich, Unklarheiten, Anfragen und Vitalstatusmeldung

Ähnlich werden Tätigkeiten, Familien- und Wohnortanamnesen behandelt, die – nach dem Patientenmatch – auch direkt den jeweiligen Patienten zugeordnet werden. Es würde wiederum kein Abgleich zwischen unterschiedlichen Angaben von verschiedenen Meldern erfolgen. Die bisherigen Erfahrungen haben aber gezeigt, daß praktisch keine Mehrfachmeldungen bzgl. Tätigkeiten, Familie oder Wohnort vorkommen. Durch Aufbewahrung der Originalangaben bleibt das Schema für spätere Umstrukturierungen offen.

Weiterhin werden Chiffretexte und Kontrollnummeraggregate zeilenweise in der Datenbank abgelegt, wodurch sich die 1:m- bzw. 1:mc-Beziehungen im Schema erklären.

Analog zur Vertrauensstelle (vgl. Abschnitt 1.1) werden auch in der Registerstelle temporär Tabellen zu Verwaltungszwecken, also für die Kommunikation mit der Vertrauensstelle sowie hier zusätzlich intern für den Datensatzabgleich, geführt (s. Abb. 2.3). Im Gegensatz zum Schema der Vertrauensstelle existieren hier auch Unklarheiten temporär ohne zugehörige Meldung bzw. Tumormeldung, so daß die referentielle Integrität nicht gewahrt ist. (Dies ist wiederum durch ein "*" in Abb. 2.3 gekennzeichnet.) Löschanweisungen werden demgegenüber mit der betroffenen Meldung gelöscht. Schließlich werden in der Registerstelle nur Löschungen (nicht auch Auskunftsanforderungen) dauerhaft protokolliert (d.h. im wesentlichen lediglich gezählt), wobei der Bezug auf die Anfragemeldung keine Rolle spielt.

2.2 Relationen

Im folgenden werden die Relationen des Datenschemas in ähnlicher Form wie in Abschnitt 1.2 für die Vertrauensstelle genauer vorgestellt. In diesem Bericht wird nicht weiter auf Auswertungen in der Registerstelle eingegangen. Die Ergebnisse dieser Auswertungen werden in dem Jahresbericht des Niedersächischen Krebsregisters veröffentlicht, der erstmals 1999 für das Jahr 1996 erscheinen soll. In dem Rahmenkonzept für einen Jahresbericht wurden die Konzepte für diese Auswertungen bereits vorgestellt.

Anregungen zum Best-Of-Generator

In der Registerstelle werden durch Zusammenführung von Meldungen aus unterschiedlichen Quellen alle zu einem Patienten vorliegenden Informationen verschmolzen, wobei mittels eines sog. "Best-of-Generators" zu jedem Attribut die jeweils "beste", d.h. verläßlichste Information aus den Einzelmeldungen extrahiert werden soll. Das Ziel der Definition von Best-of-Mechanismen besteht darin, entsprechende Regeln zu formulieren, die die folgenden zwei möglichen Konfliktarten berücksichtigen:

• Bei epidemiologischen Krebsregistern mit Meldungen aus unterschiedlichen Quellen kann davon ausgegangen werden, daß Informationen entsprechend der eigentlichen Aufgabe der meldenden Institution unterschiedlich hoch bewertet werden müssen. Medizinische Angaben, die z. B. von Pathologischen Instituten kommen, werden bzgl. ihrer Reliabilität wesentlich höher einzuschätzen sein als gleiche Informationen aus den Totenscheinen, wenn diese ohne Obduktion erhoben wurden. Solche Reliabilitätsgrade sollten jedoch nicht pauschal, sondern unter Berücksichtigung der einzelnen Attribute festgelegt werden, da eine Umkehrung des oben beschriebenen Beispiels bzgl. anderer erfaßter Daten (z. B. patientenbezogener Daten) durchaus vorstellbar ist.

• Ein weiterer Ansatz zur Festlegung von Regeln ist die Formulierung von Prioritäten auf den Ausprägungen von Attributen (sog. attributspezifische Best-of-Kriterien), die unabhängig vom Melder bestimmte Ausprägungen gegenüber anderen vorziehen. Ein einfaches Beispiel hierfür sind in einem Attribut über den Vitalstatus von Personen die Ausprägungen "unbekannt", "nicht verstorben", "verstorben" (in aufsteigender Reihenfolge der Priorität).

Zusätzlich ist ein geschlossenes Verfahren zur Integration der beiden Regelwerke ein notwendiger Bestandteil für einen Best-of-Mechanismus, der in der Praxis dem Registerpersonal fundierte Entscheidungshilfen anbieten kann. Dieses muß jeweils festlegen, ob, wenn Melder unterschiedlichen Reliabilitätsgrades Ausprägungen mit unterschiedlicher Priorität liefern, erst der Reliabilitätsgrad oder erst die Priorität der Ausprägungen zu berücksichtigen ist.

Auf der Basis dieser Überlegungen wurde ein Best-of-Regelwerk eingeführt . Neben den beiden oben beschrieben Konfliktarten und den entsprechenden Lösungsmöglichkeiten gibt es Attribute mit weiteren speziellen Regelungen für das Best-of (die i.a. die Abhängigkeit vom Melder überwiegen und auch im Hinblick auf Mehrfachmeldungen des gleichen Melders zu sehen sind). Neben der Kompetenz des Melders bzgl. eines Attributs spielt hier die Erfassung des Status Quo zum ersten Diagnosezeitpunkt die zentrale Rolle, d.h. es soll keine zeitliche Fortschreibung der Angaben zur Erkrankung erfolgen.

Außer bei eindeutigen Entscheidungen hat der Best-Of-Generator nur einen Einfluß auf eine Default-Vorgabe, die das System dem Benutzer beim Vorliegen unterschiedlicher Angaben zu einem tumor- oder patientenbezogenen Attribut aus den verschiedenen Meldungen macht. Weiterhin müssen die für den Tumor aggregierten Angaben zu den verschiedenen Attributen – ebenso wie die Meldungen selbst – untereinander konsistent bleiben, was (halb-)automatisch kontrolliert wird. Der Best-Of-Generator erzeugt (aus Meldungen, die konsistent angenommen werden) konsistente Datensätze, Inkonsistenzen können lediglich durch manuelle Eingaben erzeugt werden (diese manuellen Eingaben werden zur Zeit nicht auf Attributkombinationen geprüft). Ein geplantes Plausibilitäts-Tool soll in Zukunft solche Eingaben verhindern und eingehende Meldungen in der Vertrauensstelle bzw. Pathologentumormeldungen in der Registerstelle vorab auf Konsistenz prüfen.

Zu den Tabellen (ggf. zu einzelnen Attributen) wird jeweils auf spezielle Aspekte der Datenmodellierung, die sich aus dem ER-Schema ergeben, oder Konsistenzbedingungen eingegangen. Ausführlichere Erläuterungen zu den Attributen und ihren Ausprägungen finden sich in .

2.2.1 Patienten

Relation Patienten

PATIENTEN *

Die in der Datenbank gespeicherten Patienten werden fortlaufend ab 1 durchnumeriert, d.h. der Primärschlüssel trägt keinerlei Semantik.

Liegt zu einem Patienten ein Totenschein vor, so wird stets auch das Flag verstorben gesetzt. Dies kann außerdem geschehen, wenn diesbezügliche Angaben schon auf einer Standardmeldung gemacht werden. Ein Best-Of zu diesem Attribut ist natürlich über die Ordnung "verstorben – nicht verstorben – unbekannt" in fallender Priorität definiert.

Die Staatsangehörigkeit wird über die Zeit fortgeschrieben. Bei Änderungen wird also die letzte Angabe gespeichert.

Relation Sterbefaelle

STERBEFAELLE *

Für verstorbene Patienten wird aufgrund der Informationen aus entsprechenden Sterbemeldungen ein Eintrag in dieser Relation vorgenommen.

Evtl. kann aufgrund spezieller Erkenntnisse ein anderes Grundleiden als die amtliche Todesursache als die valideste Angabe zur Todesursache erscheinen. Ist dieses ein Tumor, wird an dieser Stelle eine Referenz auf Angaben zu diesem Tumor geboten. Zu der amtliche Todesursache wird ein Fremdschlüssel einer Sterbetumormeldung vorgehalten.

Der Wohnort zum Todeszeitpunkt wird (unabhängig vom Wohnort zum Diagnosezeitpunkt für Tumoren) als Best-of über alle Sterbemeldungen ermittelt.

Liegen widersprüchliche Angaben zur Durchführung einer Autopsie vor, so wird angenommen, daß eine Autopsie vorgenommen wurde.

2.2.2 Tumoren

Relation Tumoren

TUMOREN *

Alle Tumoren werden – unabhängig vom jeweiligen Patienten – fortlaufend durchnumeriert. Der Primärschlüssel trägt also wiederum keinerlei Semantik.

Da sich die Angabe des Wohnorts auf den (frühesten) Diagnosezeitpunkt beziehen sollte, sind im Zweifelsfall Angaben aus früheren Meldungen beim Best-of vorzuziehen. Gauß-Krüger-Koordinaten werden aus der Patientenanschrift derzeit noch nicht berechnet.

Unabhängig vom jeweiligen Melder werden Diagnosejahr und -monat immer als der kleinste Diagnosezeitpunkt über alle Meldungen geführt. Aus der entsprechenden Meldung ergeben sich oft auch Diagnoseanlaß, Ausbreitung, TNM (ggf. unter Heranziehung der Klartexte) und Grading. Liegen die Diagnosezeitpunkte weniger als ein halbes Jahr auseinander, hat beim TNM-Kode ein evtl. vorhandenes p-Symbol das höhere Gewicht. Für Ausbreitung und TNM ist weiterhin ein fortgeschritteneres Stadium (innerhalb des halben Jahres) höher zu gewichten. Im Falle des Grading ist im Zweifelsfall gemäß der höhere Grad zu wählen.

Die Festlegung der validesten Diagnose (und analog von Histologie und Lokalisation) basiert neben dem jeweiligen Melder auch auf Eigenheiten des ICD-Klassifikationsschemas, das die Kodierung auf verschiedenen Ebenen der Genauigkeit erlaubt (vgl. Anhang). In diese Relation sollte natürlich die genaueste Angabe aufgenommen werden, wobei auch die Diagnosesicherung einbezogen werden könnte. Weiterhin sollte nach Möglichkeit die Beschreibung des Tumors im "Anfangsstadium", also zu Beginn der Behandlung, kodiert werden. Für unspezifische Tumoren sind spezielle Kodierungen im Klassifikationsschema vorgesehen. Wurde in der Meldung eine Metastase kodiert, erfolgt eine Umkodierung zu einem unbekannten Primärtumor gemäß ICD – im ICD-O-Lokalisationsschlüssel wird weiterhin die Metastase kodiert (falls eine entsprechende Angabe vorhanden ist bzw. aus dem ICD-Kode gewonnen werden kann). Nach Möglichkeit sollen einheitlich ICD-10 und die 2. Auflage der ICD-O erfaßt bzw. eingegangene Meldungen auf Best-of-Ebene hierauf umkodiert werden.

Bei der Dignität wiegt die Angabe "bösartig" oder sonst "in Situ" stets schwerer als andere Ausprägungen. Metastasen sollten hier nicht auftreten.

Die Ausprägungen der Diagnosesicherung haben aufsteigende Priorität in der Reihenfolge "Sonstiges", "klinisch", "spez. Diagnostik", "zytologisch", "autoptisch", "histologisch". Im Falle der autoptischen Sicherung wird davon ausgegangen, daß eine histologische Untersuchung durchgeführt wurde. Angaben zu Diagnosesicherung und C-Faktor des TNM-Kodes (ggf. unter Berücksichtigung des p-Symbols des TNM) können wechselseitig zur Bildung des jeweiligen Best-of herangezogen werden. Hierbei entsprechen sich jeweils klinische und autoptische Sicherung, eine spez. Diagnostik als Diagnosesicherung wird auf C2 abgebildet, zytologische Sicherung kann C2 oder C3 und histologische Sicherung C2, C3 oder C4 entsprechen. Umgekehrt wird aus C4 immer eine histologische Sicherung, aus C3 zytologisch oder histologisch und aus C2 spez. Diagnostik, zytologisch oder histologisch.

Die Tumorfolge ergibt sich im Best-of direkt aus der Reihenfolge der Tumoren in der Datenbank (gemäß Diagnosedatum). Somit sind nur die Ausprägungen "erster", "zweiter" und "weiterer Tumor" zulässig. Tumoren mit gleichem Datum könnten in der Tumorfolge etwa nach medizinischer Relevanz oder anderen Aspekten geordnet werden (zunächst erfolgt bei fehlender medizinischer Beurteilung eine willkürliche Ordnung). Die meldungsspezifischen Angaben zum Vorliegen früherer Tumoren finden an dieser Stelle keine Berücksichtigung, sofern nicht aus zusätzlichen Klartexten neue Tumoren definiert werden (s.u.).

Klartexte zu früheren Tumoren, die in der Vertrauensstelle nicht zur Grundlage eingenständiger Meldungen gemacht wurden, können in das Best-of bereits bestehender Tumoren einfließen.

Die Angabe, ob der Tumor den Tod bedingt hat, muß konsistent sein zur Information in der Relation Sterbefaelle.

Die Ausprägung des Attributs DCO wird anhand der Menge der zum Tumor vorliegenden Meldungen und ihrer Eingangszeitpunkte in das Register festgelegt: Liegt nur ein Totenschein (Meldemodus 5) vor, handelt es sich um einen DCO-Fall. Gibt es mehrere Meldungen zum Tumor, von denen aber diejenige mit dem kleinsten Eingangsdatum wiederum der Totenschein ist, ist der Fall ein DCN-Fall.

Die Validität eines Tumors ist zu großen Teilen Ermessenssache der bearbeitenden Dokumentationskraft, die sich bei der Einstufung auf die Validität der betroffenen Tumormeldungen stützt (die höchste Validität wird i.a. übernommen).

2.2.3 Meldungen

Relation Meldungen

MELDUNGEN *

Die Meldungs-ID wird aus der Vertrauensstelle übernommen, es findet also keine Umnumerierung gegenüber den durch die Vertrauensstelle vergebenen Schlüsseln statt.

In Pathologenmeldungen werden aus Datenschutzgründen nach der Bearbeitung der Meldung der Verweis auf den Arzt und die zur Zusammenführung der Meldungsteile genutzte externe Referenz wieder gelöscht.

Über den Meldungsstatus werden aus der Vertrauensstelle transferierte neue Meldungen, in Bearbeitung befindliche (d.h. von Automatch abgeglichene, aber noch nicht aufbereitete), vorläufig sowie abschließend bearbeitete Meldungen unterschieden. Zu "vorläufigen Registermeldungen" können Meldungen zu bisher noch nicht in der Datenbank gespeicherten Patienten werden, wenn sie eine geringe Vollständigkeit oder Validität aufweisen. Es wird jedoch von diesen Meldungen kein Best-of gebildet. Ggf. können sie noch bis zum Ablauf der 3-Monatsfrist in der Vertrauensstelle nachgefragt werden (etwa, wenn eine weitere Meldung zum gleichen Patienten eintrifft). Nach Ablauf einer noch genauer zu definierenden Frist erfolgen automatisch Erzeugung des Best-of und Umwandlung in eine Registermeldung, oder die Meldung wird gelöscht (z.B. wenn sie zu lückenhafte Informationen aufweist).

Widerspruchs- und Auskunftsmeldungen werden nach Bearbeitung wieder aus der Datenbank entfernt. Ebenso Totenscheine, die weder einem bestehenden Patienten zugeordnet werden konnten noch Angaben zu Tumoren enthalten.

Die Zuordnung einer Meldung zu einem Patienten erfolgt durch eine Referenz Patient_Ref (die Zusammenführung geschieht im Best-of).

Der Meldemodus lehnt sich an das im derzeitigen Entwurf zum Niedersächsischen Krebsregistergesetz festgelegte Meldemodell an. 1 oder 2 steht für Standardmeldungen; 5, 6 oder 7 für Sterbemeldungen sowie 3 oder 4 für (evtl. um eine Berufsanamnese erweiterte) Pathologenmeldungen. Hierbei sind 4 und 6 zunächst noch nicht relevant; die Meldemodi 10 bis 12 dienen für Anfragemeldungen. Über den Meldemodus 8 können Todesbescheinigungen differenziert werden. Todesbescheinigungen mit amtlicher Todesursache als Grundleiden haben den Meldemodus 5, solche Meldungen, bei denen das Grundleiden durch die Vertrauensstelle kodiert wird, haben den Meldemodus 8. Der Meldemodus 13 definiert Auskunftsanforderungen zu Todesbescheinigungs-Nacherfassungen.

Die Protokollierung des Bearbeiters einer Meldung repräsentiert – analog zur Vertrauensstelle – die letzte Beschäftigung (inkl. Nachfragen) mit der Meldung.

Relation Tumormeldungen

TUMORMELDUNGEN *

Die (Tumor-)Meldungs-IDs werden aus der Vertrauensstelle übernommen.

Wie in der Relation Meldungen der Bezug einer Meldung zu einem Patienten hergestellt wird, so erfolgt analog im Best-of die Zusammenführung von Tumormeldung und Tumor über die Referenz Tumor_Ref.

Relation Anfragemeldungen

ANFRAGEMELDUNGEN *

Relation Standardmeldungen

STANDARDMELDUNGEN *

Relation Standardtumormeldungen

STANDARDTUMORMELDUNGEN *

Standardmeldungen und Standardtumormeldungen werden aus der Vertrauensstelle übernommen (die Relationen sind vom Aufbau identisch).

Relation Pathologenmeldungen

PATHOLOGENMELDUNGEN *

Relation Pathologentumormeldungen

PATHOLOGENTUMORMELDUNGEN *

Die Zusammenführung von Pathologen- und Pathologentumormeldungen gemäß peripherer Teilanonymisierung erfolgt, indem nach dem Transfer des Teils unter Pathologenmeldungen (aus der Vertrauensstelle) der direkt vom Pathologen gemeldete Teil unter Pathologentumormeldungen über die externe Referenz (s. Relation Meldungen) zugeordnet und dazugespielt wird.

In der Relation Diagnose_Texte (DIAGNOSE_TEXTE * ) findet sich ein Klartext zur Diagnose, und in der Relation TNM_Texte (TNM_TEXTE * ) sind ggf. Angaben zum TNM-Kode.

Relation Sterbemeldungen

STERBEMELDUNGEN *

Es werden nur Totenscheine zu Patienten, die bereits in der Datenbank vorliegen, sowie solche mit Angaben zu Krebserkrankungen in die Datenbank aufgenommen.

Es existiert keine Referenz auf den behandelnden Arzt in den Sterbemeldungen im Gegensatz zu der entsprechenden Relation in der Vertrauensstelle.

Zur Kodierung von Autopsiebefunden s. Abschnitt 1.2.1 unter Sterbemeldungen.

Relation Sterbetumormeldungen

STERBETUMORMELDUNGEN *

In dem Diagnosedatum in der Sterbetumormeldung steht der Zeitpunkt der Erkrankung, wenn dieser dem Melder zum Zeitpunkt des Todes bekannt ist. Beispielsweise kann auf einem Totenschein vermerkt werden, wann der Patient an dem Tumor erkrankt ist. Der DCO-Status eines Tumors bleibt durch diese Vorgehensweise unangetastet.

2.2.4 Weitere meldungsbezogene Daten

Relation Taetigkeiten

TAETIGKEITEN *

Die Tätigkeits-ID wird aus der Vertrauensstelle übernommen.

Die Informationen zu Tätigkeiten werden aus jeder Meldung unverändert übernommen, es erfolgt keine Zusammenführung der Angaben zu einem Patienten und auch keine Fortschreibung etwa der Attribute Tätigkeitsdauer oder längste_Tätigkeit (da praktisch keine Mehrfachmeldungen zu Tätigkeiten vorkommen, ist eine Zusammenführung zur Zeit auch nicht notwendig). Durch Aufbewahrung der Originalangaben bleibt das Schema für spätere Umstrukturierungen offen. Über die Definition des Fremdschlüssels zum jeweiligen Patienten könnte modelliert werden, ob eine Tätigkeit als für Auswertungen relevant angesehen wird. (Dieser könnte z.B. nur für Angaben zum ersten Tumor eines Patienten ungleich NULL sein. Hiervon wird jedoch zunächst noch kein Gebrauch gemacht, d.h. der Fremdschlüssel wird immer definiert.) Der Bezug zum jeweiligen Tumor wird nicht explizit repräsentiert.

Relation Wohnortanamnesen

WOHNORTANAMNESEN *

Wiederum erfolgt keine Zusammenführung der Angaben aus verschiedenen Meldungen.

Relation Familienanamnesen

FAMILIENANAMNESEN *

Die Familien-ID wird aus der Vertrauensstelle übernommen.

Auch hier wird kein Best-of erzeugt.

Relation Therapien

THERAPIEN *

Die Therapie-ID wird aus der Vertrauensstelle übernommen.

Beim Therapiestatus ist keine fehlende Angabe vorgesehen – entsprechende Einträge werden gar nicht erst gemacht.

Da wiederum keine Zusammenführung der verschiedenen Angaben zur Therapie eines Tumors erfolgt, spielt der Best-Of-Generator auch hier keine Rolle.

2.2.5 Texte und Chiffrate

Klartexttabellen zu den Meldungen (Wohnort_Texte, Todesursache_Texte, Grundleiden_Texte, Beruf_Texte, Fruehere_Tumoren_Texte, Diagnose_Texte, TNM_Texte) sind exakt wie in der Vertrauensstelle (s. Abschnitt 1.2.3) definiert. Klartexte zu Diagnosen und TNM-Kodierung werden in der Registerstelle zusätzlich den Pathologentumormeldungen zugeordnet.

Wie schon in der Vertrauensstelle, können auch in der Registerstelle bei der Meldungsbearbeitung Kommentare – zu Meldungen, Tumoren und Patienten – gespeichert werden.

Relation Kommentar_Tumor

KOMMENTAR_TUMOR *

Kommentare zum Tumor Best-of können hier gespeichert werden.

Relation Kommentar_Patient

KOMMENTAR_PATIENT *

Kommentare zum Tumor Best-of können hier gespeichert werden.

Relation Kommentar_Meldung

KOMMENTAR_PATIENT * KOMMENTAR_MELDUNG *

Relation Kommentar_Tumormeldung

KOMMENTAR_TUMORMELDUNG *

In den Relationen Kommentar_Meldung und Kommentar_Tumormeldung werden die Inhalte der Relationen Meldung_Unklarheiten und Tumormeldung_Unklarheiten aus der Vertrauensstelle gespeichert. Außerdem können weitere Änderungen auf Meldungsebene kommentiert werden.

Relation Chiffretexte

CHIFFRETEXTE *

Relation Kontrollnummeraggregate

KONTROLLNUMMERAGGREGATE *

Chiffretext (wie schon in der Vertrauensstelle – s. Abschnitt 1.2.4) und Kontrollnummeraggregat einer Meldung werden gleichermaßen in Zeilen mit jeweils (abgesehen von der letzten Zeile) 80 Zeichen aufgeteilt, die getrennt in einzelnen Tupeln zweier Relationen gespeichert werden.

2.2.6 Kodierungstabellen für Attribute, Dokumentationskräfte und Melder

Die verschiedenen Kodierungstabellen zu allen Attributen vom Aufzählungstyp (inkl. K_ICD, K_Histologie, K_Lokalisation, K_Beruf, K_Staat und die jeweiligen Versionen) sind exakt wie in der Vertrauensstelle (s. Abschnitt 1.2.6) definiert.

Wohnorte mit den zugehörigen Gemeindekennziffern werden nicht in einer speziellen Kodierungstabelle, sondern im Schema der Geodaten (Relation Gebiete) verwaltet (s. Abschnitt 4.2.1).

VST- und RST_Bearbeiter werden aus der Vertrauensstelle übernommen.

Die Relationen zu den Meldern (Ärzte, Sammelmelder und Institutionen) sind lediglich um die Bankverbindung gekürzt. Es erfolgt je nach Bedarf – getrennt von übermittelten Meldungen – ein Update aus den entsprechenden Relationen der Vertrauensstelle. Da ein direkter Kontakt der Registerstelle mit dem meldenden Arzt (etwa zur Rückfrage) nicht vorgesehen ist, sondern die Kommunikation stets über die Vertrauensstelle laufen soll, sind die Attribute Telefon, Aktenzeichen und KV-Nummer in der Registerstelle nicht relevant.

Eine Ausnahme bilden Pathologenmeldungen, da hier datenschutzrechtliche Bedenken gegen eine dauerhafte Speicherung des Melders bestehen.

2.2.7 Hilfsrelationen

Zur effizienteren Auswertung der Daten werden Ausschnitte der Datenbasis automatisiert redundant in Hilfsrelationen gehalten, die speziell auf bestimmte Anfragegruppen zugeschnitten sind.

Relation Erweiterte_Tumordaten

ERWEITERTE_TUMORDATEN *

Diese Relation wird zum effizienten Zugriff auf die Tumordaten benötigt und automatisch aus den Relationen Tumoren, Patienten und Sterbefälle ermittelt.

Die Angabe, ob der Tod tumorbedingt ist, entscheidet darüber, ob der jeweilige Tumor mit in die Mortalität eingeht. Das Feld Tod tumorbedingt gibt an, ob der Tod nach dem Abgleich in der Registerstelle als tumorbedingt angenommen werden kann. Die amtliche Todesursache, aus der die amtliche Todesursachenstatistik gebildet wird, kann von dem durch das Best-of ermittelte Grundleiden abweichen. Das Feld Tod tumorbedingt amtlich kennzeichnet die Mortalitätsfälle in denen die amtliche Todesursache vermerkt ist. Im allgemeinen sollten zu einem Tumor, der zum Tode des Patienten geführt hat, zwei Tupel in der Relation Erweiterte_Tumordaten stehen. Ein Tupel mit den Inzidenz- und Mortalitätsdaten gemäß des Best-of und ein Tupel allein mit den amtlichen Angaben zur Todesursache.

Für CARESS ergibt sich noch folgende Sonderstellung: Die Tabelle K_ICD und der View K_ICD_Krebs müssen um das Attribut Stelligkeit (Number(1)) erweitert werden. Ein von CARESS genutzter Datenbank-Account muß also noch entsprechend modifiziert werden.

2.2.8 Relationen für Datensatzabgleich und Verwaltung

Während des Datensatzabgleichs werden temporär Relationen zu den abgeglichenen Datensätzen angelegt. Diese Relationen enthalten die Kontrollnummern und weitere personenidentifizierende Angaben der betrachteten Meldungen sowie das Ergebnis des Matchlaufs. Der genaue Ablauf des Abgleichs wird hier nicht beschrieben – hierzu ist der gesonderter Bericht erscheinen.

Relation Abgleich_Info

abgleich_info *

In dieser Relation werden temporär aus den Kontrollnummeraggregaten extrahierte Kontrollnummern und weitere für den Abgleich erforderliche Attribute (personenbezogene Daten) zu Neu- und Registermeldungen temporär abgelegt.

Relation Automatch_Ergebnisse

AUTOMATCH_ERGEBNISSE *

Diese Relation enthält die Ergebnisse eines Automatch-Durchlaufs.

Der Bearbeitungsstatus wird nur von Automatch intern bei der Hüllenbildung verwendet.

Relation Automatch_Huellen

AUTOMATCH_HUELLEN *

Hier dokumentiert der Bearbeitungsstatus, ob sich die betreffende Meldung gerade in der Nachbearbeitung befindet – somit wird die Mehrbenutzerfähigkeit des Systems unterstützt.

Relation Automatch_Huellen_Elemente

AUTOMATCH_HUELLEN_ELEMENTE *

Diese beiden Relationen enthalten die als transitive Hüllen über die Automatch-Ergebnisse gebildeten Gruppen "ähnlicher" Meldungen. Innerhalb jeder Gruppe ähnlicher Meldungen werden gleiche Kontrollnummern durch gleiche Pseudoausprägungen gekennzeichnet, um die visuelle Nachbearbeitung zu unterstützen.

Relation Leere_Kontrollnummern

LEERE_KONTROLLNUMMERN *

Zur besonderen Berücksichtigung von "NULL"-Werten in Kontrollnummern, also von Kontrollnummern zu Patientenattributen mit unbekanntem Wert, wird eine interne Hilfsrelation geführt, die zum bei der Kontrollnummerngenerierung verwendeten Schlüssel den Wert der "leeren" Kontrollnummer enthält.

Relation Geaenderte_Patienten

GEAENDERTE_PATIENTEN *

Patienten, die im Zuge des Datenabgleichs aufgrund neuer Meldungen neu in die Datenbank aufgenommen werden oder deren Daten sich in Folge von Tumorabgleich bzw. Best-of-Generierung ändern, werden temporär für eine Neuberechnung der Relation Erweiterte_Tumordaten notiert.

Die Relationen Meldung- und Tumormeldung_Unklarheiten (zur Spezifikation von Rückfragen), Anfrage_Kandidaten, Loeschanweisungen (für die Bearbeitung von Auskünften an Patienten oder Einwilligungswiderrufen) sowie Arzt- und Sammelmelder_Totenschein_Infos (zur Rückmeldung des Vitalstatus an Melder) sind exakt wie in der Vertrauensstelle definiert (s. Abschnitt 1.2.8). Im Falle der Unklarheitsrelationen ist zu beachten, daß – da die entsprechenden Meldungen in der Registerstelle gelöscht werden – hier zeitweise die referentielle Integrität nicht gewährleistet ist (also keine Verwendung von Fremdschlüsseln!). Ergebnisse der Nachfragen werden ggf. aus den Einträgen, die aus der Vertrauensstelle übermittelt werden, in den entsprechenden Kommentar-Relationen Kommentar_Meldung und Kommentar_Tumormeldung abgelegt. Anschließend werden die Unklarheitstupel gelöscht.

Relation Loeschungen

LOESCHUNGEN *

Zusätzlich wird über die vorgenommenen Löschungen von Meldungen Buch geführt (Löschungen werden vorgenommen, wenn Patienten ihre Einwilligungen nachträglich widerrufenen). Auskünfte werden in der Registerstelle nicht protokolliert. Der Verweis auf die Person dient nur dazu, zu erkennen, wie viele unterschiedliche Personen von den Löschungen betroffen sind.

2.2.9 Relationen zur Abrechnung mit Ärzten und Sammelmeldern

In diesen Relationen wird pro Melder und Ausgangsdatum die Anzahl der zu vergütenden, der nicht vergütungsfähigen und der nicht zu vergütenden Meldungen eingetragen. Diese Informationen werden an die Vertrauensstelle weitergeleitet, um dort die Abrechnung mit den Meldern zu erleichtern (es erfolgt keine Abrechnung durch die Registerstelle).

Relation Arzt_Abrechnungen

ARZT_ABRECHNUNGEN *

Relation Sammelmelder_Abrechnungen

SAMMELMELDER_ABRECHNUNGEN *

2.3 Indizes

Zur Steigerung der Effizienz häufiger und komplexerer Anfragen wurden einige Indizes auf dem Schema definiert. Auf den epidemiologischen Daten sind dies lediglich Indizes auf der Relation Erweiterte_Tumordaten zur schnellen Selektion von Fallzahlen – und zwar auf den Attributkombinationen:

• Wohnort, Diagnosejahr

• Sterbewohnort, Sterbejahr

• Diagnosejahr, Diagnose

• Sterbejahr, Diagnose

Zur Unterstützung des Abgleichs gibt es folgende Indizes über jeweils ein einzelnes Attribut (angeführt sind jeweils Tabellenname und alle in der Tabelle indizierten Attribute):

• Abgleich_Info: Kandidat-ID, Geschlecht, Geburtsjahr, Geburtsmonat, Treffer, Gemeindekennziffer, Kn13, Kn15, Kn16

• Automatch_Ergebnisse: Meldung-ID, Meldung-Ref, Position, Bearbeitungsstatus

• Automatch_Huellen: Bearbeitungsstatus

• Automatch_Huellen_Elemente: Huelle-Ref

• Kontrollnummeraggregate: Meldung-ID, Zeile

• Meldungen: Meldungsstatus, Meldemodus

• Tumormeldungen: Meldung-ID, Tumor-Ref

• Pathologentumormeldungen: Meldung-ID

3. Unterschiede zum Standard der Arbeitsgemeinschaft bevölkerungsbezogener Krebsregister

Das Datenschema für das Epidemiologische Krebsregister Niedersachsen in der Erprobungsphase basiert im wesentlichen auf dem "Vorschlag für Dokumentationsstandards in epidemiologischen Krebsregistern nach dem Krebsregistergesetz (KRG)" der GMDS-Projektgruppe "Krebsregister" vom 24.3.1995 bzw. dessen durch die Arbeitsgemeinschaft bevölkerungsbezogener Krebsregister in Deutschland überarbeiteter Version vom 16.2.1996 . In einzelnen Punkten weicht es im epidemiologischen Datensatz leicht hiervon ab, wobei jedoch stets darauf geachtet wurde, eine Abbildbarkeit auf die Dokumentationsstandards (für den bundesweiten Datenabgleich sowie den Datentransfer an das Robert-Koch-Institut zur länderübergreifenden Auswertung in einem auf aufbauenden Format) zu gewährleisten. Im folgenden werden diese Abweichungen von der Fassung kurz angeführt und erläutert.

3.1 Grundsätzliche Überlegungen

Die Kodierung der Ausprägungen nominaler Attribute mit kleinem Wertebereich (Aufzählungstypen) erfolgt i.a. numerisch als Ziffer von 1 bis 9. Es werden keine mnemotechnischen Kodes zur Repräsentation von Werten in der Datenbank verwendet, um eine einfachere und flexiblere Handhabung zu ermöglichen. Zur Unterstützung des Datenaustauschs mit anderen Systemen werden in zu allen derartigen Attributen vorliegenden Kodierungstabellen ggf. Kodierungsschemata abgelegt, die auch Klartextangaben umfassen. Mnemotechnische Kodes sind dort jeweils zusätzlich zu numerischen Kodes, insb. zur Erleichterung von Dateneingabe und –abgleich, definiert.

3.2 Personenbezogene Angaben

Die Kodierung der Staatsangehörigkeit erfolgt nach der Klassifikation des Statistischen Bundesamtes und ist somit deutlich feiner als in den Dokumentationsstandards ("deutsch" bzw. "nicht deutsch").

Angaben zur Tätigkeit sollen vierstellig (Dokumentationsstandards: dreistellig) erfaßt werden. Zusätzlich können Klartexte gespeichert werden. Die Dauer der Tätigkeiten wird jeweils in Monaten anstelle von Jahren angegeben. Angaben aus den verschiedenen Meldungen werden gesammelt, jedoch nicht zu einer aussagekräftigen Tätigkeitsanamnese verdichtet, also nicht miteinander abgeglichen.

Der Raucherstatus soll zusätzlich erhoben werden. Hier sind jedoch – insbesondere im Hinblick auf mögliche Ausprägungen dieses Attributs – noch Erfahrungen zu sammeln. Weiterhin werden zusätzlich eine Familien- und eine detailliertere Wohnortanamnese erfaßt.

Für Pathologenmeldungen zu Fällen aus Gemeinden mit weniger als 5000 Einwohnern kann aus Gründen des Datenschutzes nur eine aggregierte Wohnortangabe anstelle der Gemeinde kodiert werden. Entsprechend sind auch keine personenbezogenen Gauß-Krüger-Koordinaten verfügbar. Außerdem muß hier auf Geburtsmonat, Staatsangehörigkei, Tätigkeitsanamnese und Mehrlingseigenschaft verzichtet werden.

3.3 Tumorbezogene Angaben

Es besteht die Möglichkeit, Angaben zu mehreren Tumoren als zu einer Erkrankung gehörig zu kennzeichnen. Somit kann insbesondere ein Tumor mehrere Morphologiekodes erhalten. Inwieweit dies benötigt wird, ist noch zu evaluieren. Aus diesem Grunde wurde eine entsprechende Kodierung auch bisher nur auf Meldungsebene vorgesehen – auf Tumorebene steht jeder Tumor (mit einem ICD- sowie einem ICD-O-Kode) für sich, so daß hier – ebenso wie bei einer Konvertierung auf die Dokumentationsstandards – ggf. die Auswahl eines Kodes erfolgen muß.

Klartexte zur Diagnose (ICD, ICD-O und TNM) werden nicht einzeln (über ein standardisiertes Vokabular) angelegt, sondern gemeinsam in einem Originaltext abgespeichert.

Der Diagnoseanlaß (Beschwerden, Früherkennung, Arbeitsmed. Untersuchung, Nachsorge-Untersuchung, Zufallsbefund (bei Autopsie), Sonstiges) wird zusätzlich erfaßt.

Als Diagnosesicherung kann zusätzlich "spezielle Diagnostik" (als Spezialisierung von "klinisch") kodiert werden.

Die Dignität wird getrennt vom ICD-O-Morphologie-Schlüssel abgelegt.

Neben der TNM werden keine weiteren Klassifikationsschemata unterstützt (vom Vorschlag der ABKD auch offengehalten). Angaben finden sich ggf. im originalgetreu abgespeicherten Klartext der Meldung (s.o.). Für die TNM-Kodierung wird auf Meldungsebene keine einheitliche Syntax vorgegeben. Erst beim Best-of erfolgt eine standardisierte Reduzierung des Informationsgehalts.

Beim Grading wird zusätzlich "medium grade" (G2-3) angeboten, um entsprechend gemeldete Angaben in die Datenbank aufnehmen zu können. Diese Ausprägung wird ggf. (wie in empfohlen) auf den höheren Grad G3 konvertiert.

Die Angabe früherer Tumorleiden beschränkt sich – gemäß einer Option des ABKD-Vorschlags – auf die Unterscheidung nach erstem, zweitem, weiterem Tumor sowie die Angaben "früheres Tumorleiden vorhanden" und "Metastase, Primärtumor unbekannt". Zur Erfassung von Art und Zeitpunkt weiterer Tumorleiden können ggf. zusätzliche Meldungen "generiert" werden.

3.4 Angaben zur Therapie

Zu jeder möglichen Therapieart kann angegeben werden, ob diese definitiv nicht durchgeführt wurde, ob sie evtl. noch vorgesehen ist oder verweigert wurde.

Die Unterscheidung eines kurativen und palliativen Therapieziels ist nicht nur für die Operation möglich.

Neben Operation, Bestrahlung und Chemotherapie werden als Therapieart auch Hormon- und Immuntherapie sowie Knochenmarkstransplantation angeboten.

3.5 Angaben zum Sterbefall

Die unmittelbare Todesursache sowie die verschiedenen gemeldeten Grundleiden werden nur unter der Meldung abgelegt. Auswertungen erfolgen zunächst über alle Tumoren, die den Tod bedingt haben (i.a. ist dies das Grundleiden vom Totenschein).

Falls der Tod tumorbedingt ist, wird auch erfaßt, welcher Tumor zum Tod ursächlich beigetragen hat (evtl. auch mehrere).

Weiterhin können zusätzlich beliebige Tumore aus der Ursachenkette auf dem Totenschein, ggf. mit dem Zeitraum zwischen Erkrankung und Tod, erfaßt werden.

4. Geodaten in der Registerstelle

Nachfolgend wird die Modellierung der Geodaten in der Registerstelle des EKN näher vorgestellt. Die Registerstelle nutzt die Daten des amtlichen topographisch-kartographischen Informationssystems (ATKIS) . Diese Daten sind bundesweit verfügbar und liegen in einer für den Anwendungszweck ausreichenden Genauigkeit vor. Da die Daten sehr umfangreich sind, werden sie in einem von OFFIS entwickelten geographischen Informationssystem mit Namen InterGIS verwaltet. InterGIS ermöglicht dem Auswertungssystem CARESS, über das Inter-/Intranet auf die ATKIS-Daten zuzugreifen, so daß auf Seiten von CARESS die Geodaten nicht gespeichert werden brauchen.

Es ist allerdings möglich, die Geodaten transparent um zusätzliche Informationen (z.B. Arbeitslosenquoten in Gemeinden) aus einer Oracle-Datenbank zu erweitern. Neben den Relationen für diese zusätzlichen Attribute der Geoobjekte beschränkt sich das Datenschema der Registerstelle auf die Relationen zur Beschreibung der administrativen Struktur der Untersuchungsgebiete (die meisten räumlichen Auswertungen nutzen eine feste hierarchische Einteilung der Geodaten (z.B. Regierungsbezirke – Landkreise – Gemeinden)), auf Relationen für Standardbevölkerungen und externe Fallzahlen und auf einige Relationen für die Verbindung zu InterGIS.

Die Geodaten werden durch die Kapselung in InterGIS, aber auch im Registerstellen-Schema weitgehend unabhängig von den epidemiologischen Daten verwaltet. Lediglich in der Relation Erweiterte_Tumordaten (s. Abschnitt 2.2.7) wird aus dem epidemiologischen Schema auf eine "interne" Gebietsnummer aus dem Geo-Schema referenziert. Die Verknüpfung erfolgt außerdem über die Kodierung des Wohnortes mit Hilfe von Gemeindekennziffern (bzw. regionalen Beobachtungseinheiten). Darüber hinaus wurden die Kodierungen von Jahr, Alter und Geschlecht (im Fall der Bevölkerungsdaten des Geo-Schemas) aufeinander abgestimmt. In Abschnitt 4.2.3 wird das Schema der Standardbevölkerungen und der Fallzahlen zu diesen Standardbevölkerungen beschrieben.

4.1 Konzeptionelles ER-Schema

Das Geo-Schema beschränkt sich auf die Beschreibung konkreter raumbezogener Daten, wie Verwaltungsgebiete, Straßen und Gewässer, in Untersuchungsgebieten. Abbildung 4.1 zeigt das ER-Schema für raumbezogene Daten in Untersuchungsgebieten. Die beiden wichtigsten Entitäten sind hier Untersuchungsgebiete und Gebiete.

Abb. 4.1: Konzeptionelles ER-Schema für Untersuchungsgebiete

Ein Gebiet ist eine Einheit, für die Auswertungen durchgeführt werden können, z.B. Verwaltungsgebiete wie Regierungsbezirke, Kreise, kreisfreie Städte und Gemeinden. Ein Gebiet kann aus Teilgebieten bestehen. So setzen sich etwa Regierungsbezirke aus Kreisen und kreisfreien Städten oder Städte aus Stadtteilen zusammen. Entsprechend kann ein Gebiet auch Teilgebiet eines anderen Gebiets sein. Weiterhin können einem Gebiet Informationen über Flächennutzungen sowie Bevölkerungsdaten zugeordnet sein. Diese Art der Regionalinformationen ist für alle Gebiete eines Untersuchungsgebietes gleich und wird in den Flächennutzungs- und Einwohnermetainfos beschrieben.

Gebiete werden über die Entität Ebenenzuordnung zu Darstellungsebenen zusammengefaßt. Eine Darstellungsebene besteht dabei aus den Gebieten, die zusammen auf einer Karte angezeigt werden sollen, also z.B. aus Kreisen und kreisfreien Städten für die Darstellungsebene "Niedersachsen auf Kreisebene" Jede Darstellungsebene kann eine Unterebene haben bzw. Unterebene einer anderen Darstellungsebene sein. Ein Untersuchungsgebiet ist eine ausgezeichnete Darstellungsebene. Als Untersuchungsgebiet können z.B. Niedersachsen oder Weser-Ems definiert sein, wobei die zugehörige Darstellungsebene jeweils die "höchste" ist (Niedersachsen auf Landesebene, Weser-Ems auf Regierungsbzirksebene usw.).

Parallel zu den Gebieten der Untersuchungsgebiete werden noch Bevölkerungsdaten zu ausgewählten Standardbevölkerungen (Welt, Europa, BRD) verwaltet.

4.2 Relationen

Das im vorangegangenen Abschnitt vorgestellte Datenschema entspricht der dritten Normalform. Für eine Umsetzung in eine reale Datenbank wäre die Modellierung sämtlicher vorgestellter Entitäten jedoch in Bezug auf die Laufzeit ineffizient. Daher wird in diesem Abschnitt eine Modellierung in Tabellenform einer relationalen Datenbank (ORACLE) vorgestellt, die einen effizienteren Zugriff zuläßt. Es entfällt die Relation Unterebene. Das so entstehende Datenschema entspricht nicht mehr der dritten Normalform.

4.2.1 Tabellen

In diesem Abschnitt werden die verwendeten Datenbanktabellen sowie für jede Tabelle einzuhaltende Konsistenzbedingungen beschrieben.

Folgende Konsistenzbedingungen gelten für alle Tabellen:

KA 1: Unterstrichene Attribute sind Primärschlüsselattribute, die eindeutig (tupelidentifizierend) sein müssen.

KA 2: Referentielle Integrität muß eingehalten werden, d.h. wenn in einer Extension dieses Schemas ein Tupel in einer Tabelle A einen Fremdschlüssel aus einer Tabelle B enthält, so muß es in B ein Tupel mit diesem Schlüssel als Primärschlüssel geben.

Untersuchungsgebiete

Zur Beschreibung der administrativen Struktur von Untersuchungsgebieten (etwa Niedersachsen oder Weser-Ems) dienen die folgenden Relationen:

Relation Untersuchungsgebiete

UNTERSUCHUNGSGEBIETE *

Relation Gebiete

GEBIETE *

Relation Teilgebiete

TEILGEBIETE *

Relation Darstellungsebenen

DARSTELLUNGSEBENEN *

Durch das Attribut Unterebene wird eine eigene Entität für diese Beziehung eingespart.

Relation Ebenenzuordnung

EBENENZUORDNUNG *

Für die fünf Relationen Untersuchungsgebiete, Gebiete, Teilgebiete, Darstellungsebenen und Ebenenzuordnung gelten folgende Konsistenzbedingungen:

KG 1: Jede Darstellungsebene wird höchstens einmal in Untersuchungsgebiete referenziert.

KG 2: Die transitive Hülle der Relation Teilgebiete ist asymmetrisch.

KG 3: Die transitive Hülle der Relation Darstellungsebenen ist asymmetrisch.

KG 4: Wenn ein Gebiet A Teilgebiet eines Gebiets B ist, so wird über die Relation Ebenenzuordung A einer Darstellungsebene A' und B einer Darstellungsebene B' zugeordnet. A' ist dann in der Relation Darstellungsebenen eine Unterebene von B'.

KG 5: Eine Darstellungsebene A, die in der Relation Untersuchungsgebiete referenziert wird, besitzt keine übergeordnete Ebene, d.h. es gibt keine Darstellungsebene B, so daß A Unterebene von B ist.

4.2.2 Regionalinformationen

In dem Datenschema der Registerstelle können in einer einzigen Relation (Geo_Attribute) beliebige Regionaldaten abgebildet werden. Lediglich Einwohnerzahlen werden als herausragende Regionalinformationen im Gegensatz zu allen übrigen Informationen in einer eigenen Relation modelliert.

Einwohnerzahlen werden in CARLOS sowohl für das Geomodul als auch für die Statistik auf den epidemiologischen Daten benötigt. Um diese Zahlen nicht doppelt zu halten, werden sie in einer Tabelle gespeichert, die dann von beiden Modulen genutzt wird. Dies bedeutet, daß die Einwohner für jedes Gebiet in den für die Statistik benötigten Gruppeneinteilungen (5-Jahres-Gruppen) gespeichert werden müssen.

Da die Gruppeneinteilung keine feste ist, werden als Metainformation in einer Tabelle diese Gruppen festgehalten. Diese Tabelle existiert nur einmal pro Untersuchungsgebiet und hat den folgenden Aufbau:

Relation Einwohnermetainfos

EINWOHNERMETAINFOS *

KE 1: Für jedes Untersuchungsgebiet, jedes Geschlecht und jedes Jahr bilden die durch AlterMin und AlterMax definierten Intervalle eine vollständige, disjunkte Überdeckung des Intervalls [0..¥ ).

Für die Statistik benötigt CARESS die Einwohnerzahlen nur auf der untersten, genausten Hierachieebene, die Zahlen für Gebiete höherer Hierachieebenen werden durch Addition der Teilgebiete auf der untersten Ebene ermittelt.

Relation Einwohner

EINWOHNER *

Die UntObjNr muß in diese Relation aufgenommen werden, da ein Gebiet zu mehreren Untersuchungsgebieten gehören kann, innerhalb derer die Gruppeneinteilung verschieden ist.

Für alle weiteren Regionaldaten existieren ebenfalls Metadaten, die die vorhandenen Arten der Daten beschreiben. Diese zusätzlichen Regionaldaten sind direkt den Geoobjekten zugeordnet und werden nicht nach Untersuchungsgebieten unterschieden. Die Art der zusätzlichen Regionaldaten wird in der Relation Geo_Schema kodiert, die Zeitinformationen (Erhebung der jeweiligen Daten) in der Relation Geo_Temporal_Info, um so in der Tabelle Geo_Attribute Speicherplatz zu sparen.

Relation Geo_Schema

GEO_SCHEMA *

Relation Geo_Temporal_Info

GEO_TEMPORAL_INFO *

Relation Geo_Attribute

GEO_ATTRIBUTE *

Wenn zu einem Untersuchungsgebiet Regionaldaten existieren, dann müssen diese unbedingt für alle Gebiete des Untersuchungsgebiets definiert sein, um diese in CARESS zu nutzen. Es reicht nicht aus Regionaldaten nur auf der feinsten Ebene zu definieren, da CARESS diese für höhere Ebenen nicht summiert.

Relation Geo_Presentation

GEO_PRESENTATION *

Für jeden Typ von Geo-Objekten wird in dieser Relation die Art der Darstellung in den Karten von CARESS insbesondere durch Zeichenstil und Farbe festgelegt.

 

4.2.3 Standardbevölkerungen

Externe Standardbevölkerungen ermöglichen es, die Fallzahlen im Untersuchungsgebiet auf die Bevölkerungsstruktur der externen Standardbevölkerung hochzurechnen. So können die Fallzahlen von Gebieten mit unterschiedlicher Bevölkerungststruktur verglichen werden.

Die Tabelle Standardbevölkerungen weicht vom Muster der Einwohnertabelle ab, da sie weder Untersuchungs- noch anderen Gebieten zugeordnet sind, sondern lediglich standardisierte Bezugsbevölkerungen aufnehmen. Es gibt ebenfalls keine Metainformationen, da die Gebiete, für die Standardbevölkerungen existieren, weder aus Gebieten bestehen noch zu anderen Gebieten gehören.

Relation Standardbevoelkerungen

STANDARDBEVOELKERUNGEN *

SB 1: Für jeden Bezugsraum und jedes Geschlecht bilden die durch AlterMin und AlterMax definierten Intervalle eine vollständige, disjunkte Überdeckung des Intervalls [0.. ¥ ).

Zu einigen Standardbevölkerungen werden zusätzlich (externe) Fallzahlen abgelegt, die zur Berechnung von erwarteten Raten im Untersuchungsgebiet benutzt werden können. Diese Raten rechnen die Risiken in einer externen Standardbevölkerung auf die Bevölkerung im Untersuchungsgebiet hoch.

Immer wenn Fallzahlen aus einer externen Quelle gespeichert werden sollen (in der Relation Externe_Fallzahlen), muß diesen Fallzahlen eine Standardbevölkerung (Relation Standardbevoelkerung) zugeordnet sein. Für die Fallzahlen wird in der Relation Externe_Fallzahlen_Metainfos gespeichert, nach welchen Attributen die zugehörigen Fallzahlen unterteilt sind. Für jedes dieser Attribute ist dessen Wertebereich in den Relationen Extern_Diagnose, usw. gespeichert (siehe Abbildung.4.2).

Abb. 4.2: Standardbevölkerungen mit Fallzahlen

Zu jedem externen Standard existiert genau ein Tupel in der Relation Externe_Fallzahlen_Metainfo. Dieses besitzt eine eindeutige Nummer, die gleichzeitig der Primärschlüssel ist, einen Namen, der diesen Standard beschreibt und zu jedem Attribut die Informationen, ob der Standard nach diesem Attribut unterteilt ist und, wenn ja in welcher Genauigkeit. Der Name des Standards sollte zwar eindeutig gewählt sein, er eignet sich aber auf Grund seiner möglichen Länge nicht als Primärschlüssel.

Relation Externe_Fallzahlen_Metainfos

EXTERNE_FALLZAHLEN_METAINFOS *

Entsprechend der Daten aus der Relation Externe_Fallzahlen_Metainfos werden in der Relation Externe_Fallzahlen die Fallzahlen zu einem externen Standard abgelegt. Wenn der externe Standard nach einem Attribut nicht unterteilt ist, d.h. diese Dimension nicht existiert, dann ist das entsprechende Attribut NULL. Ansonsten muß der Wertebereich der Ausprägungen dieses Attributs in der Relation Externe_Fallzahlen zu dem externen Standard bekannt sein. Dies wird dadurch gewährleistet, daß zu jedem Attribut eine Relation existiert, die zu einem externen Standard genau den Wertebereich des Attributs speichert. Die Namen dieser Relationen entsprechen dem Namen des Attribut mit dem Zusatz "Extern_". Das Attribut Fallart entscheidet, ob es sich um eine Mortalitätsfallzahl oder um eine Inzidenzfallzahl handelt

Das Attribut Alter muß immer genau den Wertebereich haben, den die zugehörige Standardbevölkerung aus der Relation Standardbevoelkerungen hat. Eine andere Alterseinteilung als die Einteilung, die bei den Standardbevölkerungsdaten benutzt wird, ist nicht zulässig.

Tupel, bei denen das Attribut Fallzahl 0 ist, werden in der Relation Externe_Fallzahlen nicht gespeichert. Aus diesem Grund enthält diese Relation meist weniger Tupel pro externem Standard als das Produkt der Mächtigkeiten der Wertebereiche der Dimensionen des Standards vermuten ließe. Die Attribute der Dimensionen, nach denen nicht unterschieden wird (d.h. deren Dimensionsattribut in Externe_Fallzahlen_Metainfos 0 ist), haben den Wert NULL.

Relation Externe_Fallzahlen

EXTERNE_FALLZAHLEN *

Der Primärschlüssel würde normalerweise aus allen Attributen bis auf das Attribut Fallzahl bestehen, jedoch sind bei den Dimensionsattributen NULL-Werte erlaubt und somit ist dieser Schlüssel nicht erlaubt, obwohl die Werte dieser Attribute ein Tupel eindeutig identifizieren.

Extern_Geschlecht

EXTERN_GESCHLECHT *

Extern_Diagnose

EXTERN_DIAGNOSE *

Extern_Diagnose_anlass

EXTERN_DIAGNOSE_ANLASS *

Extern_Histologie_d

EXTERN_HISTOLOGIE_D *

Extern_Dignitaet

EXTERN_DIGNITAET *

Extern_Diagnosesicherung

EXTERN_DIAGNOSESICHERUNG *

Extern_Ausbreitung

EXTERN_AUSBREITUNG *

Extern_Tumorfolge

EXTERN_TUMORFOLGE *

      1. Verbindung zum GeoServer

Für die Nutzung der Geodaten aus dem geographischen Informationssystem InterGIS werden Account und Paßwort sowie ein Verbindungsstring mit dem entsprechenden Rechnernamen und Port von InterGIS benötigt.

Geo_Login

GEO_LOGIN *

In dieser Relation stehen (im Klartext) genau die drei oben genannten Zugangselemente zum InterGIS-Server.

Geo_Ebenen

GEO_EBENEN *

In dieser Relation findet die Zuordnung der InterGIS-Ebenen (Geoobjekt-Typen) zu den Darstellungsebenen des Registerstellenschemas statt.

Geo_OID_GKZ

GEO_OID_GKZ *

Die Geoobjekt-Nummern des InterGIS-Objekte, die Kreise, Gemeinden o.ä. darstellen, werden in der Relation den entsprechenden Gemeindekennziffern zugeordnet.

4.3 Indizes

Neben Primärschlüsselindizes sind auf folgenden Tabellen über die jeweils genannten Attributkombinationen Indizes definiert:

• Einwohner: Jahr, Gebiet

• Untersuchungsgebiete: Name

• Teilgebiete: Hauptgebiet

Anhang A: Kodierungen

A.1 Die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD)

Die ICD (International Classification of Diseases) ist die wichtigste, weltweit anerkannte Diagnosenklassifikation in der Medizin . Sie definiert eine systematische Übersicht, in welcher Krankheitsbilder nach feststehenden Kriterien Krankheitsgruppen zugeordnet werden, und stellt damit eine statistische Klassifikation dar (im Unterschied zu einer Nomenklatur, die detailliert alle pathologischen Zustände getrennt aufführt). Die Grundlagen dieser Klassifikation wurden 1893 mit dem allgemeinen Todesursachenverzeichnis gelegt. Etwa alle 10 Jahre erscheinen verbesserte bzw. überarbeitete Versionen der ICD. Seit ihrer 6. Revision (1948) wird sie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben.

Das Klassifikationsschema basiert in den bisherigen Auflagen im wesentlichen auf der Ätiologie (den Ursachen) der Erkrankungen (im Gegensatz zur Anatomie, zur Natur des Krankheitsprozesses oder zur Betrachtung der eine Behandlung erfordernden Manifestationen).

A.1.1 9. Revision der ICD

Die 9. Revision der ICD wurde 1976 von der WHO verabschiedet und hatte noch bis Ende 1997 Gültigkeit und wird im ambulanten Bereich auch noch 1998 in Deutschland (vgl. Abschnitt A.1.2) eingesetzt. Sie verwendet numerische, bis zu 4-stellige Kodes der Form xxx.x. Als zusätzliche Klassifikation wird ein analog aufgebauter E-Kode angeboten, durch dessen Angabe die Ursache einer Schädigung (insb. bei Unfällen und Vergiftungen) genauer spezifiziert werden kann. Für einige Erkrankungen sind sowohl Einordnungen nach der Ätiologie als auch nach Manifestationen in bestimmten Organen möglich. Die entsprechenden ICD-Kodes werden durch ein nachgestelltes "†" bzw. "*" gekennzeichnet.

Die Systematik ist in 17 Krankheitsklassen unterteilt, die mit römischen Zahlen durchnumeriert sind. Die bösartigen Neubildungen stehen in der Krankheitsklasse "II. Neubildungen". Die Krankheitsklassen sind jeweils in (bis zu 24) Krankheitsgruppen , z.B. Gruppe "150 – 159 Bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane und des Bauchfells", und die Krankheitsgruppen wiederum in (bis zu 20) dreistellige Krankheitskategorien unterteilt, z.B. "151 Bösartige Neubildung des Magens", untergliedert. Die Krankheitskategorien können weiter in (bis zu 10) Krankheitssubkategorien spezifiziert werden, so beschreibt z.B. "151.1 Pylorus" eine bösartige Neubildung des Magenausganges. Im allgemeinen werden hier die Endung ".8" für eine Überlappung mehrerer Bereiche, und die Endung ".9" für eine fehlende nähere Bezeichnung verwendet. Für spezielle Bereiche sind (bis zu 10) Unterteilungen in einer zusätzlichen 5. Stelle je Krankheitssubkategorie möglich, jedoch sind 5-stellige ICD-Angaben nicht üblich und in der vom BMG herausgegebenen Fassung gar nicht enthalten.

Die Krankheitsklasse "II. Neubildungen" ist in folgende Krankheitsgruppen untergliedert:

140 – 149 Bösartige Neubildungen der Lippe, der Mundhöhle und des Rachens.

150 – 159 Bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane und des Bauchfells.

160 – 165 Bösartige Neubildungen der Atmungs- und intrathorakalen Organe.

170 – 175 Bösartige Neubildungen der Knochen, des Bindegewebes, der Haut und der Brustdrüse.

179 – 189 Bösartige Neubildungen der Harn- und Geschlechtsorgane.

190 – 199 Bösartige Neubildungen sonstiger und nicht näher bezeichneter Sitze.

200 – 208 Bösartige Neubildungen des lymphatischen und hämatopoetischen Gewebes.

210 – 229 Gutartige Neubildungen.

230 – 234 Karzinoma in situ.

235 – 238 Neubildungen unsicheren Verhaltens.

239 Neubildungen unbekannten Charakters.

A.1.2 10. Revision der ICD

Bei der 1993 in Kraft getretenen und ab dem 1.1.1998 auch in Deutschland offiziell für die amtliche Todesursachenstatistik eingeführten 10. Revision der ICD wurde das traditionelle einachsige Klassifikationsmodell beibehalten. Allerdings wurde das bisherige numerische Verschlüsselungssystem durch ein alphanumerisches (1 Buchstabe, gefolgt von 3 Ziffern, in der Form Xxx.x) ersetzt. Dadurch wurde ein breiterer Verschlüsselungsrahmen zur Verfügung gestellt und mehr Raum für künftige Revisionen gelassen, ohne daß es dabei wie früher zu Verschiebungen im Numerierungssystem kommen muß. Insgesamt gibt es jetzt 21 Kapitel. Generell sind die Subkategorien ".7" für "Sonstige", ".8" für "mehrere Teilbereiche überlappend" und ".9" für "nicht näher bezeichnet" vorgesehen.

Das Kapitel Neubildungen gliedert sich (zunächst nach dem biologischen bzw. biotischen Verhalten, dann weiter hauptsächlich nach der Lokalisation) in folgende Gruppen:

C00 – C14 Lippe, Mundhöhle und Pharynx.

C15 – C26 Verdauungsorgane.

C30 – C39 Atmungsorgane und sonstige intrathorakale Organe.

C40 – C41 Knochen und Gelenkknorpel.

C43 – C44 Haut.

C45 – C49 Mesotheliales Gewebe und Weichteilgewebe.

C50 Brustdrüse.

C51 – C58 Weibliche Genitalorgane.

C60 – C63 Männliche Genitalorgane.

C64 – C66 Harnorgane.

C69 – C72 Auge, Gehirn und sonstige Teile des Zentralnervensystems.

C73 – C75 Schilddrüse und sonstige endokrinen Drüsen.

C76 – C80 Bösartige Neubildungen ungenau bezeichneter Lokalisationen, sekundärer und nicht näher bezeichneter Lokalisationen (insb. C80 für bösartige Neubildungen ohne Angabe der Lokalisation).

C81 – C96 Bösartige Neubildungen des lymphatischen, blutbildenden und verwandten Gewebes, als primär festgestellt oder vermutet.

C97 Bösartige Neubildungen als Primärtumoren an mehreren Lokalisationen

D00 – D09 In-situ-Neubildungen.

D10 – D36 Gutartige Neubildungen.

D37 – D48 Neubildungen mit unsicherem oder unbekanntem Verhalten.

A.2 Die ICD für die Onkologie (ICD-O)

Zur speziellen Unterstützung der Kodierung von Tumorerkrankungen (gut- und bösartigen Neubildungen) wurde neben der ICD die ICD-O (International Classification of Diseases for Oncology) entwickelt, die 1976 in erster Auflage herauskam. Die ICD-O ist im Gegensatz zur ICD eine zwei- (drei-)achsige Klassifikation, die aus einem Topographie- und einem Morphologieteil besteht. Letzter zerfällt in die Angabe des histologischen Typs der Neubildung und den Malignitätsgrad (Verhalten, Charakter, Dignität), der hinter einem "/" angefügt ist.

Der Topographieteil ist in weiten Teilen mit der ICD identisch (für die erste Auflage mit der ICD-9). Er hat jedoch für den Bereich aller Neubildungen die gleichen Schlüssel, welche die ICD nur für die bösartigen Neubildungen (Krebs) verwendet. (Dies ist jetzt aufgrund der zusätzlichen Klassifikation nach Morphologie und vor allem Dignität möglich.) Somit wird eine größere Spezifizität nach dem Sitz auch für andere (gutartige, sekundäre (metastatische), in situ und ungewisse oder unbekannte) Neubildungen bzw. morphologische Typen (Neubildungen des lymphatischen, blutbildenden oder verwandten Gewebes) ermöglicht, für die die ICD gar keine oder keine so ausführliche topographische Klassifizierung enthält. Fünfstellige Kodes wie in der ICD gibt es in der ICD-O nur für die deutsche Auflage (s. Abschnitt A.2.3).

Der Morphologiekode besteht aus einer vierstellige Zahl zwischen 8000 und 9999 mit einem vorangestellten "M". Dreistellige Morphologiekodes spezifizieren Gruppen der entsprechenden vierstelligen Schlüsselnummern. Gewöhnlich besitzt ein höherer gegenüber einem niedrigeren Morphologiekode die größere Spezifizität und ist somit im Zweifelsfall bei der Kodierung vorzuziehen. (Diese Aussage hat für die 2. Auflage der ICD-O (s. Abschnitt A.2.2) nur noch eingeschränkte Gültigkeit.) Der Morphologiekode 8000 beschreibt nicht näher spezifizierte Tumoren.

Einige Neubildungen sind spezifisch für bestimmte Lokalisationen oder Gewebetypen. Dies definiert eine Vielzahl von Konsistenzregeln zwischen Morphologie und Topographie.

Der Malignitätsgrad kann folgende Ausprägungen annehmen:

0 benigne oder gutartig

1 unbestimmt, ob gut- oder bösartig; Grenzfälle

2 Karzinoma in situ

3 maligne oder bösartig, primärer Sitz

6 maligne oder bösartig, sekundärer Sitz; Metastase

9 maligne oder bösartig, unbestimmt, ob primärer oder sekundärer Sitz

Die folgende Tabelle zeigt die Gegenüberstellung des Schlüssels für die Morphologie nach der ICD-O mit den entsprechenden Gruppen der ICD-9 und ICD-10.

ICD-9

ICD-10

Dignität

 

210-229

D10-36

0

Gutartiger Tumor

239

D37-48

1

Tumor unbekannten Charakters

235-238

D37-48

1

Tumor unsicheren Verhaltens

230-234

D00-09

2

Karzinoma in situ

140-195 u.
200-208

C00-76 u.
C81-97

3

Bösartiger Tumor mit Angabe / Unterstellung, primär zu sein

196-198

C77-79

6

Bösartiger Tumor mit Angabe / Unterstellung, sekundär (Metastase) zu sein

199

C80

3, 6 (9)

Bösartiger Tumor unbekannter Lokalisation (primär oder sekundär)

A.2.1 1. Auflage der ICD-O

Die 1. Auflage der ICD-O (ICD-O-1)wurde 1976 von der WHO veröffentlicht und basiert bezüglich des Topographieteils auf der Krankheitsklasse "II. Neubildungen" der ICD-9. Es werden hierbei nur die ICD-9-Kodes der bösartigen Neubildungen (140 – 199) verwendet – nicht berücksichtigt werden die Krankheitsgruppen 200-208, 210-229, 230-234, 235-238 und 239 (vgl. Abschnitt A.1.1).

A.2.2 2. Auflage der ICD-O

Die 1990 erschienene 2. Auflage der ICD-O (ICD-O-2) korrespondiert mit dem Kodierungssystem der ICD-10, die 1993 publiziert wurde. Ihr Topographieteil lehnt sich an das Kapitel II der ICD-10 an. Die Sachverhalte werden durch einen vierstelligen Kode repräsentiert, der von C00.0 bis C80.9 läuft. Ein Dezimalpunkt (.) zeigt die Unterteilung der dreistelligen Kategorien an.

Der alphabetische Index der ICD-10 weist unter dem Schlagwort "Neoplasma" eine fünfspaltige Tabelle mit den Überschriften Maligne, Sekundär oder metastatisch, In situ, Benigne, Unsicherer bzw. unbekannter Charakter auf. Für die Tumoren der Lunge beispielsweise:

 

Maligne

Sekundär o. metastatisch

In situ

Benigne

Unsicherer o. unbekannter Charakter

Lunge

C34.9

C78.0

D02.2

D14.3

D38.1

 

Bei der ICD-O gibt es nur einen Topographiekode für die nicht näher bezeichnete Lunge, nämlich C34.9. Der Malignitätsgrad ist Teil des mit M beginnenden Morphologiekodes und wechselt entsprechend der Natur des Tumors. Beispielsweise wird ein Plattenepithelkarzinom der Lunge als C34.9 – M8070/3 erfaßt, ein gutartiges Adenom der Lunge als C34.9 – M8140/0.

Die C00-C97-Kategorien der ICD-10 enthalten einige Rubriken, die entweder morphologisch definiert sind oder sekundäre bzw. metastatische Tumoren bezeichnen. Diese sind im Topographieteil der ICD-O nicht enthalten. Es handelt sich um folgende ICD-10-Diagnosen:

C43 Melanom der Haut

C45 Mesotheliom

C46 Kaposi-Sarkom

C78 Sekundäre Neoplasmen des Respirations- und Verdauungssystems

C79 Sekundäre bösartige Tumoren anderer Lokalisationen

C81-C96 Maligne Neoplasmen der lymphoiden, hämatopoetischen und verwandter Gewebe

C97 Bösartige Tumoren multipler (unabhängiger) Primärlokalisation

Die Rubriken C81-C96 der ICD-10 beispielsweise erhalten (ebenso wie D45-D47) in der ICD-O einen spezifischen Morphologiekode (M959-998) mit der Dignität 3 (bzw. 1) sowie einen entsprechenden Topographiekode (i.a. C42 oder C77) aus dem Bereich C00-C80.

Die Rubrik C97 der ICD-10 entfällt, da in der ICD-O multiple (unabhängige) Primärtumoren separat zu verschlüsseln sind.

A.2.3 Deutsche Auflagen der ICD-O (ICD-O-DA)

Zu den internationalen (englischen) Versionen der ICD-O existieren jeweils auch deutsche Auflagen, die sich zwar auf die Originalversionen abstützen, aber doch geringfügig – u.a. auch durch den zeitlichen Verzug – von diesen unterscheiden können. Übersetzung der ICD-O-1, die ICD-O-DA (Deutsche Ausgabe), zerfällt jeweils in den Lokalisationsschlüssel, der dem Topographieteil der ICD-O entspricht, und den Histologieschlüssel, der den Morphologieteil repräsentiert.

Die 2. und 3. Auflage des Lokalisationsschlüssels basieren auf der ICD-O-1 und unterscheiden sich nur in einigen Details voneinander . Entsprechend übersetzen die 4. und dazu bis auf Fehlerkorrekturen identische 5. Auflage die ICD-O-2 . Die 1. Auflage des Histologieschlüssels entspricht der Morphologie aus der ICD-O-1; die Übertragung der 2. Auflage der ICD-O ist 1997 als Tumorhistologieschlüssel erschienen . Er enthält zusätzlich neue Histologien, die in den "Blue Books" (International Histological Classification of Tumours) bzw. in der 3. Serie der AFIP-Atlanten beschrieben sind, und vergibt eigene, nicht international anerkannte Histologie-Kodierungen. Die 6. Stelle des Histologiekode beschreibt das Grading (1 – 4) bzw. Lymphomgrading (L, I, H). Der Zelltyp wird in dem fünfstelligen Histologiekode beschrieben. Bei den Lymphomen und Leukämien wurde ein neues Klassifikationsprinzip aufgenommen.Die REAL-Klassifikation enthält 40 neue Kodierungen und die KIEL-Klassifikation 42 neue Kodierungen.

A.3 TNM

Das TNM-System behandelt in erster Linie die Klassifikation maligner Tumoren nach der klinisch und – falls möglich – histopathologisch bestimmten anatomischen Ausdehnung der Erkrankung. Es wurde in den Jahren 1943-52 von P. Denoix (Frankreich) entwickelt und seitdem mehrfach überarbeitet. Derzeit ist die 5. Auflage aktuell. Das Klassifikationssystem

• ist in seinen grundlegenden Prinzipien ungeachtet der Behandlung auf alle anatomischen Bezirke anwendbar und

• läßt spätere Ergänzungen durch Informationen, die erst durch histopathologische Untersuchung oder chirurgische Eingriffe erhältlich sind, zu.

Das TNM-System zur Beschreibung der anatomischen Ausdehnung der Erkrankung beruht auf der Feststellung der 3 Komponenten

T Ausdehnung des Primärtumors,

N Fehlen oder Vorhandensein und Ausdehnung von regionären Lymphknotenmetastasen,

M Fehlen oder Vorhandensein von Fernmetastasen.

Durch das Hinzufügen von Ziffern zu diesen 3 Komponenten wird das Ausmaß der malignen Erkrankung angezeigt (mit steigender Größe):

T0, T1, T2, T3, T4; N0, N1, N2, N3; M0, M1.

Für jede Lokalisation existieren spezielle Regeln zur Vornahme dieser Einteilung. Ein X anstelle der Ziffer steht jeweils für "nicht beurteilbar". "Tis" bezeichnet "Carcinoma in situ", "Ta" spezielle nicht invasive papilläre Harnblasentumoren. Bestehen Zweifel bei der Festlegung der TNM-Kategorien, so soll die niedrigere, d.h. weniger fortgeschrittene Kategorie gewählt werden. Im Grunde ist das System eine "Kurzschrift" zur Beschreibung der Ausdehnung eines bestimmten malignen Tumors.

Für jede Lokalisation werden 2 Klassifikationen beschrieben:

• Die klinische Klassifikation (prätherapeutische klinische Klassifikation) wird als TNM oder cTNM bezeichnet. Sie basiert auf vor der Behandlung erhobenen Befunden. Solche ergeben sich aufgrund von klinischer Untersuchung, bildgebenden Verfahren, Endoskopie, Biopsie, chirurgischer Exploration und anderen relevanten Untersuchungen.

• Die pathologische Klassifikation (postoperative histopathologische Klassifikation) wird als pTNM bezeichnet. Bei dieser Klassifikation wird der vor der Behandlung festgestellte Befund ergänzt oder abgeändert durch Erkenntnisse, die beim chirurgischen Eingriff und durch die pathologische Untersuchung gewonnen werden. Die pathologische Beurteilung des Primärtumors (pT) erfordert eine Resektion des Primärtumors oder Biopsien, die zur Bestimmung der höchsten pT-Kategorie adäquat sind. Die pathologische Beurteilung der regionären Lymphknoten (pN) erfordert die Entfernung von Lymphknoten in einem Ausmaß, das die Aussage über das Fehlen regionärer Lymphknotenmetastasen (pN0) verläßlich macht und andererseits zur Bestimmung der höchsten pN-Kategorie ausreicht. Die pathologische Feststellung von Fernmetastasen (pM) erfordert die mikroskopische Untersuchung.

Die T-, N- und M-Kategorien können jeweils (abhängig von der Art des Tumors) zu Stadien von 0 bis 4 gruppiert werden.

Im Fall multipler simultaner Tumoren in einem Organ sollte der Tumor mit der höchsten T-Kategorie klassifiziert werden und die Multiplizität oder die Anzahl der Tumoren in Klammern angegeben werden, z.B. T2(m) oder T2(5). Bei simultanen bilateralen Krebsen paariger Organe soll jeder Tumor für sich klassifiziert werden. Bei einigen Tumoren ist der Faktor Multiplizität ein Kriterium der T-Klassifikation.

Jedes T, N oder M kann ggf. für spezielle Zwecke noch in Untergruppen der Form T2a, T2b oder sogar weiter T2a1, ... unterteilt werden. Weiterhin ist in der M-Kategorie eine Spezifikation des Ortes der Fernmetastasen durch einen Kode aus 3 Buchstaben möglich.

Zur Kennzeichnung von speziellen Fällen in der TNM- oder pTNM-Klassifikation werden die Symbole y, r, a und m benutzt:

• Das a-Symbol kennzeichnet Fälle, bei denen die Klassifikation erst anläßlich einer Autopsie erfolgte.

• Das Suffix "(m)" wird benutzt, um multiple Primärtumoren in einem anatomischen Bezirk anzuzeigen.

• Wenn die Klassifikation während oder nach initialer multimodaler Therapie erfolgt, werden die TNM- oder pTNM-Kategorien durch das Präfix "y" gekennzeichnet (z.B. yT2N1M0 oder ypT2pN2pM0).

• Rezidivtumoren nach krankheitsfreiem Intervall werden durch das Präfix "r" gekennzeichnet (z.B. rT2N0M0 oder rpT3pN1pMX).

Weiterhin wird oft auch das histopathologische Grading (der Differenzierungsgrad) des Tumors angegeben:

• GX Differenzierungsgrad kann nicht bestimmt werden,

• G1 Gut differenziert,

• G2 Mäßig differenziert,

• G3 Schlecht differenziert,

• G4 Undifferenziert.

Weiterhin kann zur Angabe der von den verwendeten diagnostischen Methoden abhängigen Zuverlässigkeit der Klassifikation ein einstelliger C-Faktor (Certainty Factor, Diagnosesicherung) hinter die Kategorien T, N und M gesetzt werden (z.B. T3C2N2C1M0C2). Es steht

• C1 für Ergebnisse aufgrund von diagnostischen Standardmethoden, z.B. Inspektion, Palpation und Standard-Röntgenaufnahmen, intraluminale Endoskopie bei bestimmten Organen,

• C2 für Ergebnisse aufgrund spezieller diagnostischer Maßnahmen, z.B. bildgebende Verfahren: Röntgenaufnahmen in speziellen Projektionen, Schichtaufnahmen, Computertomographie (CT), Sonographie, Lymphographie, Angiographie; nuklearmedizinische Untersuchungen; Kernspintomographie (NMR); Endoskopie, Biopsie und Zytologie,

• C3 für Ergebnisse aufgrund chirurgischer Exploration einschließlich Biopsie und zytologischer Untersuchung,

• C4 für Ergebnisse nach definitiver chirurgischer Behandlung und pathologischer Untersuchung des Tumorresektats sowie

• C5 für Ergebnisse aufgrund einer Autopsie.

Die klinische TNM entspricht den Graden C1, C2 und C3, die pathologische Klassifikation im allgemeinen dem Grad C4.

Das Fehlen oder Vorhandensein von Residualtumor (Resttumor) nach Behandlung wird durch die R-Klassifikation beschrieben. Ihre Verwendung ist fakultativ:

• RX Vorhandensein von Residualtumor kann nicht beurteilt werden,

• R0 Kein Residualtumor,

• R1 Mikroskopischer Residualtumor,

• R2 Makroskopischer Residualtumor.

A.4 Berufskodierung

Prinzipiell kommen zur Erfassung und Kodierung von Berufen zwei Schlüssel in Frage:

• Der nationale Schlüssel "Klassifizierung der Berufe" (KldB) wird vom Statistischen Bundesamt herausgegeben . Es ist ein im Hauptteil 3-stelliger Kode. Die neueste Ausgabe 1992 revidiert die ältere von 1970/75, und die aktuellen Verschlüsselungen sind auf Datenträger 6-stellig, in Papierform 4-stellig verfügbar.

• Der internationale Schlüssel "International Standard Classification of Occupation" (ISCO) ist ein 5-stelliger Kode, "betreut" von der International Labour Organisation (ILO) . Die aktuelle Ausgabe ist von 1988, die Vorgänger-Version von 1968. Dieser Schlüssel liegt als englisch-sprachige Version – auch auf Diskette – vor. Eine deutsche Übersetzung der Berufsbezeichnungen, nicht aber der Tätigkeitsbeschreibungen, gibt es inzwischen auf Papier. Darüber hinaus gibt es von der aktuellen ISCO-Version eine EU-Variante: ISCO-COM.

In Absprache mit der Arbeitsgemeinschaft bevölkerungsbezogener Krebsregister in Deutschland soll in Niedersachsen die jeweils aktuelle Fortschreibung der KldB durch die Bundesanstalt für Arbeit verwendet werden. Diese bildet eine Erweiterung bzw. Aktualisierung des Schlüssels des statistischen Bundesamtes. Der Schlüssel ist hierarchisch in 5 Ebenen aufgebaut:

• 6 Berufsbereiche, z.B. "III Fertigungsberufe",

• 33 Berufsabschnitte, z.B. "IIIg Schlosser, Mechaniker und zugeordnete Berufe",

• 86 Berufsgruppen, z.B. "25 Schmiede",

• 334 Berufsordnungen, z.B. "251 Stahlschmiede", und

• 1993 Berufsklassen, z.B. "2511 Hammerschmiede".

Berufsgruppen, -ordnungen und –klassen bilden eine Dezimalklassifikation. Jeder Berufsklasse sind wiederum mehrere synonyme oder spezialisierende Berufsbezeichnungen zugeordnet. Die Zugehörigkeit zu Gewerbezweigen wird leider nur sehr eingeschränkt berücksichtigt.

Im Datenschema des EKN wird die Kodierung nach Gruppen, Ordnungen und Klassen unter Heranziehung der Berufsbezeichnungen unterstützt.

A.5 Staatenkodierung

Die Staatenkodierung erfolgt nach dem Gebietsschlüssel des Statistischen Bundesamtes. Die Schlüssel

• 001 bis 016 repräsentieren hierin die Bundesländer Deutschlands (000 steht für Deutschland),

• 101 bis 199 bezeichnen Länder Europas,

• 201 bis 299 stehen für Afrika,

• 301 bis 399 für Amerika,

• 401 bis 499 für Asien und

• 501 bis 599 für Australien und Ozeanien.

994 steht für "von / nach See", 996 für unbekanntes Ausland, 997 repräsentiert Staatenlose, 998 solche mit ungeklärter Staatsangehörigkeit, und 999 steht für "fehlende Angabe".

x95 (x Î {1, 2, 3, 4, 5}) bezeichnet jeweils die britisch abhängigen Gebiete, x99 den übrigen Kontinent.

Der offizielle Schlüssel wurde ergänzt um die Kodes 100, 200, 300, 400 und 500 jeweils für die gesamten Kontinente (ohne nähere Angabe).

A.6 Gemeindekennziffern und regionale Beobachtungseinheiten

Gemeindekennziffern stellen eine Kodierung der Verwaltungseinheiten Deutschlands dar. Eine Gemeindekennzifer ist eine 8-stellige Zahl, von der

• die ersten zwei Stellen das Bundesland (03 für Niedersachsen),

• die dritte Stelle den Regierungsbezirk,

• die vierte und fünfte Stelle den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt und

• die letzten drei Stellen die Gemeinde oder gemeindefreie Gebiete (Samtgemeinden haben an der sechsten Stelle stets eine 4, gemeindefreie Gebiete eine 5)

spezifizieren. Gemeindekennziffern von Verwaltungseinheiten höherer Aggregierungsebene als Gemeinde enden jeweils auf entsprechend viele Nullen. Gemeindekennziffern zu Landkreisen, von denen die drei Nullen am Ende abgeschnitten sind, werden auch als Kreiskennziffern bezeichnet (Bezirkskennziffern und Landeskennziffern analog).

Unter Anlehnung an die Gemeindekennziffern sollen in Niedersachsen sogenannte "regionale Beobachtungseinheiten" (ReBe) definiert werden, die einheitlich zwischen 5.000 und 30.000 Einwohner haben. Regionale Beobachtungseinheiten werden durch Zusammenfassung benachbarter Kleingemeinden bzw. durch Unterteilung von Großgemeinden oder Städten (in Orts- oder Stadtteile) gebildet. Kreisgrenzen bleiben auf jeden Fall erhalten, d.h. nur Gemeinen innerhalb eines Landkreises können verschmolzen werden. Ein Algorithmus zur Definition der Beobachtungseinheiten wurde erarbeitet. Die Definition von ReBe durch Zusammenfassung kleinerer Gemeinden ist bereits erfolgt, die Untergliederung größerer Städte steht noch aus.Als "Gemeindekennziffer" erhalten von Gemeinden bzw. Samtgemeinden abweichend definierte ReBe an der sechsten Stelle stets eine sechs (03xxx6xx). Die ReBe dienen zum einen zur Erfassung von Pathologenmeldungen unter Gewährleistung einer faktischen Anonymisierung auch in Gemeinden mit sehr kleinen Einwohnerzahlen. Zum anderen bilden sie einen einheitlichen Raumbezug mit geringerer Variabilität für Monitoring und Berichterstattung.

 

A.7 Gauß-Krüger-Koordinaten

Die seit 1927 in Deutschland verwendeten Gauß-Krüger-Koordinaten dienen zur Beschreibung der Lage von Punkten auf der Erde.

Die Grundlage der Abbildung der Erdoberfläche in eine Ebene mittels der Gauß-Krüger-Koordinaten bildet die sogenannte Gaußsche konforme Abbildung GkA. Ein Längengrad wird durch diese jeweils als Bezugsmeridian ausgewählt und längentreu und gradlinig, d.h. winkeltreu (die Winkel bleiben bei dieser Abbildung erhalten) abgebildet. Alle anderen Punkte des Geoids werden bezüglich dieses Meridians abgebildet. Hierbei treten höhen- und entfernungsabhängige Längenverzerrungen auf. Die Ungenauigkeit wächst quadratisch mit der Entfernung zum Bezugsmeridian.

Um die Abweichung in Grenzen zu halten, wird die GkA in Teilabbildungen zerlegt. Jede dieser Teilabbildungen bildet nun nur noch einen Streifen längs eines bestimmten Längengrades in die Ebene ab. Jeder dieser Streifen hat seinen eigenen Bezugsmeridian, der jeweils längentreu abgebildet wird. Alle Punkte innerhalb eines Streifens werden dann mit Bezug auf ihren Bezugsmeridian abgebildet.

In Deutschland werden 3° breite Streifen mit den Längengraden 6°, 9°, 12° und 15° östlicher Länge als Bezugsmeridiane verwendet. Jeder der erwähnten Streifen liegt jeweils 1,5° rechts und links um diese Bezugsmeridiane herum. Durch diese Aufteilung der Abbildung auf 3°-Streifen wird eine obere Schranke für Entfernungen von Punkten zum jeweiligen Bezugsmeridian eingeführt und dadurch die Längenverzerrung begrenzt.

Um die Gauß-Krüger-Koordinaten eines bestimmten Punktes zu finden, berechnet man zuerst seinen Abstand (in Metern) vom Äquator und von seinem nächsten Bezugsmeridian. Der Abstand des Punktes vom Äquator wird mit x, der vom Bezugsmeridian mit y bezeichnet. Liegt der Punkt westlich vom Bezugsmeridian, so wird y mit negativem Vorzeichen, östlich vom Bezugsmeridian mit positivem Vorzeichen versehen. x und y sind die Gaußschen konformen Koordinaten dieses Punktes.

Desweiteren muß die Kennzahl des Bezugsmeridians ermittelt werden: K= LM / 3°, mit LM als Längengrad des Bezugsmeridians. Im Gauß-Krüger System werden Abszissen als Hochwerte H, Ordinaten als Rechtswerte R bezeichnet. H und R stehen mit den Gaußschen konformen x- und y-Koordinaten in folgender Beziehung:

H = x

R = K*10°+c+y

mit c = 500.000 m, damit auch westlich des Bezugsmeridians positive Rechtswerte gelten.

Hoch- und Rechtswert haben in Deutschland also jeweils sieben Ziffern. Sie können auch als reelle Zahlen angegeben werden, wenn die Genauigkeit der Koordinaten feiner als 1m sein soll.

Durch die Winkeltreue der Gauß-Krüger-Koordinaten kann mit diesen genau wie mit normalen Koordinaten in der Ebene gerechnet werden. Dies gilt jedoch nur, solange man Punkte in einem einzigen Meridianstreifen betrachtet. Die Koordinaten von Punkten benachbarter Streifen müssen zunächst in Koordinaten im Meridianstreifen des anderen Punktes umgewandelt werden.

Anhang B: Tabellen

Im folgenden werden die einzelnen Relationen des Datenschemas mit ihren jeweiligen Attributen in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt.

Zu jedem Attribut sind in tabellarischer Form jeweils der ORACLE-Datentyp, mögliche Ausprägungen und evtl. kurze Kommentare angegeben. Außerdem ist über "n" bzw. "j" definiert, ob NULL-Werte erlaubt sind oder nicht. Am Beginn einer Tabelle stehen stets (unterstrichen) die Primärschlüssel-Attribute, gefolgt von eventuellen Fremdschlüsseln und dann allen weiteren Angaben. Die fortlaufende Numerierung bei Schlüsselattributen beginnt jeweils ab 1.

In der Regel sind NULL-Werte im Schema nicht vorgesehen, sondern werden durch eine entsprechende Ausprägung repräsentiert (z.B. in der ICD-Kodierung 239.9 bzw. D48.9 oder oft als "9 – fehlende Angabe / unbekannt").

 

Relation 1: abgleich_info

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

kandidat_id

number(8)

n

Interne Hilfsnummerierung zum leichteren Selektieren

treffer

number(1)

n

- 0 (Meldung kein Treffer)

- 1 (Meldung ist Treffer)

geschlecht

number(1)

n

<s. Patienten>

geburtsjahr

number(4)

n

 

geburtsmonat

number(2)

n

 

gemeindekennziffer

number(10)

n

<s. Tumoren>

kn1

varchar2(23)

j

Kontrollnummerntext

kn2

varchar2(23)

j

 

kn3

varchar2(23)

j

 

kn4

varchar2(23)

j

 

kn5

varchar2(23)

j

 

kn6

varchar2(23)

j

 

kn7

varchar2(23)

j

 

kn8

varchar2(23)

j

 

kn9

varchar2(23)

j

 

kn10

varchar2(23)

j

 

kn11

varchar2(23)

j

 

kn12

varchar2(23)

j

 

kn13

varchar2(23)

j

 

kn14

varchar2(23)

j

 

kn15

varchar2(23)

j

 

kn16

varchar2(23)

j

 

kn17

varchar2(23)

j

 

kn18

varchar2(23)

j

 

kn19

varchar2(23)

j

 

kn20

varchar2(23)

j

 

kn21

varchar2(23)

j

 

kn22

varchar2(23)

j

 

Existenz

Registerstelle

 

Relation 2: AERZTE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

arzt_id

number(5)

n

Fortlaufende Nummer

institution_ref

number(5)

j

Fremdschlüssel aus Institutionen, evtl. auch NULL.

name

char(40)

n

Immer definiert.

vorname

char(30)

j

 

titel

char(15)

j

 

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

Immer definiert

fachrichtung

number(2)

n

Immer definiert (in Anlehnung an die Facharztbezeichnungen nach der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen):

- 1 (niedergelassener Praktischer Arzt, Stationsarzt ohne Facharztbezeichnung)

- 2 (Allgemeinmedizin)

- 3 (Anästhesiologie)

- 4 (Arbeitsmedizin)

- 5 (Augenheilkunde)

- 6 (Chirurgie)

- 7 (Frauenheilkunde und Geburtshilfe)

- 8 (Haut und Geschlechtskrankheiten)

- 9 (Hals-Nasen-Ohrenheilkunde)

- 10 (Innere Medizin: Hämatologie, Internistische Onkologie)

- 11 (Innere Medizin (Sonstige))

- 12 (Kinderchirurgie)

- 13 (Kinderheilkunde)

- 14 (Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie)

- 15 (Neurochirurgie)

- 16 (Nuklearmedizin)

- 17 (Neurologie, Psychatrie/Psychotherapie, Nervenheilkunde)

- 18 (Orthopädie)

- 19 (Pathologie, Neuropathologie)

- 20 ((Diagnostische) Radiologie, Strahlentherapie)

- 21 (Urologie)

- 90 (Zahnmedizin)

- 97 (Sonstige (betreuend))

- 98 (Sonstige (nicht betreunend))

- 99 (fehlende Angabe / unbekannt)

telefon

char(20)

j

 

aktenzeichen

char(20)

j

 

kv_nummer

char(7)

j

 

Existenz

Registerstelle

 

Relation 3: AERZTE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

arzt_id

number(5)

n

Fortlaufende Nummer

institution_ref

number(5)

j

Fremdschlüssel aus Institutionen, evtl. auch NULL.

name

char(40)

n

Immer definiert.

vorname

char(30)

j

 

titel

char(15)

j

 

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

Immer definiert

fachrichtung

number(2)

n

Immer definiert (in Anlehnung an die Facharztbezeichnungen nach der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen):

- 1 (niedergelassener Praktischer Arzt, Stationsarzt ohne Facharztbezeichnung)

- 2 (Allgemeinmedizin)

- 3 (Anästhesiologie)

- 4 (Arbeitsmedizin)

- 5 (Augenheilkunde)

- 6 (Chirurgie)

- 7 (Frauenheilkunde und Geburtshilfe)

- 8 (Haut und Geschlechtskrankheiten)

- 9 (Hals-Nasen-Ohrenheilkunde)

- 10 (Innere Medizin: Hämatologie, Internistische Onkologie)

- 11 (Innere Medizin (Sonstige))

- 12 (Kinderchirurgie)

- 13 (Kinderheilkunde)

- 14 (Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie)

- 15 (Neurochirurgie)

- 16 (Nuklearmedizin)

- 17 (Neurologie, Psychatrie/Psychotherapie, Nervenheilkunde)

- 18 (Orthopädie)

- 19 (Pathologie, Neuropathologie)

- 20 ((Diagnostische) Radiologie, Strahlentherapie)

- 21 (Urologie)

- 90 (Zahnmedizin)

- 97 (Sonstige (betreuend))

- 98 (Sonstige (nicht betreunend))

- 99 (fehlende Angabe / unbekannt)

bankinstitut

char(40)

j

 

blz

number(8)

j

 

kontonummer

number(10)

j

 

kontoinhaber

char(40)

j

Name des Kontoinhabers (auch wenn mit Arzt selbst identisch)

telefon

char(20)

j

 

aktenzeichen

char(20)

j

 

kv_nummer

char(7)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 4: ANFRAGE_KANDIDATEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen - die Anfrage- oder Widerspruchsmeldung

kandidat_index

number(2)

n

Numerierung der Anfrage-Kandidaten (bei 1 beginnend) nach fallender Sicherheit der Zuordnung

- 0, Falls kein Kandidat gefunden wurde.

meldung_ref

number(8)

j

Fremdschlüssel aus Meldungen - der Abgleichskandidat. NULL, falls kein Kandiat gefunden

kandidatenstatus

number(1)

n

- 1 (vorläufiger Kandidat)

- 2 (Klartextabgleich positiv)

- 3 (Klartextabgleich negativ / kein Kandidat gefunden)

- 4 (TB-Nacherfassung erforderlich)

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 5: ANFRAGEMELDUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

geburtsjahr

number(4)

n

vierstelliges Jahr - 0 für unbekannt.

geburtsmonat

number(2)

n

zweistelliger Monat (1 - 12, 0 für unbekannt).

wohnort

number(10)

n

Wohnort zum Zeitpunkt der Anfrage: Gemeindekennziffer (vgl. Anhang) bzw. entsprechende Kodierung auf höherer Aggregationsebene, falls nicht genauer möglich - 0 für unbekannt. Zukünftig Berücksichtigung regionaler Beobachtungseinheiten (vgl. Anhang), also z.B. Kodierung von Ortsteilen.

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 6: ANFRAGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel gemäß Meldungen. - Die Anfrage- oder Widerspruchsmeldung. Hier ist also keine referentielle Integrität gewahrt (kein Fremdschlüssel)

auskunft_id

number(2)

n

Fortlaufende Numerierung der betroffenen Meldungen zu einer Anfrage - 0 falls keine passenden Meldungen gefunden wurden

meldung_ref

number(8)

j

"Fremdschlüssel" aus Meldungen - die gelöschte oder herausgegebene Meldung. NULL falls keine passende Meldung gefunden. Wiederum keine referentielle Integrität

meldemodus

number(2)

n

Modus der Anfrage / Widerspruchsmeldung:

- 10 (Widerspruchsmeldung)

- 11 (Auskunftsanforderung Patient)

- 12 (Auskunftsanforderung Forschung)

Die übrigen Ausprägungen aus Meldungen werden hier nicht benötigt

bearbeitungsdatum

date

n

Datum der Auskunft, des Löschens bzw. der abschließenden Bearbeitung, falls keine Meldung zur Anfrage gefunden

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 7: ARZT_ABRECHNUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

arzt_id

number(5)

n

Schlüssel aus Aerzte

meldemodus

number(2)

n

- 1 (mit Informationen)

- 2 (Ausnahmeregelung)

- 3 (Pathologe)

- 4 (Berufskrankheitenverfahren)

- 5 (Todesbescheinigung)

- 6 (Autopsiebefund)

- 7 (klinischer Abschluß)

- 8 (Todesbescheinigung (TU nicht amtlich))

- 10 (Widerspruchsmeldung)

- 11 (Auskunftsanforderung Patient)

- 12 (Auskunftsanforderung Forschung)

- 13 (Auskunftsanforderung zur TB-Nacherfassung)

ausgangsdatum

date

n

Übersendung an Registerstelle

anzahl_zu_vergueten

number(5)

n

Anzahl der zu vergütenden Meldungen

anzahl_nicht_verguetungsfaehig

number(5)

n

Anzahl der Meldungen, die den Qualitätsanforderungen nicht genügen und somit nicht vergütungsfähig sind.

anzahl_nicht_zu_vergueten

number(5)

n

Anzahl der Meldungen, die zwar als einzelne Meldungen vergütungsfähig wären, aber trotzdem nicht vergütet werden (mehrfache Meldungen, ...)

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 8: ARZT_TOTENSCHEIN_INFOS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

arzt_id

number(5)

n

Schlüssel aus Ärzte

externe_referenz

char(15)

j

Externe Referenznummer, die nur für den Melder eine Semantik trägt (Identifikation des Patienten oder sogar der Meldung). - ggf. NULL, falls nicht benötigt bzw. erlaubt.

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 9: AUTOMATCH_ERGEBNISSE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen - abgeglichene Meldung

ergebnis_id

number(2)

n

Fortlaufende Nummer der zugeordneten Meldung.

meldung_ref

number(8)

j

Fremdschlüssel aus Meldungen - Identifikation der zugeordneten Meldung, bzw. NULL bei Mißerfolg

gewicht

number(5,3)

j

Abgleichgewicht bzw. NULL bei Mißerfolg

blockvariable

number(1)

j

gibt an, über welche Blockvariable gematched wurde bzw. NULL bei Mißerfolg

bearbeitungsstatus

number(1)

n

- 0 (normal / nicht in Bearbeitung)

- 1 (in Bearbeitung)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 10: AUTOMATCH_HUELLEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

huelle_id

number(8)

n

Fortlaufende Nummer

bearbeitungsstatus

number(1)

n

- 0 (normal / nicht in Bearbeitung)

- 1 (in Bearbeitung)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 11: AUTOMATCH_HUELLEN_ELEMENTE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

huelle_ref

number(8)

n

Fremdschlüssel aus Automatch_Huellen

kn_pseudoauspraegungen

char(22)

j

Ein String aus den Pseudoausprägungen zu den 22 Kontrollnummern, temporär auch NULL.

Existenz

Registerstelle

 

Relation 12: BERUF_TEXTE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

 

taetigkeit_id

number(1)

n

 

zeile

number(3)

n

Blöcke eines Klartextes ab 1.

text

char(80)

n

Der Text

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 13: CARELIS_MEHRBENUTZER_KONTROLLE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

vst_import

number(2)

n

 

pathologen_import

number(2)

n

 

vst_export

number(2)

n

 

rki_export

number(2)

n

 

meldungsabrechnung

number(2)

n

 

rki_kn_export

number(2)

n

 

plausibilitaet_pruefen

number(2)

n

 

meldungen_korrigieren

number(2)

n

 

check_convert

number(2)

n

 

abgleich

number(2)

n

 

auto_aufbereitung

number(2)

n

 

inter_aufbereitung_von_nm

number(2)

n

 

inter_aufbereitung_von_rm

number(2)

n

 

optionen

number(2)

n

 

loeschen_vorlaeufiger_rm

number(2)

n

 

Existenz

Registerstelle

 

Relation 14: CHIFFRETEXTE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

zeile

number(3)

n

Fortlaufende Numerierung der Textzeilen ab 1.

schluesseltext

char(80)

n

Schlüsseltext der RSA-Verschlüsselung der PID.

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 15: DARSTELLUNGSEBENEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

ebenennr

number(10)

n

Eindeutige Nummer

name

char(33)

n

Der Name der Ebene

(Kreisebene, Landesebene, ...)

unterebene

number(10)

j

Fremdschlüssel aus Darstellungeebenen

- ggf. NULL, falls keine Unterebene existiert

Existenz

Registerstelle

 

Relation 16: DARSTELLUNGSZUORDNUNG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

inhalt

number(10)

n

Je nach Typ Fremdschlüssel von Hochspannungsleitungen, Gewässer, Bahnlinien, Strassen, Vegetationsflächen, Wohnflächen oder Industrieflächen

typ

char(25)

n

Disjunkte Spezialisierung für den Inhalt

gebiet

number(10)

n

Fremdschlüssel aus Untersuchungsgebiete

Existenz

Registerstelle

 

Relation 17: DECHIFFRIERPROTOKOLLE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number

n

 

protokoll_id

number(8)

n

künstlicher Primärschlüssel

vst_bearbeiter_id

number(2)

n

 

dechiffrierzeit

date

n

Wann wurde die Meldung dechiffriert (datum + Uhrzeit) ?

dechiffriergrund

number(1)

n

Grund der Dechiffrierung ("Button gedrückt", "Anfragemeldung bearbtiet", etc.)

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 18: DIAGNOSE_TEXTE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus (Tumor-) Meldungen

tumormeldung_id

number(1)

n

Schlüssel aus Tumormeldungen

zeile

number(3)

n

Blöcke eines Klartextes ab 1

text

char(80)

n

Der Text

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 19: EBENENZUORDNUNG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

ebenennr

number(10)

n

Fremdschlüssel aus Darstellungsebenen

gebiet

number(10)

n

Fremdschlüssel aus Gebiete

Existenz

Registerstelle

 

Relation 20: EINWOHNER

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

altermin

number(3)

n

Fremdschlüssel aus Einwohnermetainfos

geschlecht

number(1)

n

 

jahr

number(4)

n

 

untobjnr

number(10)

n

 

gebiet

number(10)

n

Fremdschlüssel aus Gebiete

einwohnerzahl

number(10)

n

Einwohner des Gebietes

Existenz

Registerstelle

 

Relation 21: EINWOHNERMETAINFOS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

altermin

number(3)

n

Mindestalter dieser Gruppe

geschlecht

number(1)

n

Geschlecht der Gruppe

jahr

number(4)

n

Jahr der Erhebung der daten in dieser Altersgruppe

untobjnr

number(10)

n

Fremdschlüssel aus Untersuchungsgebiete

altermax

number(3)

j

Maximales Alter dieser Gruppe

(NULL für unendlich).

Existenz

Registerstelle

 

Relation 22: ERWEITERTE_TUMORDATEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

tumor_id

number(8)

n

Schlüssel aus Tumoren

patient_ref

number(7)

n

Fremdschlüssel aus Patienten

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

wohnort

number(10)

n

Fremdschlüssel aus Gebiete: Interne Gebietsnummer des Wohnortes aus der Relation Tumoren

geocode_x

number(7)

n

Gauß-Krüger-Koordinaten (vgl. Anhang; angestrebt sind 100 x 100 Meter, also zwei schließende Nullen) - 0 für unbekannt. Die x- (Rechts-) Koordinate beginnt mit dem Bezugsmeridian - Zur Effizienzsteigerung soll evtl. alles auf den dritten Meridian (9° o. L.) umgerechnet und in dieser Form abgelegt werden.

geocode_y

number(7)

n

<s. geocode_x>

diagnose_jahr

number(4)

n

Vierstelliges Jahr - 0 für unbekannt

diagnose_monat

number(2)

n

Ein- bzw. mehrstelliger Monat (1 - 12, 0 für unbekannt)

diagnose_zeitpunkt

number(5)

n

12 * Diagnose_jahr + Diagnose_Monat.

Falls Monat unbekannt: - (Diagnose_jahr + 6).

Falls Jahr und Monat unbekannt, dann 0. Temporär beim Laden auch NULL

diagnose_alter

number(3)

n

Aus Geburts- und Diagnosejahr,sowie -monat berechnet. Liegt zu einem der beiden Daten der Monat nicht vor, werden nur die Jahre zur Altersberechnung herangezogen. -1 für unbekannt.

diagnose_anlass

number(1)

n

- 1 (Beschwerden)

- 2 (Früherkennung)

- 3 (Arbeitsmedizinische Untersuchung)

- 4 (Nachsorge-Untersuchung)

- 5 (Zufallsbefund)

- 6 (Zufallsbefund bei Autopsie)

- 7 (Sonstiges)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

diagnose

char(6)

n

Diagnose nach ICD mit einer Nachkommastelle (z.B. "unbekannt" nach ICD-9: 239.9 oder ICD-10: D48.9). Dreisteller i.a. als xxx.9 bzw. C/Dxx.9.

Diagnose vierstellig nach ICD-10

histologie

number(4)

n

Histologie nach ICD-O, 2. (englische) Auflage.

(z.B. unbekannt nach ICD-O, 2. Auflage: 8000).

histologie_d

number(5)

n

10 * histologie + dignität.

Temporär beim Laden auch NULL

dignitaet

number(1)

n

Malignitätsgrad aus dem ICD-O-Morphologie-Schlüssel:

- 0 (gutartig)

- 1 (unbest. Charakter /unsicher ob bös- oder gutartig)

- 2 (in Situ)

- 3 (bösartig / Primärsitz)

- 6 (bösartig / Metastase)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

diagnosesicherung

number(1)

n

Beste Sicherung der Diagnose:

- 1 (klinisch)

- 2 (spezielle Diagnostik)

- 3 (zytologisch)

- 4 (histologisch)

- 5 (autoptisch)

- 6 (Sonstiges)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

ausbreitung

number(1)

n

- 0 (in Situ)

- 1 (lokal begrenzt)

- 2 (regionäre Lymphknoten / Nachbarschaft)

- 3 (Fernmetastasen)

- 4 (Systemerkrankung)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

tumorfolge

number(1)

n

- 1 (erster Tumor)

- 2 (zweiter Tumor)

- 3 (weiterer Tumor)

Folgende Ausprägungen aus den Meldungen (vgl. Standardtumormeldungen) dürfen hier nicht vorkommen:

- 5 (früheres Tumorleiden vorhanden)

- 6 (Metastase, Primärtumor unbekannt)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

sterbe_jahr

number(4)

j

Vierstelliges Jahr. - 0 für unbekannt

sterbe_monat

number(2)

j

Ein- bzw. zweistelliger Monat (1 - 12, 0 für unbekannt)

sterbe_zeitpunkt

number(5)

j

Analog zu Diagnosezeitpunkt, ggf. NULL.

sterbe_alter

number(3)

j

Aus Geburts- und Todesdatum berechnet (s. Diagnosealter), ggf. NULL

dco

number(1)

n

- 1 (DCO-Fall)

- 2 (DCN-Fall)

- 3 (sonst)

validitaet

number(1)

n

Validität der Angaben zum Tumor

- 1 (valide / unauffällig / noch unbearbeitet)

- 2 (auffällig, aber in Nachfrage bestätigt)

- 3 (ungewöhnlich und (trotz Nachfrage) ungeklärt)

- 4 (invalide / "unmöglich" und ungeklärt)

sterbe_wohnort

number(10)

j

Fremdschlüssel aus Gebiete:

Interne Gebietsnummer des Wohnortes aus der Relation Sterbefälle (vgl. Wohnort) Genau dann belegt, wenn die jeweilige Person verstorben ist, sonst NULL

sterbe_geocode_x

number(7)

j

Gauß-Krüger-Koordinaten (vgl. Anhang; angestrebt sind 100 x 100 Meter, also zwei schließende Nullen) - 0 für unbekannt. Die x- (Rechts-) Koordinate beginnt mit dem Bezugsmeridian - Zur Effizienzsteigerung soll evtl. alles auf den dritten Meridian (9° o. L.) umgerechnet und in dieser Form abgelegt werden.

sterbe_geocode_y

number(7)

j

<s. geocode_x>

tod_tumorbedingt

number(1)

n

- 1 (Tod durch diesen Tumor bedingt)

- 2 (Tod nicht durch diesen Tumor bedingt)

- 3 (fraglich, ob Tod durch diesen Tumor bedingt)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt / nicht verstorben)

Genau dann, wenn dieses Feld mit "ja" belegt ist, wird der Fall als Mortalitätsfall zum durch das Tupel repräsentierten Tumor mitgezählt.

tod_tumorbedingt_amtlich

number(1)

n

- 1 (Tod durch diesen Tumor bedingt)

- 2 (Tod nicht durch diesen Tumor bedingt)

- 3 (fraglich, ob Tod durch diesen Tumor bedingt)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt / nicht verstorben)

t

char(2)

n

Tumorausbreitung. Ausprägungen:

is, a, 0, 1, 2, 3, 4 und X für unbekannt.

n

char(1)

n

Ausbreitung in die Lymphknoten. Ausprägung:

1, 2, 3 und X für unbekannt

m

char(1)

n

Vorliegen von Fernmetastasen Ausprägungen:

0, 1 und X für unbekannt

Existenz

Registerstelle

 

Relation 23: EXTERN_AUSBREITUNG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

fallzahl_metainfo_id

number(4)

n

Fremdschlüssel aus Externe_Fallzahlen_Metainfos

ausbreitung

number(1)

n

- 0 (in Situ)

- 1 (lokal begrenzt)

- 2 (regionäre Lymphknoten / Nachbarschaft)

- 3 (Fernmetastasen)

- 4 (Systemerkrankung)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 24: EXTERN_DIAGNOSE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

fallzahl_metainfo_id

number(4)

n

Fremdschlüssel aus Externe_Fallzahlen_Metainfos

diagnose

char(6)

n

Diagnose nach ICD mit ein Nachkommastelle (z.B. "unbekannt" nach ICD-9: 239.9 oder ICD-10: D48.9). Dreisteller i.a. als xxx.9 bzw. C/Dxx.9. (Version richtet sich nach externen Daten.)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 25: EXTERN_DIAGNOSE_ANLASS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

fallzahl_metainfo_id

number(4)

n

Fremdschlüssel aus Externe_Fallzahlen_Metainfos

diagnose_anlass

number(1)

n

- 1 (Beschwerden)

- 2 (Früherkennung)

- 3 (Arbeitsmedizinische Untersuchung)

- 4 (Nachsorge-Untersuchung)

- 5 (Zufallsbefund)

- 6 (Zufallsbefund bei Autopsie)

- 7 (Sonstiges)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 26: EXTERN_DIAGNOSESICHERUNG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

fallzahl_metainfo_id

number(4)

n

Fremdschlüssel aus Externe_Fallzahlen_Metainfos

diagnosesicherung

number(1)

n

Beste Sicherung der Diagnose:

- 1 (klinisch)

- 2 (spezielle Diagnostik)

- 3 (zytologisch)

- 4 (histologisch)

- 5 (autoptisch)

- 6 (Sonstiges)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 27: EXTERN_DIGNITAET

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

fallzahl_metainfo_id

number(4)

n

Fremdschlüssel aus Externe_Fallzahlen_Metainfos

dignitaet

number(1)

n

Malignitätsgrad aus dem ICD-O-Morphologie-Schlüssel (unabhängig von obigen Versionen):

- 0 (gutartig)

- 1 (unbest. Charakter / unsicher ob bös- oder gutartig)

- 2 (in Situ)

- 3 (bösartig / Primärsitz)

- 6 (bösartig / Metastase)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 28: EXTERN_GESCHLECHT

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

fallzahl_metainfo_id

number(4)

n

Fremdschlüssel aus Externe_Fallzahlen_Metainfos

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 29: EXTERN_HISTOLOGIE_D

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

fallzahl_metainfo_id

number(4)

n

Fremdschlüssel aus Externe_Fallzahlen_Metainfos

histologie_d

number(5)

n

10 * histologie + dignität.

Temporär beim Laden auch NULL

Existenz

Registerstelle

 

Relation 30: EXTERN_TUMORFOLGE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

fallzahl_metainfo_id

number(4)

n

Fremdschlüssel aus Externe_Fallzahlen_Metainfos

tumorfolge

number(1)

n

- 1 (erster Tumor)

- 2 (zweiter Tumor)

- 3 (dritter Tumor)

- 5 (früheres Tumorleiden vorhanden)

- 6 (Metastase, Primärtumor unbekannt)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 31: EXTERNE_FALLZAHLEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

fallzahl_metainfo_id

number(4)

n

Schlüssel aus Externe_Fallzahlen_Metainfos

fallart

number(1)

n

1 Inzidenz / 2 Mortalität

geschlecht

number(1)

n

Teil des Schlüssels von der Relation Standardbevölkerungen

altermin

number(3)

j

Sterbe- bzw. Diagnosealter abhängig vom Attribut fall_art.Teil des Schlüssels von der Relation Standardbevölkerungen

diagnose

char(6)

j

Diagnose nach ICD mit ein Nachkommastelle (z.B. "unbekannt" nach ICD-9: 239.9 oder ICD-10: D48.9). Dreisteller i.a. als xxx.9 bzw. C/Dxx.9.

Diagnose vierstellig nach ICD-10

diagnose_anlass

number(1)

j

- 1 (Beschwerden)

- 2 (Früherkennung)

- 3 (Arbeitsmedizinische Untersuchung)

- 4 (Nachsorge-Untersuchung)

- 5 (Zufallsbefund)

- 6 (Zufallsbefund bei Autopsie)

- 7 (Sonstiges)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

dignitaet

number(1)

j

Malignitätsgrad aus dem ICD-O-Morphologie-Schlüssel (unabhängig von obigen Versionen):

- 0 (gutartig)

- 1 (unbest. Charakter /unsicher ob bös- oder gutartig)

- 2 (in Situ)

- 3 (bösartig / Primärsitz)

- 6 (bösartig / Metastase)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

histologie_d

number(5)

j

10 * histologie + dignität.

Temporär beim Laden auch NULL

diagnosesicherung

number(1)

j

Beste Sicherung der Diagnose:

- 1 (klinisch)

- 2 (spezielle Diagnostik)

- 3 (zytologisch)

- 4 (histologisch)

- 5 (autoptisch)

- 6 (Sonstiges)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

ausbreitung

number(1)

j

- 0 (in Situ)

- 1 (lokal begrenzt)

- 2 (regionäre Lymphknoten / Nachbarschaft)

- 3 (Fernmetastasen)

- 4 (Systemerkrankung)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

tumorfolge

number(1)

j

- 1 (erster Tumor)

- 2 (zweiter Tumor)

- 3 (weiterer Tumor)

Folgende Ausprägungen aus den Meldungen (vgl. Standardtumormeldungen) dürfen hier nicht vorkommen:

- 5 (früheres Tumorleiden vorhanden)

- 6 (Metastase, Primärtumor unbekannt)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

fallzahl

number(9)

n

Fallzahl der spezifischen Gruppe

Existenz

Registerstelle

 

Relation 32: EXTERNE_FALLZAHLEN_METAINFOS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

fallzahl_metainfo_id

number(4)

n

Eindeutiger Schlüssel

stdbev_name

char(40)

n

Name des externen Standards

bezugsraum

char(6)

n

Teil des Schlüssels der Relation Standardbevölkerungen

faelle_inzidenz

number(1)

n

Inzidenzzahlen vorhanden: 0 Nein / 1 Ja

faelle_mortalitaet

number(1)

n

Mortalitätszahlen vorhanden: 0 Nein / 1 Ja

dim_geschlecht

number(1)

n

Dimension vorhanden: 0 Nein / 1 Ja

dim_diagnose

number(1)

n

 

icd_version

number(2)

j

Fremdschlüssel aus K_ICD_Version

icd_stelligkeit

number(1)

j

Stelligkeit des zugehörigen ICD-Kodes

dim_diagnose_anlass

number(1)

n

Dimension vorhanden: 0 Nein / 1 Ja

dim_dignitaet

number(1)

n

 

dim_histologie_d

number(1)

n

 

histologie_version

char(2)

j

Fremdschlüssel aus K_Histologie_Version

dim_diagnosesicherung

number(1)

n

Dimension vorhanden: 0 Nein / 1 Ja

dim_ausbreitung

number(1)

n

 

dim_tumorfolge

number(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

 

Relation 33: FAMILIENANAMNESEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

familie_id

number(1)

n

Fortlaufende Nummer der Tumoren in der Familie auf einer Meldung

patient_ref

number(7)

j

Fremdschlüssel aus Patienten - vor dem Abgleich NULL

verwandtschaft

number(1)

n

Grad der Verwandschaft:

- 0 (Enkel)

- 1 (Kinder)

- 2 (Geschwister)

- 3 (Eltern)

- 4 (Neffen)

- 5 (Großeltern)

- 6 (Onkel / Tanten)

- 7 (Cousins / Cousinen)

- 8 (Sonstige)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

diagnose

char(6)

n

Diagnose der Krebserkrankung nach ICD

diagnose_version

number(2)

n

ICD-Version f. Diagnose (9, 10, ...) - 0 für unbekannt.

Existenz

Registerstelle

 

Relation 34: FAMILIENANAMNESEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

familie_id

number(1)

n

Fortlaufende Nummer der Tumoren in der Familie auf einer Meldung

verwandtschaft

number(1)

n

Grad der Verwandschaft:

- 0 (Enkel)

- 1 (Kinder)

- 2 (Geschwister)

- 3 (Eltern)

- 4 (Neffen)

- 5 (Großeltern)

- 6 (Onkel / Tanten)

- 7 (Cousins / Cousinen)

- 8 (Sonstige)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

diagnose

char(6)

n

Diagnose der Krebserkrankung nach ICD

diagnose_version

number(2)

n

ICD-Version f. Diagnose (9, 10, ...) - 0 für unbekannt.

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 35: FRUEHERE_TUMOREN_TEXTE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

zeile

number(3)

n

Blöcke eines Klartextes ab 1

text

char(80)

n

Der Text

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 36: GEAENDERTE_PATIENTEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

patient_id

number(7)

n

Schlüssel aus Patienten

Existenz

Registerstelle

 

Relation 37: GEBIETE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

gebietnr

number(10)

n

Eindeutige Nummer

art

char(25)

n

Eine Bezeichnung für die Art des Gebietes

(Land, Regierungsbezirk, usw.)

gkz

number(10)

j

Falls das Gebiet eine Gemeindekennziffer besitzt, kann hier die GKZ gespeichert werden. ansonsten bleibt das Feld frei (NULL).

geometrie

number(10)

n

Fremdschlüssel aus Geoobjekte

name

char(33)

n

Der Name des Gebietes wird aus ATKIS übernommen

Existenz

Registerstelle

 

Relation 38: GEO_ATTRIBUTE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

object_id

char(7)

n

Schlüssel der Geoobjekte

attribut_id

number(8)

n

Schlüssel aus Geo_Schema

value

varchar2(100)

j

Attributwerte (entsprechend des Schemas und der zugehörigen Zeitinformation zu interpretieren)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 39: GEO_EBENEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

ebenennr

number(10)

n

Schlüssel aus Darstellungsebenen

layernr

number(10)

j

Identifizierung der entsprechenden Ebene in InterGIS

Existenz

Registerstelle

 

Relation 40: GEO_LOGIN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

username

varchar2(80)

j

Benutzername für InterGIS

password

varchar2(80)

j

entsprechendes Paßwort

connection

varchar2(80)

j

TCP/IP-Adresse für InterGIS

Existenz

Registerstelle

 

Relation 41: GEO_OID_GKZ

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

object_id

char(8)

n

Schlüssel der Geoobjekte (aus InterGIS), die Gemeinden, Kreise u.ä. darstellen.

gkz

number(10)

j

Gemeindekennziffer

Existenz

Registerstelle

 

Relation 42: GEO_PRESENTATION

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

type

number(4)

n

Typnummer (InterGIS) der Geoobjekte

visible

number(1)

n

- 0 unsichtbar

- 1 sichtbar

line_style

number(10)

n

Zeichenstil der Randlinie

line_color

char(6)

n

Zeichenfarbe der Randlinie

fill_style

number(10)

n

Füllstil der Geoobjekte

fill_color

char(6)

n

Füllfarbe der Geoobjekte

name

char(120)

n

Name der Geoobjekte

Existenz

Registerstelle

 

Relation 43: GEO_SCHEMA

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

attribut_id

number(8)

n

Eindeutige Nummer

schema

varchar2(200)

j

In diesem Feld wird das Attributschema definiert nach folgendem Aufbau:

<Schlüssel> <Name> <Beschreibung>  <Einheit> <Typ> (<Schema>)

Das Schema am Ende ist für zusammengesetzte Typen wie RECORD oder ARRAY erforderlich.

Existenz

Registerstelle

 

Relation 44: GEO_TEMPORAL_INFO

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

temporal_id

number(5)

n

Eindeutige Nummer

attribut_id

number(8)

j

Schlüssel aus Geo_Schema

von

number(5)

j

Zeitpunkt, ab dem ein Attributwert gültig ist

bis

number(5)

j

Zeitpunkt, bis zu dem ein Attributwert gültig ist

idx

number(3)

j

Position des Attributwerts in der Relation Geo_Attribute

Existenz

Registerstelle

 

Relation 45: GEOCODES

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

wohnort

number(10)

j

Wohnort zum Zeitpunkt der Diagnose: Gemeindekennziffer (vgl. Anhang) bzw. entsprechende Kodierung auf höherer Aggregationsebene, falls nicht genauer möglich - 0 für unbekannt .Zukünftig Berücksichtigung regionaler Beobachtungseinheiten (vgl Anhang), also z.B. Kodierung von Ortsteilen.

geocode_x

number(7)

j

Gauß-Krüger-Koordinaten (vgl. Anhang; angestrebt sind 100 x 100 Meter, also zwei schließende Nullen) - 0 für unbekannt. Die x- (Rechts-) Koordinate beginnt mit dem Bezugsmeridian - Zur Effizienzsteigerung soll evtl. alles auf den dritten Meridian (9° o. L.) umgerechnet und in dieser Form abgelegt werden.

geocode_y

number(7)

j

<s. Geocode_x>

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 46: GRUNDLEIDEN_TEXTE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

 

zeile

number(3)

n

Blöcke eines Klartextes ab 1

text

char(80)

n

Der Text

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 47: INSTITUTIONEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

institution_id

number(5)

n

Fortlaufende Nummer

institutionsname

char(40)

n

Immer definiert.

institutionstyp

number(1)

n

Immer definiert:

- 1 (Praxis)

- 2 (Krankenhaus)

- 3 (Insitut)

- 4 (Gemeinschaftspraxis)

- 5 (Sonstige)

abteilung

char(40)

j

 

chefarzt

char(40)

j

Name des Chefarztes

strasse

char(30)

j

 

hausnummer

char(6)

j

 

plz

number(5)

j

 

ort

char(30)

j

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 48: K_ABRECHNUNGSSTATUS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

varchar(50)

j

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 49: K_ART_DER_TODESURSACHE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 50: K_ARZT_FUNKTION

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

arzt_funktion_auspraegung

char(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 51: K_AUSBREITUNG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 52: K_AUTOPSIE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 53: K_BERUF

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

beruf_version

number(4)

n

Schlüssel aus Beruf_Version

beruf_auspraegung

number(4)

n

Kode nach der Klassifikation der Berufe der Bundesanstalt für Arbeit.

beruf_index

number(3)

n

Index der verschiedenen Synonyme oder Untergruppen. Hierbei hat die offizielle Bezeichnung den Index 1.

beruf_kommentar

char(80)

n

Der Text der Ausprägung

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 54: K_BERUF_VERSION

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

beruf_version

number(4)

n

Jahr des Erscheinens der Auflage

kommentar

char(50)

n

Klartext etwa "Klassif. der Berufe der BA f. Arbeit (1995)

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 55: K_BUCHART

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

varchar2(40)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 56: K_CT

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 57: K_DCO

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 58: K_DECHIFFRIERGRUND

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

varchar2(50)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 59: K_DIAGNOSE_ANLASS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 60: K_DIAGNOSEGUELTIGKEIT

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(40)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 61: K_DIAGNOSESICHERUNG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 62: K_DIGNITAET

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 63: K_FACHRICHTUNG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(2)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode2

char(2)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 64: K_GEBURTSREGION

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

geburtsregion_auspraegung

number(3)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 65: K_GESCHLECHT

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 66: K_GRADING

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(2)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 67: K_HISTOLOGIE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

histologie_version

char(2)

n

Schlüssel aus K_Histologie_Version

histologie_auspraegung

number(4)

n

Histologiekode

dignitaet

number(1)

n

Malignitätsgrad aus dem ICD-O-Morphologieschlüssel (unabhängig von obigen Versionen):

- 0 (gutartig)

- 1 (unbest. Charakter / unsicher ob bös- oder gutartig)

- 2 (in Situ)

- 3 (bösartig / Primärsitz)

- 6 (bösartig / Metastase)

- 9 (fehlende Angabe / bösartig, aber unbek. ob Metastase

- 1 (unbest. Charakter / unsicher ob bös- oder gutartig)

- 2 (in Situ)

- 3 (bösartig / Primärsitz)

- 6 (bösartig / Metastase)

- 9 (fehlende Angabe / bösartig, aber unbek. ob Metastase

histologie_kommentar

char(120)

n

Der Text zur Ausprägung

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 68: K_HISTOLOGIE_KODES

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

histologie_version

char(2)

n

 

histologie_auspraegung

number(4)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 69: K_HISTOLOGIE_VERSION

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

histologie_version

char(2)

n

ICD-O-Version zur Histologie, hierbei vorgestelltes D für die deutsche Ausgabe, also etwa 1, 2, D1, D2.

kommentar

char(50)

n

Klartext, etwa "Histologie nach ICD-O, 2. Auflage".

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 70: K_HISTOLOGIEGRUPPIERUNG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

gruppe_id

number(2)

n

 

histologie_auspraegung_min

number(3)

n

 

histologie_auspraegung_max

number(3)

n

 

Existenz

Registerstelle

 

Relation 71: K_ICD

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

icd_auspraegung

char(6)

n

ICD-Kode (auch dreistellige Kodes)

icd_kommentar

char(120)

n

Der Text zur Ausprägung

icd_version

number(2)

n

Schlüssel aus K_ICD_Version.

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 72: K_ICD_VERSION

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

icd_version

number(2)

n

ICD-Version (etwa 9 oder 10)

kommentar

char(50)

n

Im Klartext, etwa "CD, 9. Auflage".

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 73: K_INSTITUTIONSTYP

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 74: K_KANDIDATENSTATUS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 75: K_LAENGSTE_TAETIGKEIT

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 76: K_LETZTE_TAETIGKEIT

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 77: K_LOKALISATION

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

lokalisation_version

number(2)

n

Schlüssel aus K_Lokalisation_Version

lokalisation_auspraegung

char(6)

n

Lokalisationskode

lokalisation_kommentar

char(120)

n

Der Text zur Ausprägung

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 78: K_LOKALISATION_VERSION

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

lokalisation_version

number(2)

n

Auflage des Tumorlokalisationsschlüssels (etwa 3 oder 4).

kommentar

char(50)

n

Klartext, etwa Tumorlokalisationsschlüssel, 4. Auflage (ICD-O-2)"

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 79: K_LOKALISATIONSGRUPPIERUNG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

gruppe_id

number(2)

n

 

lokalisation_auspraegung

char(6)

n

 

Existenz

Registerstelle

 

Relation 80: K_MEHRLING

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 81: K_MEHRLINGSGEBURT

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

mehrlingsgeburt_auspraegung

char(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 82: K_MELDEMODUS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(2)

n

Wie im Schema angegeben

kommentar

char(50)

n

Der Text zur Ausprägung

meldungstyp

char(20)

n

"Standard-", "Pathologen-", "Sterbe-", oder "Anfragemeldung"

mnemocode

char(1)

n

Ein mnemotechnischer Kode, insb. für die kompakte Darstellung im Abgleichsystem

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 83: K_MELDUNGSSTATUS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 84: K_PATIENT_UNKLARHEIT

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 85: K_PATIENTEN_BEMERKUNG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 86: K_RAUCHER_STATUS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 87: K_SEITE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 88: K_SEKTIONSBEFUND

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

sektionsbefund_auspraegung

char(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 89: K_STAAT

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

staat_version

number(4)

n

Schlüssel aus Staat_Version

staat_auspraegung

number(3)

n

Kode nach dem Staatenschlüssel des Bundesamtes für Statistik

staat_kommentar

char(80)

n

Der Text zur Ausprägung.

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 90: K_STAAT_VERSION

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

staat_version

number(4)

n

Jahr des Erscheinens der Auflage

kommentar

char(50)

n

Klartext, etwa "Staatenschlüssel des BA für Statistik (1992)"

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 91: K_STANDESAEMTER

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

standesamtnr

number(8)

n

Primärschlüssel

standesamt_name

char(40)

n

Name des Standesamtes

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 92: K_TB_UNKLARHEIT

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(2)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 93: K_THERAPIEART

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 94: K_THERAPIESTATUS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 95: K_THERAPIEZIEL

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 96: K_TITEL

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

titel_id

number(2)

n

Fortlaufende Numerierung ab 1.

titel_text

char(10)

n

Text.

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 97: K_TNM_ART

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 98: K_TNM_VERSION

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

tnm_version

number(2)

n

Version und Auflage des TNM-Schlüssels (etwa 41 für 4. Version, 1. Auflage oder 40 für 4. Version).

kommentar

char(50)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 99: K_TOD_TUMORBEDINGT

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 100: K_TODESART

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesart_auspraegung

char(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 101: K_TUMOR_UNKLARHEIT

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 102: K_TUMORFOLGE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 103: K_UNFALL_URSACHE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

unfall_ursache_auspraegung

varchar2(2)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 104: K_UNFALLART

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

unfallart_auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 105: K_UNKLARHEITSSTATUS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 106: K_VALIDITAET

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 107: K_VERSIONEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

histologie_version

char(2)

n

Fremdschlüssel aus K_Histologie_Version

icd_version

number(2)

n

Fremdschlüssel aus K_ICD_Version

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 108: K_VERSTORBEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 109: K_VERWANDTSCHAFT

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

auspraegung

number(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

mnemocode

char(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 110: K_WO

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

wo_auspraegung

char(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 111: K_ZUSAMMENHANG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

zusammenhang_auspraegung

char(1)

n

 

kommentar

char(50)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 112: KOMMENTAR_MELDUNG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

 

zeile

number(3)

n

Blöcke eines Klartextes ab 1.

text

char(80)

n

Der Text

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 113: KOMMENTAR_PATIENT

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

patient_id

number(7)

n

Schlüssel aus Patienten

zeile

number(3)

n

Blöcke eines Klartextes ab 1.

text

char(80)

n

Der Text

Existenz

Registerstelle

 

Relation 114: KOMMENTAR_TUMOR

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

tumor_id

number(8)

n

Schlüssel aus Tumoren

zeile

number(3)

n

Blöcke eines Klartextes ab 1.

text

char(80)

n

Der Text

Existenz

Registerstelle

 

Relation 115: KOMMENTAR_TUMORMELDUNG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

tumormeldung_id

number(1)

n

Schlüssel aus Tumormeldungen

zeile

number(3)

n

Blöcke eines Klartextes ab 1.

text

char(80)

n

Der Text

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 116: KONTROLLNUMMERAGGREGATE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

zeile

number(3)

n

Fortlaufende Numerierung der Textzeilen ab 1.

schluesseltext

char(80)

n

Schlüsseltext

Existenz

Registerstelle

 

Relation 117: KONTROLLNUMMERN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen.

kn_id

number(2)

n

Index der Kontrollnummern (s.u.: 1, ..., 22).

wert

char(23)

n

Textblock zur Kontrollnummer

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 118: KORR_PATHOLOGENTUMORMELDUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

 

tumormeldung_id

number(1)

n

 

diagnose_jahr

number(4)

n

 

diagnose_monat

number(2)

n

 

diagnose

char(6)

n

 

diagnose_version

number(2)

n

 

histologie

number(4)

n

 

histologie_version

char(2)

n

 

lokalisation

char(6)

n

 

lokalisation_version

number(2)

n

 

dignitaet

number(1)

n

 

seite

number(1)

n

 

diagnosesicherung

number(1)

n

 

ausbreitung

number(1)

n

 

grading

number(2)

n

 

tumorfolge

number(1)

n

 

Existenz

Registerstelle

 

Relation 119: KORR_TNM_TEXTE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

 

tumormeldung_id

number(1)

n

 

tnm_id

number(1)

n

 

tnm_klartext

char(30)

j

 

tnm_art

number(1)

n

 

t

char(2)

n

 

ct

number(1)

n

 

n

char(1)

n

 

m

char(1)

n

 

tnm_version

number(2)

n

 

Existenz

Registerstelle

 

Relation 120: KORREKTURANWEISUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

 

tumormeldung_id

number(1)

n

 

zeile

number(2)

n

 

bearbeitungsstatus

number(1)

n

 

korrektur_text

char(80)

n

 

Existenz

Registerstelle

 

Relation 121: LEERE_KONTROLLNUMMERN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

key_id

char(20)

n

Schlüssel zur Kontrollnummerngenerierung

wert

char(23)

n

Wert der "leeren" Kontrollnummer

Existenz

Registerstelle

 

Relation 122: LOESCHANWEISUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen - Die gelöschte Meldung

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 123: LOESCHUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel gemäß Meldungen - die gelöschte (jetzt also nicht mehr vorhandene) Meldung. Hier ist die referentielle Integrietät somit nicht gewahrt (kein Fremdschlüssel).

patient_ref

number(7)

j

"Fremdschlüssel" aus Patienten.

Auch hier keine referentielle Integrität..

Evtl. auch NULL.

loeschdatum

date

n

Datum des Löschens

Existenz

Registerstelle

 

Relation 124: MELDUNG_UNKLARHEITEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

zeile

number(3)

n

Index des Eintrages der Meldung

rst_bearbeiter_ref

number(2)

j

Der Anfragesteller aus der Registerstelle - NULL für Unklarheiten in der Vertrauensstelle

unklarheitsstatus

number(1)

n

- 1 (unbearbeitet)

- 2 (mit Änderung)

- 3 (ohne Änderung - ungeklärt)

- 4 (ohne Änderung - betätigt)

patient_unklarheit

number(1)

n

Art der Unklarheit:

- 1 (Tumorzuordnung unklar)

- 2 (Tumor-Best-of unklar)

- 3 (Bearbeitung erfolgreich DCO-Fall)

- 4 (Unklarheit in der Vertrauensstelle)

text

char(80)

j

Textuelle Beschreibung der Unklarheit ggf. NULL

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 125: MELDUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Fortlaufende Nummer

auspraegung

number(1)

n

 

meldung_ref

number(8)

j

Für Meldungen, die in der Vertrauensstelle gemäß Klartextangaben zu früheren Tumoren aus einer anderen Meldung definiert wurden, eine Referenz auf diese - sonst NULL

patient_ref

number(7)

j

Fremdschlüssel aus Patienten - vor dem Abgleich NULL

arzt_ref

number(5)

j

Fremdschlüssel aus Ärzte - ggf. NULL

sammelmelder_ref

number(3)

j

Fremdschlüssel aus Sammelmelder - ggf. NULL

vst_bearbeiter_ref

number(2)

n

Fremdschlüssel aus VST_Bearbeiter. Der Erfasser des Meldebogens bzw. der Meldung.

bearbeiter_ref

number(2)

j

Fremdschlüssel aus RST_Bearbeiter. Der Nachbearbeiter der Meldung. - vor der Aufbereitung NULL; falls diese automatisch erfolget, eine Referenz auf den Benutzer "Registerstelle".

meldungsstatus

number(1)

n

- 1 (Neumeldung)

- 2 (in Bearbeitung)

- 3 (in Nachfrage)

- 5 (Registermeldung)

Folgende Ausprägung wird in der Vertrauensstelle nicht benötigt:

- 4 (vorläufige Registermeldung)

meldemodus

number(2)

n

- 1 (mit Einwilligung)

- 2 (Ausnahmeregelung)

- 3 (Pathologe)

- 4 (Berufskrankheitenverfahren)

- 5 (Todesbescheinigung)

- 6 (Autopsiebefund)

- 7 (klinischer Abschluß)

- 8 (Todesbescheinigung (TU nicht amtlich))

- 10 (Widerspruchsmeldung)

- 11 (Auskunftsanforderung Patient)

- 12 (Auskunftsanforderung Forschung)

- 13 (Auskunftsanforderung zu TB-Nocherfassung)

externe_referenz

char(15)

j

Externe Referenznummer, die nur für den Melder eine Semantik trägt (Identifikation des Patienten oder sogar der Meldung). - ggf. NULL, falls nicht benötigt bzw. erlaubt.

eingangsdatum

date

n

Eingang in die Vertrauensstelle (Meldebogen oder Datenträger)

ausgangsdatum

date

n

Übersendung an die Registerstelle

registrierungsdatum

date

n

Aufnahme in die Datenbank der Registerstelle

matchdatum

date

j

Durchlauf von Automatch - vor dem Abgleich NULL.

aufbereitungsdatum

date

j

Letzte Nachberarbeitung der Abgleichergebnisse und Definition des Best-Of - vorher NULL.

abrechnungsstatus_arzt

number(1)

j

Status der Abrechnung:

- 1 (nicht abgerechnet)

- 2 (zu vergüten)

- 3 (nicht vergütungsfähig)

- 4 (nicht zu vergüten)

- 5 (vergütet)

- 6 (nicht vergütet)

abrechnungsstatus_sammelmelder

number(1)

j

Ausprägung s.o. (Dieses Feld wird benötigt, da eine Meldung gleichzeitig auf einen Arzt wie auch auf einen Sammelmelder referenzieren kann.)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 126: MELDUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Fortlaufende Nummer

meldung_ref

number(8)

j

Für Meldungen, die in der Vertrauensstelle gemäß Klartextangaben zu früheren Tumoren aus einer anderen Meldung definiert wurden, eine Referenz auf diese - sonst NULL

arzt_ref

number(5)

j

Fremdschlüssel aus Ärzte - ggf. NULL

sammelmelder_ref

number(3)

j

Fremdschlüssel aus Sammelmelder - ggf. NULL

vst_bearbeiter_ref

number(2)

n

Fremdschlüssel aus VST_Bearbeiter. Der Erfasser des Meldebogens bzw. der Meldung.

meldungsstatus

number(1)

n

- 1 (Neumeldung)

- 2 (in Bearbeitung)

- 4 (vorläufige Registermeldung)

- 5 (Registermeldung)

Folgende Ausprägung tritt in der Registerstelle nicht auf:

- 3 (in Nachfrage)

meldemodus

number(2)

n

- 1 (mit Einwilligung)

- 2 (Ausnahmeregelung)

- 3 (Pathologe)

- 4 (Berufskrankheitenverfahren)

- 5 (Todesbescheinigung)

- 6 (Autopsiebefund)

- 7 (klinischer Abschluß)

- 8 (Todesbescheinigung (TU nicht amtlich))

- 10 (Widerspruchsmeldung)

- 11 (Auskunftsanforderung Patient)

- 12 (Auskunftsanforderung Forschung)

- 13 (Auskunftsanforderung zur TB-Nacherfassung)

externe_referenz

char(15)

j

Externe Referenznummer, die nur für den Melder eine Semantik trägt (Identifikation des Patienten oder sogar der Meldung). - ggf. NULL, falls nicht benötigt bzw. erlaubt.

eingangsdatum

date

n

Eingang in die Vertrauensstelle (Meldebogen oder Datenträger)

erfassungsdatum

date

n

Aufnahme in die Datenbank der Vertrauensstelle

ausgangsdatum

date

j

Übersendung an die Registerstelle - vorher NULL

abrechnungsstatus_arzt

number(1)

n

Status der Abrechnung:

- 1 (nicht abgerechnet)

- 2 (zu vergüten)

- 3 (nicht vergütungsfähig)

- 4 (nicht zu vergüten)

- 5 (vergütet)

- 6 (nicht vergütet)

abrechnungsstatus_sammelmelder

number(1)

n

Ausprägung s.o. (Dieses Feld wird benötigt, da eine Meldung gleichzeitig auf einen Arzt wie auch auf einen Sammelmelder referenzieren kann.)

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 127: NAME_GESCHLECHT_ZUORDNUNG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

vorname

varchar2(60)

n

Vorname (und die zwei Sondereinträge "maennlich" bzw. "weiblich")

anz_maennlich

number(8)

j

Anzahl, mit der der Vorname als "männlich" bewertet wurde.

anz_weiblich

number(8)

j

Anzahl, mit der der Vorname als "weiblich" bewertet wurde.

geschlecht

number(1)

j

Festlegung, mit welchem Geschlecht der Name bewertet wird.

- 1 maennlich

- 2 weiblich

- 9 nicht festgelegt, unbekannt

- (-1) aktiv (für die Einträge          "maennlich"/"weiblich")

- (-2) nicht aktiv (für die Einträge          "maennlich"/"weiblich")

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 128: PATHOLOGENMELDUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen.

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

geburtsjahr

number(4)

n

vierstelliges Jahr - 0 für unbekannt.

wohnort

number(10)

n

Wohnort zum Zeitpunkt der Diagnose: Gemeindekennziffer (vgl. Anhang) bzw. entsprechende Kodierung auf höherer Aggregationsebene, falls nicht genauer möglich - 0 für unbekannt .Zukünftig Berücksichtigung regionaler Beobachtungseinheiten (vgl Anhang), also z.B. Kodierung von Ortsteilen.

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 129: PATHOLOGENTUMORMELDUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

 

tumormeldung_id

number(1)

n

Schlüssel aus Tumormeldungen

diagnose_jahr

number(4)

n

 

diagnose_monat

number(2)

n

 

diagnose

char(6)

n

Diagnose nach ICD mit ein Nachkommastelle (z.B. "unbekannt" nach ICD-9: 239.9 oder ICD-10: D48.9). Dreisteller i.a. als xxx.9 bzw. C/Dxx.9.

diagnose_version

number(2)

n

ICD-Version für Diagnose (9, 10, ...) - 0 für unbekannt.

histologie

number(4)

n

Histologie nach ICD-O

(z.B. unbekannt nach ICD-O, 2. Auflage: 8000).

histologie_version

char(2)

n

ICD-O-Version für Histologie, hierbei vorgestelltes D für die Deutsche Ausgabe, also 1, 2, D1, D2 - 0 für unbekannt.

dignitaet

number(1)

n

Malignitätsgrad aus dem ICD-O-Morphologie-Schlüssel (unabhängig von obigen Versionen):

- 0 (gutartig)

- 1 (unbest. Charakter /unsicher ob bös- oder gutartig)

- 2 (in Situ)

- 3 (bösartig / Primärsitz)

- 6 (bösartig / Metastase)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

seite

number(1)

n

- 1 (rechts)

- 2 (links)

- 3 (beidseits)

- 8 (trigfft nicht zu)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

lokalisation_version

number(2)

n

Version des Lokalisationsschlüssels (..., 3, 4, ...) - 0 für unbekannt.

lokalisation

char(6)

n

Lokalisation nach dem Tumorlokalistionsschlüssel zur ICD-O mit mindestens 1 Nachkommastelle.

(z.B. "unbekannt" nach ICD-O 2. Auflage - entsprechend Version 4 des Lokalisationsschlüssels: C80.9).

grading

number(2)

n

Differenzierungsgrad:

- 1 (gut differenziert (G1))

- 2 (mäßig differenziert (G2))

- 3 (schlecht differenziert (G3))

- 4 (undifferenziert (G4))

- 5 (T-Zell-Lymphom)

- 6 (B-Zell-Lymphom)

- 7 (Null-Zell-Lymphom)

- 9 (fehlende Angabe / n. bestimmbar / n. zutreffend

- 16 (Low Grade (G1 oder G2))

- 17 (Medium Grade (G2 oder D3))

- 18 (High Grade (G3 oder G4))

- 19 (Grenzfall bzw. Bordeline - nur bei Ovar)

diagnosesicherung

number(1)

n

Beste Sicherung der Diagnose:

- 1 (klinisch)

- 2 (spezielle Diagnostik)

- 3 (zytologisch)

- 4 (histologisch)

- 5 (autoptisch)

- 6 (Sonstiges)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

ausbreitung

number(1)

n

- 0 (in Situ)

- 1 (lokal begrenzt)

- 2 (regionäre Lymphknoten / Nachbarschaft)

- 3 (Fernmetastasen)

- 4 (Systemerkrankung)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

tumorfolge

number(1)

n

- 1 (erster Tumor)

- 2 (zweiter Tumor)

- 3 (weiterer Tumor)

- 5 (früheres Tumorleiden vorhanden)

- 6 (Metastase, Primärtumor unbekannt)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 130: PATIENTEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

patient_id

number(7)

n

Fortlaufende Nummer

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

geburtsjahr

number(4)

n

Vierstelliges Jahr - 0 für unbekannt

geburtsmonat

number(2)

n

Ein- bzw. zweistelliger Monat (1-12, 0 für unbekannt).

verstorben

number(1)

n

- 1 (Patient verstorben)

- 2 (Patient nicht verstorben)

- 3 (fehlende Angabe / unbekannt)

staatsangehoerigkeit

number(3)

n

Aktuelle (letzte) Staatsangehörigkeit sowie für Deutsche nach Möglichkeit Angabe des Bundeslandes des aktuellen Wohnortes. Kodierung nach der Klassifikation des Statist. Bundesamtes - 999 für unbekannt.

staat_version

number(4)

n

Auflage der Landeskodierung (Jahr der Veröffentlichung, z.B. 1992) - 0 für unbekannt

mehrling

number(1)

n

- 0 (kein Mehrling)

- 1 (eineiiger Mehrling)

- 2 (zweieiiger Mehrling)

- 3 (Mehrling, unbekannt, ob ein- oder zweieiig)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 131: PERSONENIDENTIFIZIERENDE_DATEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen.

name_1

char(40)

j

1. Teil des Nachnamens

name_2

char(40)

j

2. Teil des Nachnamens

name_3

char(40)

j

3. Teil des Nachnamens

vorname_1

char(40)

j

1. Teil des Vornamens

vorname_2

char(40)

j

2. Teil des Vornamens

vorname_3

char(40)

j

3. Teil des Vornamens

geburtsname_1

char(40)

j

1. Teil des Geburtsnamens

geburtsname_2

char(40)

j

2. Teil des Geburtsnamens

geburtsname_3

char(40)

j

3. Teil des Geburtsnamens

frueherer_name_1

char(40)

j

1. Teil eines früheren Namens

frueherer_name_2

char(40)

j

2. Teil eines früheren Namens

frueherer_name_3

char(40)

j

3. Teil eines früheren Namens

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

geburtsdatum

date

j

 

strasse

char(40)

j

 

hausnummer

char(6)

j

 

plz

number(5)

j

Postleitzahl des Wohnortes

ort

char(30)

j

 

sterbedatum

date

j

 

diagnosedatum

date

j

 

titel_1

char(10)

j

1. Teil des Titels

titel_2

char(10)

j

2. Teil des Titels

name

varchar2(60)

j

Dieses Attribut sollte NOT NULL sein, da aber

Altdaten, die diese Attribut nicht umfassen

speichert werden sollen, muß NULL erlaubt

sein.

geburtsname

varchar2(60)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 132: RST_BEARBEITER

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

rst_bearbeiter_id

number(2)

n

Fortlaufende Numerierung ab 1.

name

char(40)

n

Name / Kürzel der Dokumentationskraft

db_login

char(20)

n

Datenbank-Login

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 133: SAMMELMELDER

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

sammelmelder_id

number(3)

n

Fortlaufende Nummer

institutionsname

char(40)

n

Name des Sammelmelders - immer definiert

abteilung

char(40)

j

 

strasse

char(30)

j

 

hausnummer

char(6)

j

 

plz

number(5)

j

 

ort

char(30)

j

 

bankinstitut

char(40)

j

 

blz

number(8)

j

 

kontonummer

number(10)

j

 

kontoinhaber

char(40)

j

Name des Kontoinhabers (auch wenn mit Institutionsname selbst identisch).

ansprechpartner_name

char(40)

j

Name des Ansprechpartners

vorname

char(30)

j

Vorname des Ansprechpartners

titel

char(15)

j

Titel desselben

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

Geschlecht zum Ansprechpartner - NULL, falls dieser undefiniert ist

telefon

char(20)

j

Telefonnummer des Ansprechpartners

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 134: SAMMELMELDER

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

sammelmelder_id

number(3)

n

Fortlaufende Nummer

institutionsname

char(40)

n

Name des Sammelmelders - immer definiert

abteilung

char(40)

j

 

strasse

char(30)

j

 

hausnummer

char(6)

j

 

plz

number(5)

j

 

ort

char(30)

j

 

ansprechpartner_name

char(40)

j

Name des Ansprechpartners

vorname

char(30)

j

Vorname des Ansprechpartners

titel

char(15)

j

Titel desselben

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

Geschlecht zum Ansprechpartner - NULL, falls dieser undefiniert ist

telefon

char(20)

j

Telefonnummer des Ansprechpartners

Existenz

Registerstelle

 

Relation 135: SAMMELMELDER_ABRECHNUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

sammelmelder_id

number(3)

n

Fremdschlüssel aus Sammelmelder

meldemodus

number(2)

n

- 1 (mit Informationen)

- 2 (Ausnahmeregelung)

- 3 (Pathologe)

- 4 (Berufskrankheitenverfahren)

- 5 (Todesbescheinigung)

- 6 (Autopsiebefund)

- 7 (klinischer Abschluß)

- 8 (Todesbescheinigung (TU nicht amtlich))

- 10 (Widerspruchsmeldung)

- 11 (Auskunftsanforderung Patient)

- 12 (Auskunftsanforderung Forschung)

- 13 (Auskunftsanforderung zur TB-Nacherfassung)

ausgangsdatum

date

n

Übersendung an die Registerstelle

anzahl_zu_vergueten

number(5)

n

Anzahl der zu vergütenden Meldungen

anzahl_nicht_verguetungsfaehig

number(5)

n

Anzahl der Meldungen, die den Qualitätsanforderungen nicht genügen und somit nicht vergütungsfähig sind.

anzahl_nicht_zu_vergueten

number(5)

n

Anzahl der Meldungen, die zwar als einzelne Meldungen vergütungsfähig wären, aber trotzdem nicht vergütet werden (mehrfache Meldungen, ...)

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 136: SAMMELMELDER_TOTENSCHEIN_INFOS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

sammelmelder_id

number(3)

n

 

externe_referenz

char(15)

j

 

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 137: STALATODESURSACHE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

grundleiden_code

char(6)

n

Entspricht dem gleichnamigen Wert von Todesbescheinigungsdaten.

icd_version

number(2)

n

 

unfall_e_code

varchar2(6)

j

 

unfallart

number(1)

j

 

standesamtnr

number(8)

n

 

jahrgang

number(4)

n

 

sterbebuchnr

number(4)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 138: STANDARDBEVOELKERUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

altermin

number(3)

n

Das minimale Alter dieser Gruppe

bezugsraum

char(6)

n

Der Name der Standardbevölkerung

geschlecht

number(1)

n

Das Geschlecht dieser Gruppe

altermax

number(3)

n

Das maximale Alter dieser Gruppe

einwohnerzahl

number(10)

n

Größe der Gruppe

Existenz

Registerstelle

 

Relation 139: STANDARDMELDUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

geburtsjahr

number(4)

n

vierstelliges Jahr - 0 für unbekannt.

geburtsmonat

number(2)

n

zweistelliger Monat (1 - 12, 0 für unbekannt).

verstorben

number(1)

n

- 1 (Patient verstorben)

- 2 (Patient nicht verstorben)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

staatsangehoerigkeit

number(3)

n

Aktuelle (letzte) Staatsangehörigkeit sowie für Deutsche nach Möglichkeit Angabe des Bundeslandes des aktuellen (letzten) Wohnortes. Kodierung nach der Klassifikation des Statistischen Bundesamtes - 999 für unbekannt.

staat_version

number(4)

n

Jeweils verwendete Version der Länderkodierung. - 0 für unbekannt.

mehrling

number(1)

n

- 0 (kein Mehrling)

- 1 (eineiiger Mehrling)

- 2 (zweieiiger Mehrling)

- 3 (Mehrling - unbekannt, ob ein- oder zweieiig)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

wohnort

number(10)

n

Wohnort zum Zeitpunkt der Diagnose: Gemeindekennziffer (vgl. Anhang) bzw. entsprechende Kodierung auf höherer Aggregationsebene, falls nicht genauer möglich - 0 für unbekannt .Zukünftig Berücksichtigung regionaler Beobachtungseinheiten (vgl Anhang), also z.B. Kodierung von Ortsteilen.

geocode_x

number(7)

n

Gauß-Krüger-Koordinaten (vgl. Anhang; angestrebt sind 100 x 100 Meter, also zwei schließende Nullen) - 0 für unbekannt. Die x- (Rechts-) Koordinate beginnt mit dem Bezugsmeridian - Zur Effizienzsteigerung soll evtl. alles auf den dritten Meridian (9° o. L.) umgerechnet und in dieser Form abgelegt werden.

geocode_y

number(7)

n

<s. Geocode_x>

raucher_status

number(1)

n

Raucherstatus zum Zeitpunkt der Diagnose:

- 1 (Nichtraucher)

- 2 (Exraucher)

- 3 (Raucher)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

ex_raucher_jahr

number(4)

n

Das Jahr, an dem der Raucher (s.o.) mit dem Rauchen aufgehört hat. - 0 für unbekannt sowie Raucher und Nichtraucher.

patienten_bemerkung

number(1)

n

Hat der Patient zu seiner Krebserkrankung weitere Anmerkungen gemacht:

- 1 (ja)

- 2 (nein)

- 9 (nicht befragt / fehlende Angabe / unbekannt)

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 140: STANDARDTUMORMELDUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus (Tumor-) Meldungen

tumormeldung_id

number(1)

n

Schlüssel aus Tumormeldungen

diagnose_jahr

number(4)

n

Vierstelliges Jahr - 0 für unbekannt-

diagnose_monat

number(2)

n

Ein- bzw. zweistelliger Monat (1-12, 0 für unbekannt).

diagnose_anlass

number(1)

n

- 1 (Beschwerden)

- 2 (Früherkennung)

- 3 (Arbeitsmedizinische Untersuchung)

- 4 (Nachsorge-Untersuchung)

- 5 (Zufallsbefund)

- 6 (Zufallsbefund bei Autopsie)

- 7 (Sonstiges)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

diagnose

char(6)

n

Diagnose nach ICD mit einer Nachkommastelle (z.B. "unbekannt" nach ICD-9: 239.9 oder ICD 10: D48.9). Dreisteller i.a. als xxx.9 bzw. C/Dxx.9.

diagnose_version

number(2)

n

ICD-Version f. Diagnose (9, 10, ...) - 0 für unbekannt.

histologie

number(4)

n

Histologie nach ICD-O (z.B. "unbekannt" ICD-O, 2. Auflage: 8000).

histologie_version

char(2)

n

ICD-O-Version f. Histologie, hierbei vorgestelltes D für die deutsche Ausgabe, also 1, 2, D1, D2 - 0 für unbekannt .

lokalisation

char(6)

n

Lokalistion nach dem Tumorlokalisationsschlüssel zur ICD-O mit mindestens einer Nachkommastelle (z.B. "unbekannt" nach ICD-O, 2. Auflage - entsprechend Version 4 des Lokalisationsschlüssels: C80.9).

lokalisation_version

number(2)

n

Version des Lokalisationsschlüssels (..., 3, 4, ...) - 0 für unbekannt.

dignitaet

number(1)

n

Malignitätsgrad aus dem ICD-O-Morphologieschlüssel (unabhängig von obigen Versionen):

- 0 (gutartig)

- 1 (unbest. Charakter / unsicher ob bös- oder gutartig)

- 2 (in Situ)

- 3 (bösartig / Primärsitz)

- 6 (bösartig / Metastase)

- 9 (fehlende Angabe / bösartig, aber unbek. ob Metastase

seite

number(1)

n

- 1 (rechts)

- 2 (links)

- 3 (beidseits)

- 8 (trifft nicht zu)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

diagnosesicherung

number(1)

n

Beste Sicherung der Diagnose:

- 1 (klinisch)

- 2 (spezielle Diagnostik)

- 3 (zytologisch)

- 4 (histlogisch)

- 5 (autoptisch)

- 6 (sonstiges)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

ausbreitung

number(1)

n

- 0 (in Situ)

- 1 (lokal begrenzt)

- 2 (regionäre Lymphknoten / Nachbarschaft)

- 3 (Fernmetastasen)

- 4 (Systemerkrankung)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

grading

number(2)

n

Differenzierungsgrad:

- 1 (gut differenziert (G1))

- 2 (mäßig differenziert (G2))

- 3 (schlecht differenziert (G3))

- 4 (undifferenziert (G4))

- 5 (T-Zell-Lymphom)

- 6 (B-Zell-Lymphom)

- 7 (Null-Zell-Lymphom)

- 8 (NK-Zell-Lymphom)

- 9 (fehlende Angabe / nicht bestimmbar / nicht zutreffend)

- 16 (Low grade (G1 oder G2))

- 17 (Medium grade (G2 oder G3))

- 18 (High grade (G3 oder G4))

- 19 (Grenzfall bzw. Borderline - nur bei Ovar)

tumorfolge

number(1)

n

- 1 (erster Tumor)

- 2 (zweiter Tumor)

- 3 (weiterer Tumor)

- 5 (früheres Tumorleiden vorhanden)

- 6 (Metastase, Primärtumor unbekannt)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

diagnosegueltigkeit

number(1)

n

0 - Diagnose ist weiterhin gültig

1 - Diagnose wird durch andere Diagnose ergänzt

2 - Diagnose ergänzt andere Diagnose

3 - Diagnose wird durch andere Diagnose ersetzt

4 - Diagnose ersetzt andere Diagnose

9 - unbekannt

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 141: STANDESAMTINFOS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Sterbemeldungen

standesamtnr

number(8)

n

Schlüssel aus K_Standesaemter

sterbebuchnr

number(4)

n

Sterbebuchnummer in dem obigen Standesamt

jahrgang

number(4)

n

Sterbejahrgang

buchart

number(1)

n

 

doppelbuchnr

char(2)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 142: StandesamtUmkodierung

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

standesamt_nr_alt

number(8)

n

Sollte der gleiche Typ sein wie Standesamtnr aus K_STANDESAEMTER

standesamt_name_alt

char(40)

n

Sollte der gleiche Typ sein wie Standesamt_name aus K_STANDESAEMTER

standesamt_nr_neu

number(8)

n

Sollte der gleiche Typ sein wie Standesamtnr aus K_STANDESAEMTER

standesamt_name_neu

char(40)

n

Sollte der gleiche Typ sein wie Standesamt_name aus K_STANDESAEMTER

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 143: STERBEFAELLE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

patient_id

number(7)

n

Schlüssel aus Patienten

autopsie

number(1)

n

- 1 (Autopsie durchgeführt)

- 2 (Autopsie nicht durchgeführt)

- 3 (fehlende Angabe / unbekannt

tod_tumorbedingt

number(1)

n

(Welcher Tumor zum Tod geführt hat, ist als Eintag in der Relation Tumoren vermerkt.)

- 1 (Tod tumorbedingt)

- 2 (Tod nicht tumorbedingt)

- 3 fraglich, ob Tod tumorbrdingt)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

todesmonat

number(2)

n

Ein- bzw. zeistelliger Monat (1 - 12, 0 für unbekannt)

wohnort

number(10)

n

Wohnort zum Zeitpunkt des Todes: Gemeindekennziffer bzw. entsprechende Kodierung auf höherer Aggregationsebene, falls nicht genauer möglich (vor allem für Pathologenmeldungen zunächst nur auf Landkreisebene) - 0 für unbekannt. Zukünftige Berücksichtigung regionaler Beobachtungseinheiten also z.B. Kodierung von Ortsteilen.

geocode_x

number(7)

n

Gauß-Krüger-Koordinaten (vgl. Anhang; angestrebt sind 100 x 100 Meter, also zwei schließende Nullen) - 0 für unbekannt. Die x- (Rechts-) Koordinate beginnt mit dem Bezugsmeridian - Zur Effizienzsteigerung soll evtl. alles auf den dritten Meridian (9° o. L.) umgerechnet und in dieser Form abgelegt werden.

geocode_y

number(7)

n

<s. geocode_x>

meldung_ref_amtliche_tu

number(8)

j

 

todesjahr

number(4)

n

Vierstelliges Jahr. - 0 für unbekannt

tumormeldung_ref_amtliche_tu

number(1)

j

Fremdschlüssel aus Tumoren.

Definiert nur, wenn amtliche Todesursache (Grundleiden) auf dem Totenschein Tumor ist (sonst NULL)

tumor_ref_grundleiden

number(8)

j

Fremdschlüssel aus Tumoren

Definiert nur, wenn das Grundleiden (Best-Of über alle Sterbemeldungen) ein Tumor ist (sonst NULL).

Existenz

Registerstelle

 

Relation 144: STERBEMELDUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Testkommentar Zweizeilig

Zweite Zeile

todesjahr

number(4)

n

Vierstelliges Jahr - 0 für unbekannt.

todesmonat

number(2)

n

Ein- bzw. zweistelliger Monat (1 - 12, 0 für unbekannt

geocode_y

number(7)

n

<s. Geocode_x>

geocode_x

number(7)

n

Gauß-Krüger-Koordinaten (vgl. Anhang; angestrebt sind 100 x 100 Meter, also zwei schließende Nullen) - 0 für unbekannt. Die x- (Rechts-) Koordinate beginnt mit dem Bezugsmeridian - Zur Effizienzsteigerung soll evtl. alles auf den dritten Meridian (9° o. L.) umgerechnet und in dieser Form abgelegt werden.

grundleiden_version

number(2)

n

Analog ICD-Version zu Grundleiden

unmittelbare_tu_icd

char(6)

n

Kodierung der unmittelbaren Todesursache nach ICD - ICD-9: 799.9 für unbekannt, nach ICD-10: R99.9.

grundleiden_icd

char(6)

n

Analog amtliche Todesursache nach ICD

unmittelbare_tu_version

number(2)

n

ICD-Version zu unmittelbare Todesursache - 0 für unbekannt

autopsie

number(1)

n

- 1 (Autopsie durchgeführt)

- 2 (Autopsie nicht durchgeführt)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

arzt_ref

number(5)

j

Fremdschlüssel aus Ärzte - Verweis auf den Haus- oder behandelnden Arzt. ggf. NULL

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

wohnort

number(10)

n

Wohnort zum Zeitpunkt der Diagnose: Gemeindekennziffer (vgl. Anhang) bzw. entsprechende Kodierung auf höherer Aggregationsebene, falls nicht genauer möglich - 0 für unbekannt .Zukünftig Berücksichtigung regionaler Beobachtungseinheiten (vgl Anhang), also z.B. Kodierung von Ortsteilen.

staat_version

number(4)

n

Jeweils verwendete Version der Länderkodierung. - 0 für unbekannt.

geburtsjahr

number(4)

n

vierstelliges Jahr - 0 für unbekannt.

staatsangehoerigkeit

number(3)

n

Aktuelle (letzte) Staatsangehörigkeit sowie für Deutsche nach Möglichkeit Angabe des Bundeslandes des aktuellen (letzten) Wohnortes. Kodierung nach der Klassifikation des Statistischen Bundesamtes - 999 für unbekannt.

geburtsmonat

number(2)

n

zweistelliger Monat (1 - 12, 0 für unbekannt).

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 145: STERBEMELDUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

todesmonat

number(2)

n

Ein- bzw. zweistelliger Monat (1 - 12, 0 für unbekannt

unmittelbare_tu_icd

char(6)

n

Kodierung der unmittelbaren Todesursache nach ICD - ICD-9: 799.9 für unbekannt, nach ICD-10: R99.9.

todesjahr

number(4)

n

Vierstelliges Jahr - 0 für unbekannt.

geocode_y

number(7)

n

<s. Geocode_x>

grundleiden_version

number(2)

n

Analog ICD-Version zu Grundleiden

unmittelbare_tu_version

number(2)

n

ICD-Version zu unmittelbare Todesursache - 0 für unbekannt

grundleiden_icd

char(6)

n

Analog amtliche Todesursache nach ICD

autopsie

number(1)

n

- 1 (Autopsie durchgeführt)

- 2 (Autopsie nicht durchgeführt)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

geschlecht

number(1)

n

- 1 (männlich)

- 2 (weiblich)

- 9 (fehlende Angabe / sonstige)

geburtsjahr

number(4)

n

vierstelliges Jahr - 0 für unbekannt.

geocode_x

number(7)

n

Gauß-Krüger-Koordinaten (vgl. Anhang; angestrebt sind 100 x 100 Meter, also zwei schließende Nullen) - 0 für unbekannt. Die x- (Rechts-) Koordinate beginnt mit dem Bezugsmeridian - Zur Effizienzsteigerung soll evtl. alles auf den dritten Meridian (9° o. L.) umgerechnet und in dieser Form abgelegt werden.

wohnort

number(10)

n

Wohnort zum Zeitpunkt der Diagnose: Gemeindekennziffer (vgl. Anhang) bzw. entsprechende Kodierung auf höherer Aggregationsebene, falls nicht genauer möglich - 0 für unbekannt .Zukünftig Berücksichtigung regionaler Beobachtungseinheiten (vgl Anhang), also z.B. Kodierung von Ortsteilen.

geburtsmonat

number(2)

n

zweistelliger Monat (1 - 12, 0 für unbekannt).

staat_version

number(4)

n

Jeweils verwendete Version der Länderkodierung. - 0 für unbekannt.

staatsangehoerigkeit

number(3)

n

Aktuelle (letzte) Staatsangehörigkeit sowie für Deutsche nach Möglichkeit Angabe des Bundeslandes des aktuellen (letzten) Wohnortes. Kodierung nach der Klassifikation des Statistischen Bundesamtes - 999 für unbekannt.

Existenz

Registerstelle

 

Relation 146: STERBETUMORMELDUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus (Tumor-) Meldungen

tumormeldung_id

number(1)

n

Schlüssel aus Tumormeldungen

art_der_todesursache

number(1)

n

- 1 (unmittelbare Todesursache)

- 2 (als Folge von)

- 3 (Grundleiden)

- 4 (weitere wesentliche Erkrankung)

- 5 (Epikrise)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

diagnose_jahr

number(4)

n

Vierstelliges Jahr - 0 für unbekannt, bei Tod angegebener Erkrankungszeitraum.

diagnose_monat

number(2)

n

Ein- bzw. mehrstelliger Monat (1 - 12, 0 für unbekannt)

diagnose_anlass

number(1)

n

- 1 (Beschwerden)

- 2 (Früherkennung)

- 3 (Arbeitsmedizinische Untersuchung)

- 4 (Nachsorge-Untersuchung)

- 5 (Zufallsbefund)

- 6 (Zufallsbefund bei Autopsie)

- 7 (Sonstiges)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

diagnose

char(6)

n

Diagnose nach ICD mit einer Nachkommastelle (z.B. "unbekannt" nach ICD-9: 239.9 oder ICD 10: D48.9). Dreisteller i.a. als xxx.9 bzw. C/Dxx.9.

diagnose_version

number(2)

n

ICD-Version f. Diagnose (9, 10, ...) - 0 für unbekannt.

histologie

number(4)

n

Histologie nach ICD-O (z.B. "unbekannt" ICD-O, 2. Auflage: 8000).

histologie_version

char(2)

n

ICD-O-Version f. Histologie, hierbei vorgestelltes D für die deutsche Ausgabe, also 1, 2, D1, D2 - 0 für unbekannt .

lokalisation

char(6)

n

Lokalistion nach dem Tumorlokalisationsschlüssel zur ICD-O mit mindestens einer Nachkommastelle (z.B. "unbekannt" nach ICD-O, 2. Auflage - entsprechend Version 4 des Lokalisationsschlüssels: C80.9).

lokalisation_version

number(2)

n

Version des Lokalisationsschlüssels (..., 3, 4, ...) - 0 für unbekannt.

dignitaet

number(1)

n

Malignitätsgrad aus dem ICD-O-Morphologieschlüssel (unabhängig von obigen Versionen):

- 0 (gutartig)

- 1 (unbest. Charakter / unsicher ob bös- oder gutartig)

- 2 (in Situ)

- 3 (bösartig / Primärsitz)

- 6 (bösartig / Metastase)

- 9 (fehlende Angabe / bösartig, aber unbek. ob Metastase

seite

number(1)

n

- 1 (rechts)

- 2 (links)

- 3 (beidseits)

- 8 (trifft nicht zu)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

diagnosesicherung

number(1)

n

Beste Sicherung der Diagnose:

- 1 (klinisch)

- 2 (spezielle Diagnostik)

- 3 (zytologisch)

- 4 (histlogisch)

- 5 (autoptisch)

- 6 (sonstiges)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

ausbreitung

number(1)

n

- 0 (in Situ)

- 1 (lokal begrenzt)

- 2 (regionäre Lymphknoten / Nachbarschaft)

- 3 (Fernmetastasen)

- 4 (Systemerkrankung)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

grading

number(2)

n

- 1 (gut differenziert (G1))

- 2 (mäßig differenziert (G2))

- 3 (schlecht differenziert (G3))

- 4 (undifferenziert (G4))

- 5 (T-Zell-Lymphom)

- 6 (B-Zell-Lymphom)

- 7 (Null-Zell-Lymphom)

- 8 (NK-Zell-Lymphom)

- 9 (fehlende Angabe / nicht bestimmbar / nicht zutreffend)

- 16 (Low grade (G1 oder G2))

- 17 (Medium grade (G2 oder G3))

- 18 (High grade (G3 oder G4))

- 19 (Grenzfall bzw. Borderline - nur bei Ovar)

tumorfolge

number(1)

n

- 1 (erster Tumor)

- 2 (zweiter Tumor)

- 3 (weiterer Tumor)

- 5 (früheres Tumorleiden vorhanden)

- 6 (Metastase, Primärtumor unbekannt)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

tod_tumorbedingt

number(1)

n

- 1 (Tod durch diesen Tumor bedingt)

- 2 (Tod nicht durch diesen Tumor bedingt)

- 3 (fraglich, ob Tod durch diesen Tumor bedingt)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 147: TAETIGKEITEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

taetigkeit_id

number(1)

n

Fortlaufende Nummer der Tätigkeiten einer Meldung

patient_ref

number(7)

j

Fremdschlüssel aus Patienten - vor Abgleich NULL.

beruf

number(4)

n

Kodierung der Tätigkeit nach der Klassifikationder Berufe der Bundesanstalt für Arbeit - 9911 für unbekannt

beruf_version

number(4)

n

Version der Kodierung (Jahr des Erscheinens der Auflage) - 0 für unbekannt.

taetigkeit_dauer

number(4)

n

Dauer der Berufsausübung (bis zum Zeitpunkt der Meldung) in Monaten - 0 für unbekannt.

letzte_taetigkeit

number(1)

n

War diese Tätigkeit die letzte vor der Diagnose des jeweiligen Tumors der zugehörigen Meldung ?

- 1 (ja)

- 2 (nein)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

laengste_taetigkeit

number(1)

n

War diese Tätigkeit die längste vor der Diagnose des jeweiligen Tumors der zugehörigen Meldung ?

- 1 (ja)

- 2 (nein)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 148: TAETIGKEITEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

taetigkeit_id

number(1)

n

Fortlaufende Nummer der Tätigkeiten einer Meldung

beruf

number(4)

n

Kodierung der Tätigkeit nach der Klassifikationder Berufe der Bundesanstalt für Arbeit - 9911 für unbekannt

beruf_version

number(4)

n

Version der Kodierung (Jahr des Erscheinens der Auflage) - 0 für unbekannt.

taetigkeit_dauer

number(4)

n

Dauer der Berufsausübung (bis zum Zeitpunkt der Meldung) in Monaten - 0 für unbekannt.

letzte_taetigkeit

number(1)

n

War diese Tätigkeit die letzte vor der Diagnose des jeweiligen Tumors der zugehörigen Meldung ?

- 1 (ja)

- 2 (nein)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

laengste_taetigkeit

number(1)

n

War diese Tätigkeit die längste vor der Diagnose des jeweiligen Tumors der zugehörigen Meldung ?

- 1 (ja)

- 2 (nein)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 149: TB_AERZTE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

n

 

hausarzt

varchar2(60)

j

 

arzt_funktion

char(1)

j

 

krankenhaus

varchar2(5)

j

 

ausstellender_arzt

varchar2(60)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 150: TB_ICD_KODIERUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

n

 

zeile

char(1)

n

 

icd_version

number(2)

n

 

icd1

char(6)

j

 

icd2

char(6)

j

 

icd3

char(6)

j

 

text

varchar2(60)

j

 

seit

varchar2(10)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 151: TB_PERSONEN_DATEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

n

 

name

varchar2(60)

n

 

vorname

varchar2(60)

j

 

geburtsname

varchar2(60)

j

 

titel

varchar2(14)

j

 

geschlecht

number(1)

n

 

geburtsdatum

date

j

 

sterbedatum

date

j

 

strasse

varchar2(40)

j

 

hausnummer

varchar2(6)

j

 

plz

number(5)

j

 

ort

varchar2(30)

j

 

altersheim

varchar2(5)

j

 

gemeindekennziffer

number(10)

j

 

statistischer_bezirk

varchar2(6)

j

 

strliste

varchar2(60)

j

 

staat_version

number(4)

n

 

geburtsregion

number(3)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 152: TB_PRE_PRUEF_5_TEMP_STATUS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

vorname

varchar2(60)

n

 

formsbearbeiter

number(2)

n

 

status

number(2)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 153: TB_PRUEF_ALLGEMEIN_TEMP_STATUS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

tb_id

number(8)

n

 

pruef_nr

number(2)

n

Nummer der Pruefung (1,2, ...)

formsbearbeiter

number(2)

n

Fortlaufende Numerierung ab 0.

status

number(2)

n

Status für die Todesbescheinigung

- 1 pruefung bestanden

- (-1) pruefung nicht bestanden

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 154: TB_PRUEF_CODE_TEXT_TEMP_STATUS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

n

 

subid

number(2)

n

 

status

number(1)

n

 

icd

varchar2(6)

j

 

icd_kommentar

varchar2(120)

j

 

text

varchar2(60)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 155: TB_PRUEF_EXTERN_TEMP_STATUS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

n

 

subid

number(2)

n

 

status

number(1)

n

 

icd

varchar2(13)

j

 

histologie

varchar2(13)

j

 

lokalisation

varchar2(13)

j

 

diagnosesicherung

number(1)

j

 

grading

number(2)

j

 

geschlecht

number(1)

j

 

geburtsdatum

date

j

 

diagnosedatum

date

j

 

alter_

number(3)

j

 

fehlertext

varchar2(255)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 156: TB_PRUEF_GESCHLECHT_TMP

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

vorname_key

varchar2(60)

n

 

geschlecht_key

number(1)

n

 

vorname

varchar2(60)

n

 

geschlecht

number(1)

n

 

anzahl

number(8)

j

 

status

number(2)

n

 

geburtsdatum

date

j

 

sterbedatum

date

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 157: TB_PRUEF_ICD_ANGABEN_TMP

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

j

 

zeile_key

char(1)

j

 

icd1_key

varchar2(6)

j

 

icd2_key

varchar2(6)

j

 

icd3_key

varchar2(6)

j

 

text_key

varchar2(60)

j

 

icd_kommentar_key

varchar2(120)

j

 

zeile

char(1)

j

 

icd1

varchar2(6)

j

 

icd2

varchar2(6)

j

 

icd3

varchar2(6)

j

 

text

varchar2(60)

j

 

icd_kommentar

varchar2(120)

j

 

status

number(2)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 158: TB_PRUEF_STANDESAMTANGABEN_TMP

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

standesamtnr_key

number(8)

n

 

standesamt_key

varchar2(30)

n

 

standesamtnr

number(8)

n

 

standesamt

varchar2(30)

j

 

status

number(2)

n

 

standesamt_name

varchar2(40)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 159: TB_PRUEF_STRASSENANGABEN_TMP

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

strasse_key

varchar2(40)

j

 

hausnummer_key

varchar2(6)

j

 

plz_key

number(5)

j

 

ort_key

varchar2(30)

j

 

gemeindekennziffer_key

number(10)

j

 

strasse

varchar2(40)

j

 

hausnummer

varchar2(6)

j

 

plz

number(5)

j

 

ort

varchar2(30)

j

 

gemeindekennziffer

number(10)

j

 

status

number(2)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 160: TB_PRUEF_TOD_ANGABEN_TMP

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

anzahl

number(8)

j

 

tod_tumorbedingt_key

number(1)

j

 

wo_key

char(1)

j

 

tod_tumorbedingt

number(1)

j

 

wo

char(1)

j

 

tod_tumorbedingt_mnemo

char(1)

j

 

tod_tumorbed_kommentar

char(50)

j

 

wo_kommentar

char(50)

j

 

status

number(2)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 161: TB_PRUEF_TOD_WO_TEMP_STATUS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

n

 

subid

number(2)

n

 

status

number(1)

n

 

tod_tumorbedingt

number(1)

j

 

tod_kommentar

varchar2(50)

j

 

wo

char(1)

j

 

wo_kommentar

varchar2(50)

j

 

icd

varchar2(127)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 162: TB_PRUEF_TUMOR_ANGABEN_TMP

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

anzahl

number(8)

j

 

zeile_key

number(1)

j

 

icd_key

char(6)

j

 

icd_version_key

number(2)

j

 

histologie_key

number(4)

j

 

dignitaet_key

number(1)

j

 

lokalisation_key

char(6)

j

 

ausbreitung_key

number(1)

j

 

seite_key

number(1)

j

 

zeile

number(1)

j

 

icd

char(6)

j

 

icd_version

number(2)

j

 

histologie

number(4)

j

 

dignitaet

number(1)

j

 

lokalisation

char(6)

j

 

ausbreitung

number(1)

j

 

seite

number(1)

j

 

icd_kommentar

varchar2(120)

j

 

status

number(2)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 163: TB_PRUEF_TUMOR_TEMP_STATUS

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

n

 

subid

number(2)

n

 

status

number(1)

n

 

histologie

varchar2(125)

j

 

dignitaet

number(1)

j

 

lokalisation

varchar2(6)

j

 

icd

varchar2(6)

j

 

icd_kommentar

varchar2(120)

j

 

icd_version

number(2)

n

 

ausbreitung

number(1)

j

 

seite

number(1)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 164: TB_TODESURSACHENANGABEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

n

 

unfall_ursache

varchar2(2)

j

 

todesart

char(1)

j

 

grundleiden_code

char(6)

j

 

unfall_e_code

varchar2(6)

j

 

unfallart

number(1)

j

 

geburts_zusammenhang

char(1)

j

 

sektionsbefund

char(1)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 165: TB_TOTGEBURTANGABEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

n

 

laenge

number(4,1)

j

 

gewicht

number(5)

j

 

mehrlingsgeburt

char(1)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 166: TB_TUMOR_KODIERUNG

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

n

 

zeile

number(1)

n

 

diagnosesicherung

number(1)

j

 

grading

number(2)

j

 

diagnose_anlass

number(1)

j

 

tod_tumorbedingt

number(1)

j

 

lokalisation_version

number(2)

n

 

erkrankungsmonat

number

j

 

tumorfolge

number(2)

j

 

seite

number(1)

j

 

ausbreitung

number(1)

j

 

erkrankungsjahr

number

j

 

icd

char(6)

j

 

icd_version

number(2)

n

 

lokalisation

char(6)

j

 

dignitaet

number(1)

j

 

wo

char(1)

j

 

histologie_version

char(2)

n

 

histologie

number(4)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 167: TB_UNKLARHEITEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

n

 

unklarheit

number(2)

j

 

unklarheitstext

varchar2(255)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 168: TEILGEBIETE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

hauptgebiet

number(10)

n

Fremdschlüssel aus Gebiete

teilgebiet

number(10)

n

 

Existenz

Registerstelle

 

Relation 169: THERAPIEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus (Tumor-) Meldungen

tumormeldung_id

number(1)

n

Schlüssel aus Tumormeldungen

therapie_id

number(1)

n

Fortlaufende Nummer der Therapien zu einem Tumor auf einer Meldung

tumor_ref

number(8)

j

Fremdschlüssel aus Tumoren - vor Abgleich NULL

therapieart

number(1)

n

- 1 (Operation)

- 2 (Radiatio)

- 3 (Chemotherapie)

- 4 (Hormontherapie)

- 5 (Immuntherapie)

- 6 (Knochenmarktransplantation)

- 7 (Sonstige)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

therapieziel

number(1)

n

- 1 (kurativ)

- 2 (palliativ)

- 3 (adjuvant)

- 4 (supportiv)

- 5 (neoadjuvant)

- 6 (explorativ)

- 7 (Sonstige)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

therapiestatus

number(1)

n

- 1 (durchgeführt)

- 2 (nicht durchgeführt)

- 3 (vorgesehen)

- 4 (verweigert)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 170: THERAPIEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus (Tumor-) Meldungen

tumormeldung_id

number(1)

n

Schlüssel aus Tumormeldungen

therapie_id

number(1)

n

Fortlaufende Nummer der Therapien zu einem Tumor auf einer Meldung

therapieart

number(1)

n

- 1 (Operation)

- 2 (Radiatio)

- 3 (Chemotherapie)

- 4 (Hormontherapie)

- 5 (Immuntherapie)

- 6 (Knochenmarktransplantation)

- 7 (Sonstige)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

therapieziel

number(1)

n

- 1 (kurativ)

- 2 (palliativ)

- 3 (adjuvant)

- 4 (supportiv)

- 5 (neoadjuvant)

- 6 (explorativ)

- 7 (Sonstige)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

therapiestatus

number(1)

n

- 1 (durchgeführt)

- 2 (nicht durchgeführt)

- 3 (vorgesehen)

- 4 (verweigert)

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 171: TNM_TEXTE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus (Tumor-) Meldungen

tumormeldung_id

number(1)

n

Schlüssel aus Tumormeldungen

tnm_id

number(1)

n

Fortlaufende Nummer der TNM Angaben einer Tumormeldung - die Reihenfolge trägt keine Semantik

tnm_klartext

char(30)

j

Der TNM-Code inkl. C-Faktoren als Klartext aus der Meldung (etwa in der Form ypT1(m)C1cN1C1M1C1) - evtl. auch mit Angaben zum Ort der Metastasen

tnm_art

number(1)

n

Die Art des TNM-Kodes wird aus dem Klartext extrahiert.

t

char(2)

n

Tumorausbreitung. Ausprägungen: is, a, 0, 1, 2, 3, 4 und X für unbekannt

ct

number(1)

n

C-Faktor der Tumorausbreitung. Ähnlich der Diagnosesicherung:

- 1 (klinisch)

- 2 (spez. Diagnostik, evtl. auch (Biopsie / Zytologie)

- 3 (chirurg. Exploration mit Biopsie/Zytologie)

- 4 (Tumorresektion mit patholog. Untersuchung)

- 5 (autoptisch)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

n

char(1)

n

Ausbreitung in die Lypmhknoten. Ausprägungen: 0, 1, 2, 3 und X für unbekannt

m

char(1)

n

Vorliegen von Fernmetastasen. Ausprägungen:

0, 1 und X für unbekannt

tnm_version

number(2)

n

Version und Auflage des TNM-Schlüssels (etwa 41 für 4. Version 1. Auflage oder 40 für 4. Version, unbekannte Auflage) für Angaben unter T, N - M sollte unabhängig von der Version sein - 0 für unbekannt.

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 172: TODESBESCHEINIGUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

n

 

vst_bearbeiter_id

number(2)

n

 

pruefstatus

number(2)

n

Status der Prüfungen:

0  => noch nichts geprüft

1 .. x  => so viele Prüfungen schon erfolgreich

-1  => alle Prüfungen erfolgreich, die TB kann in die Meldungen übernommen werden

unklarheit

number(2)

j

Ist mit der TB etwa unklar? NULL für alles okay, anderer Wert verweist auf eine Kodierungsrelation; es werden hier keine konkreten Texte eingetragen, da nur bestimmte Unklarheiten auftreten können (hauptsächlich bei den Prüfungen).

unklarheitstext

varchar2(255)

j

Freier Text zur Unklarheit; bei NULL wird der Kommentar aus K_TB_Unklarheit aus bei der Anzeige benutzt.

meldung_ref

number(8)

j

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 173: TODESBESCHEINIGUNGEN_NEU

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

n

 

sterbebuchnr

number(4)

n

 

buchart

number(1)

n

 

doppelbuchnr

char(2)

j

 

jahrgang

number(4)

n

 

gesundheitsamt

number(3)

n

 

standesamtnr

number(8)

n

 

standesamt

varchar2(30)

j

 

meldung_ref

number(8)

j

 

vst_bearbeiter_id

number(2)

n

 

pruefstatus

number(2)

n

 

kodiert

number(1)

n

 

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 174: TODESBESCHEINIGUNGSDATEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

todesbescheinigung_id

number(8)

n

 

gesundheitsamt

number(3)

n

Zur Bildung des Sammelmelders beim Transfer in Meldungen. Nebenbedingung zum Fremdschlüssel:

Der hier angegebene Sammelmelder muß ein Gesundheitsamt sein.

sterbebuchnr

number(4)

n

1. Teil der benötigten Information zum Match mit den Daten des StaLa

jahrgang

number(4)

n

2. Teil der benötigten Information zum Match mit den Daten des StaLa

standesamtnr

number(8)

n

3. Teil der benötigten Information zum Match mit den Daten des StaLa

histologie_version

char(2)

n

 

standesamt

varchar2(30)

j

Zusätzliche Klartextspeicherung des im Gesundheitsamt bekannten Standesamtes. Aus diesem Text soll die Standesamtnr generiert werden, dies klappt jedoch nur bei Standesämtern innerhalb Niedersachsens.

Für alle anderen wird als Standesamtnr 0 verwendet (Im StaLa auch).

icd_version

number(2)

n

Zum Übertrag in Meldungen sind auch die Versionen (ICD-, Histologie, Lokalisation-) wieder notwendig.

Werden in Todesbescheinigungen dann auch aus den Voreinstellungen gefüllt.

lokalisation_version

number(2)

n

 

geschlecht

number(1)

n

 

geburtsdatum

date

j

 

sterbedatum

date

j

 

unfall_ursache

varchar2(2)

j

Siehe K_UNFALL_URSACHE

name

varchar2(60)

n

 

geburtsname

varchar2(60)

j

 

titel

varchar2(14)

j

Hier steht der Klartext der Titelangaben (evtl. mehrere).

vorname

varchar2(60)

j

 

altersheim

varchar2(5)

j

Der Wert für Altersheim ist für uns kontextfrei.

Er wird hier nur aus den EpiInfo-Masken übernommen, gespeichert, und später wieder an die Gesundheitsämter ausgeliefert.

Nur die kennen die Bedeutung der hier eingetragenen 5 Zeichen.

statistischer_bezirk

varchar2(6)

j

Im Statistischen Bezik sind lokale Unterteilungen, die die Gesundheitsämter kodieren abgespeichert. Ob und wie wir diese zur Bildung von ReBes nutzen können, muß sich noch zeigen.

Derzeit sind die Werte hier auch kontextfrei.

strliste

varchar2(60)

j

Straße und Hausnummernbereich, der für den statistischen Bezirk benutzt wird.

Aufnahme in Schema und Anziege nur für optische Komtrolle mit STRASSE und HAUSNUMMER.

strasse

varchar2(40)

j

 

hausnummer

varchar2(6)

j

Auf zehn Zeichen verlängern ?

(Es gibt 137-139 als Hausnummer).

plz

number(5)

j

 

ort

varchar2(30)

j

 

gemeindekennziffer

number(10)

j

Wird bereits in Todesbescheinigungen gebildet

(nicht erst beim Transfer in Meldungen).

geburtsregion

number(3)

j

 

staat_version

number(4)

n

 

hausarzt

varchar2(60)

j

Klartextangabe zum Arzt.

Gibt es irgendeine Chance, daraus die ArztId aus unserer Relation zu generieren ?

(Wohl nicht !?)

todesart

char(1)

j

siehe K_TODESART

arzt_funktion

char(1)

j

siehe K_ARZT_FUNKTION

krankenhaus

varchar2(5)

j

Der Wert für Krankenhaus ist für uns kontextfrei.

Er wird hier nur aus den EpiInfo-Masken übernommen, gespeichert, und später wieder an die Gesundheitsämter ausgeliefert.

Nur die kennen die Bedeutung der hier eingetragenen 5 Zeichen.

ausstellender_arzt

varchar2(60)

j

Klartextangabe zum Arzt.

Gibt es irgendeine Chance, daraus die ArztId aus unserer Relation zu generieren ?

(Wohl nicht !?)

grundleiden_code

char(6)

j

1. der 3 Codes vom StaLa.

Grundleiden nach ICD (jeweils im StaLa aktuelle Version)

unfall_e_code

varchar2(6)

j

2. der 3 Codes vom StaLa.

Kodierung der "Unfallart" (wobei hier auch Suizide und Gewalteinwirkungen genauer Unterschieden werden nach ICD-E (jeweils im StaLa aktuelle Version).

auch gerne mal E-Code genannt.

KEINE Beziehung zu K_ICD !!!!!

unfallart

number(1)

j

3. der 3 Codes vom StaLa.

s. K_UNFALLART.

Unfall_E_CODE und UNFALLART korrespondieren bei Unfällen, jedoch ist die UNFALLART bei E-Codes bzgl. SUIZID leer.

todesursache

varchar2(50)

j

ehemals ETEXT

Die erste Zeile der Erkrankungsgeschichte auf der Todesbescheinigung.

seit_e

varchar2(10)

j

 

e1

char(6)

j

 

e2

char(6)

j

 

e3

char(6)

j

 

folgekrankheit

varchar2(50)

j

ehemals FTEXT

Die zweite Zeile der Erkrankungsgeschichte auf der Todesbescheinigung.

seit_f

varchar2(10)

j

 

f1

char(6)

j

 

f2

char(6)

j

 

f3

char(6)

j

 

grundleiden

varchar2(50)

j

ehemals GTEXT

Die dritte Zeile der Erkrankungsgeschichte auf der Todesbescheinigung.

seit_g

varchar2(10)

j

 

g1

char(6)

j

 

g2

char(6)

j

 

g3

char(6)

j

 

wesentliche_krankheit1

varchar2(50)

j

ehemals HTEXT andere wesentliche Erkrankungen Die vierte Zeile der Erkrankungsgeschichte auf der Todesbescheinigung. Hier gibt es nur die Möglichkeit, pro Textzeile zwei Erkrankungen zu kodieren. Wahrscheinlich mehr als ausreichend, da vier Zeilen zur Verfügung stehen.

seit_w1

varchar2(10)

j

 

h1

char(6)

j

 

h2

char(6)

j

 

wesentliche_krankheit2

varchar2(50)

j

ehemals ITEXT andere wesentliche Erkrankungen Die vierte Zeile der Erkrankungsgeschichte auf der Todesbescheinigung. Hier gibt es nur die Möglichkeit, pro Textzeile zwei Erkrankungen zu kodieren. Wahrscheinlich mehr als ausreichend, da vier Zeilen zur Verfügung stehen.

seit_w2

varchar2(10)

j

 

i1

char(6)

j

 

i2

char(6)

j

 

wesentliche_krankheit3

varchar(50)

j

ehemals JTEXT andere wesentliche Erkrankungen Die vierte Zeile der Erkrankungsgeschichte auf der Todesbescheinigung. Hier gibt es nur die Möglichkeit, pro Textzeile zwei Erkrankungen zu kodieren. Wahrscheinlich mehr als ausreichend, da vier Zeilen zur Verfügung stehen.

seit_w3

varchar2(10)

j

 

j1

char(6)

j

 

j2

char(6)

j

 

wesentliche_krankheit4

varchar2(50)

j

ehemals KTEXT andere wesentliche Erkrankungen Die vierte Zeile der Erkrankungsgeschichte auf der Todesbescheinigung. Hier gibt es nur die Möglichkeit, pro Textzeile zwei Erkrankungen zu kodieren. Wahrscheinlich mehr als ausreichend, da vier Zeilen zur Verfügung stehen.

seit_w4

varchar2(10)

j

 

k1

char(6)

j

 

k2

char(6)

j

 

epikrise1

varchar(60)

j

ehemals ATEXT

EPIKRISE

Die fünfte Zeile der Erkrankungsgeschichte auf der Todesbescheinigung.

a1

char(6)

j

 

a2

char(6)

j

 

a3

char(6)

j

 

epikrise2

varchar2(60)

j

ehemals BTEXT

EPIKRISE

Die fünfte Zeile der Erkrankungsgeschichte auf der Todesbescheinigung.

b1

char(6)

j

 

b2

char(6)

j

 

b3

char(6)

j

 

epikrise3

varchar2(60)

j

ehemals CTEXT

EPIKRISE

Die fünfte Zeile der Erkrankungsgeschichte auf der Todesbescheinigung.

c1

char(6)

j

 

c2

char(6)

j

 

c3

char(6)

j

 

epikrise4

varchar2(60)

j

ehemals DTEXT

EPIKRISE

Die fünfte Zeile der Erkrankungsgeschichte auf der Todesbescheinigung.

d1

char(6)

j

 

d2

char(6)

j

 

d3

char(6)

j

 

icd1

char(6)

j

In den folgenden Attributen werden Krebserkrankungen, die in den obigen Daten auftreten, für das EKN genauer kodiert. Pro Todesbescheinigung können hier 4 Tumore generiert werden.

Das Feld WO stellt den Zusammenhang her, in welcher Zeile/Abteilung der Todesbescheinigung die Erkrankung auftrat

(Wichtig für die Kopie von Klartext in den Diagnosetext einzelner Tumore !)

wo1

char(1)

j

 

histologie1

number(4)

j

 

dignitaet1

number(1)

j

 

lokalisation1

char(6)

j

 

tod_tumorbedingt1

number(1)

j

 

diagnose_anlass1

number(1)

j

 

diagnosesicherung1

number(1)

j

 

grading1

number(2)

j

 

tumorfolge1

number(2)

j

 

ausbreitung1

number(1)

j

 

seite1

number(1)

j

 

erkrankungsmonat1

number

j

 

erkrankungsjahr1

number

j

 

icd2

char(6)

j

 

wo2

char(1)

j

 

histologie2

number(4)

j

 

dignitaet2

number(1)

j

 

lokalisation2

char(6)

j

 

tod_tumorbedingt2

number(1)

j

 

diagnose_anlass2

number(1)

j

 

diagnosesicherung2

number(1)

j

 

grading2

number(2)

j

 

tumorfolge2

number(2)

j

 

ausbreitung2

number(1)

j

 

seite2

number(1)

j

 

erkrankungsmonat2

number

j

 

erkrankungsjahr2

number

j

 

icd3

char(6)

j

 

wo3

char(1)

j

 

histologie3

number(4)

j

 

dignitaet3

number(1)

j

 

lokalisation3

char(6)

j

 

tod_tumorbedingt3

number(1)

j

 

diagnose_anlass3

number(1)

j

 

diagnosesicherung3

number(1)

j

 

grading3

number(2)

j

 

tumorfolge3

number(2)

j

 

ausbreitung3

number(1)

j

 

seite3

number(1)

j

 

erkrankungsmonat3

number

j

 

erkrankungsjahr3

number

j

 

icd4

char(6)

j

 

wo4

char(1)

j

 

histologie4

number(4)

j

 

dignitaet4

number(1)

j

 

lokalisation4

char(6)

j

 

tod_tumorbedingt4

number(1)

j

 

diagnose_anlass4

number(1)

j

 

diagnosesicherung4

number(1)

j

 

grading4

number(2)

j

 

tumorfolge4

number(2)

j

 

ausbreitung4

number(1)

j

 

seite4

number(1)

j

 

erkrankungsmonat4

number

j

 

erkrankungsjahr4

number

j

 

kodiert

number(1)

n

Ist die Kodierung abgeschlossen? (0: Nein, 1: Ja)

laenge

number(3,1)

j

1. von 5 Feldern mit "Weiteren Angaben"

gewicht

number(5)

j

2. von 5 Feldern mit "Weiteren Angaben"

mehrlingsgeburt

char(1)

j

3. von 5 Feldern mit "Weiteren Angaben"

geburts_zusammenhang

char(1)

j

4. von 5 Feldern mit "Weiteren Angaben"

sektionsbefund

char(1)

j

5. von 5 Feldern mit "Weiteren Angaben"

buchart

number(1)

n

0 - Sterbebuch

1 - Geburtenbuch

9 - unbekannt

doppelbuchnr

char(2)

j

Zusatz zu der Numer a,b,...

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 175: TODESURSACHE_TEXTE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

zeile

number(3)

n

Blöcke eines Klartextes ab 1

text

char(80)

n

Der Text

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 176: TUMOREN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

tumor_id

number(8)

n

Fortlaufende Nummer

patient_ref

number(7)

n

Fremdschlüssel aus Patienten

wohnort

number(10)

n

Wohnort zum Zeitpunkt der Diagnose: Analog zur Relation Starbefälle

geocode_x

number(7)

n

Gauß-Krüger-Koordinaten (vgl. Anhang; angestrebt sind 100 x 100 Meter, also zwei schließende Nullen) - 0 für unbekannt. Die x- (Rechts-) Koordinate beginnt mit dem Bezugsmeridian - Zur Effizienzsteigerung soll evtl. alles auf den dritten Meridian (9° o. L.) umgerechnet und in dieser Form abgelegt werden.

geocode_y

number(7)

n

<s. geocode_x>

raucher_status

number(1)

n

Raucher-Status zum Zeitpunkt der Diagnose:

- 1 (Nichtraucher)

- 2 (Exraucher)

- 3 (Raucher)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

ex_raucher_jahr

number(4)

n

Das Jahr, in dem der Raucher mit dem Rauchen aufgehört hat. - 0 für unbekannt sowie für Raucher und Nichtraucher

diagnose_jahr

number(4)

n

Vierstelliges Jahr - 0 für unbekannt

diagnose_monat

number(2)

n

Ein- bzw. mehrstelliger Monat (1 - 12, 0 für unbekannt)

diagnose_anlass

number(1)

n

- 1 (Beschwerden)

- 2 (Früherkennung)

- 3 (Arbeitsmedizinische Untersuchung)

- 4 (Nachsorge-Untersuchung)

- 5 (Zufallsbefund)

- 6 (Zufallsbefund bei Autopsie)

- 7 (Sonstiges)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

diagnose

char(6)

n

Diagnose nach ICD mit ein Nachkommastelle (z.B. "unbekannt" nach ICD-9: 239.9 oder ICD-10: D48.9). Dreisteller i.a. als xxx.9 bzw. C/Dxx.9.

diagnose_version

number(2)

n

ICD-Version für Diagnose (9, 10, ...) - 0 für unbekannt.

histologie

number(4)

n

Histologie nach ICD-O

(z.B. unbekannt nach ICD-O, 2. Auflage: 8000).

histologie_version

char(2)

n

ICD-O-Version für Histologie, hierbei vorgestelltes D für die Deutsche Ausgabe, also 1, 2, D1, D2 - 0 für unbekannt.

lokalisation

char(6)

n

Lokalisation nach dem Tumorlokalistionsschlüssel zur ICD-O mit mindestens 1 Nachkommastelle.

(z.B. "unbekannt" nach ICD-O 2. Auflage - entsprechend Version 4 des Lokalisationsschlüssels: C80.9).

lokalisation_version

number(2)

n

Version des Lokalisationsschlüssels (..., 3, 4, ...) - 0 für unbekannt.

dignitaet

number(1)

n

Malignitätsgrad aus dem ICD-O-Morphologie-Schlüssel (unabhängig von obigen Versionen):

- 0 (gutartig)

- 1 (unbest. Charakter /unsicher ob bös- oder gutartig)

- 2 (in Situ)

- 3 (bösartig / Primärsitz)

- 6 (bösartig / Metastase)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

seite

number(1)

n

- 1 (rechts)

- 2 (links)

- 3 (beidseits)

- 8 (trigfft nicht zu)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

diagnosesicherung

number(1)

n

Beste Sicherung der Diagnose:

- 1 (klinisch)

- 2 (spezielle Diagnostik)

- 3 (zytologisch)

- 4 (histologisch)

- 5 (autoptisch)

- 6 (Sonstiges)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

ausbreitung

number(1)

n

- 0 (in Situ)

- 1 (lokal begrenzt)

- 2 (regionäre Lymphknoten / Nachbarschaft)

- 3 (Fernmetastasen)

- 4 (Systemerkrankung)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

t

char(2)

n

Tumorausbreitung. Ausprägungen:

is, a, 0, 1, 2, 3, 4 und X für unbekannt.

ct

number(1)

n

C-Faktor der Tumorausbreitung. Ähnlich der Diagnosesicherung:

- 1 (klinisch)

- 2 (spez. Diagnostik, evtl. auch Biopsie / Zytologie)

- 3 chirurg. Exploration mit Biopsie / Zytologie

- 4 (Tumorresektion mit pathologscher Untersuchung)

- 5 (autoptisch)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

n

char(1)

n

Ausbreitung in die Lymphknoten. Ausprägung:

1, 2, 3 und X für unbekannt

m

char(1)

n

Vorliegen von Fernmetastasen Ausprägungen:

0, 1 und X für unbekannt

tnm_version

number(2)

n

Version und Auflage des TNM-Schlüssels (etwa 41 für 4. Version, 1. Auflage oder 40 für 4. Version, unbekannte Auflage) für Angaben unter T, N - M sollte unabhängig von der Version sein.

grading

number(2)

n

Differenzierungsgrad:

- 1 (gut differenziert (G1))

- 2 (mäßig differenziert (G2))

- 3 (schlecht differenziert (G3))

- 4 (undifferenziert (G4))

- 5 (T-Zell-Lymphom)

- 6 (B-Zell-Lymphom)

- 7 (Null-Zell-Lymphom)

- 8 (NK-Zell-Lymphom)

- 9 (fehlende Angabe / n. bestimmbar / n. zutreffend

- 16 (Low Grade (G1 oder G2))

- 17 (Medium Grade (G2 oder D3))

- 18 (High Grade (G3 oder G4))

- 19 (Grenzfall bzw. Bordeline - nur bei Ovar)

tumorfolge

number(1)

n

- 1 (erster Tumor)

- 2 (zweiter Tumor)

- 3 (weiterer Tumor)

Folgende Ausprägungen aus den Meldungen (vgl. Standardtumormeldungen) dürfen hier nicht vorkommen:

- 5 (früheres Tumorleiden vorhanden)

- 6 (Metastase, Primärtumor unbekannt)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt)

tod_tumorbedingt

number(1)

n

- 1 (Tod durch diesen Tumor bedingt)

- 2 (Tod nicht durch diesen Tumor bedingt)

- 3 (fraglich, ob Tod durch diesen Tumor bedingt)

- 9 (fehlende Angabe / unbekannt / nicht verstorben)

dco

number(1)

n

- 1 (DCO-Fall)

- 2 (DCN-Fall)

- 3 (sonst)

validitaet

number(1)

n

Validität der Angaben zum Tumor

- 1 (valide / unauffällig / noch unbearbeitet)

- 2 (auffällig, aber in Nachfrage bestätigt)

- 3 (ungewöhnlich und (trotz Nachfrage) ungeklärt)

- 4 (invalide / "unmöglich" und ungeklärt)

Existenz

Registerstelle

 

Relation 177: TUMORMELDUNG_UNKLARHEITEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus (Tumor-) Meldungen

tumormeldung_id

number(1)

n

Schlüssel aus Tumormeldung

zeile

number(3)

n

Index des Eintrags zur Tumormeldung

rst_bearbeiter_ref

number(2)

j

Der Anfragesteller aus der Registerstelle - NULL für Unklarheiten in der Vertrauensstelle

unklarheitsstatus

number(1)

n

- 1 (unbearbeitet)

- 2 (mit Änderung)

- 3 (ohne Änderung - ungeklärt)

- 4 (ohne Änderung - betätigt)

tumor_unklarheit

number(1)

n

Art der Unklarheit:

- 1 (Tumorzuordnung unklar)

- 2 (Tumor-Best-of unklar)

- 3 (Bearbeitung erfolgreich DCO-Fall)

- 4 (Unklarheit in der Vertrauensstelle)

text

char(80)

j

Textuelle Beschreibung der Unklarheit ggf. NULL

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 178: TUMORMELDUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Fremdschlüssel aus Meldungen

tumormeldung_id

number(1)

n

Fortlaufende Numerierung der Tumoren einer Meldung.

multipler_tumor_id

number(1)

n

Fortlaufende Numerierung der "unabhängigen" Tumoren einer Meldung.

validitaet

number(1)

n

Validität der Angaben zum Tumor

- 1 (valide / unauffällig / noch unbearbeitet)

- 2 (auffällig, aber in Nachfrage bestätigt)

- 3 (ungewöhnlich und (trotz Nachfrage) ungeklärt)

- 4 (invalide / "unmöglich" und ungeklärt)

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 179: TUMORMELDUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

multipler_tumor_id

number(1)

n

Fortlaufende Numerierung der "unabhängigen" Tumoren einer Meldung.

tumor_ref

number(8)

j

Fremdschlüssel aus Tumoren - vor dem Abgleich NULL.

validitaet

number(1)

n

Validität der Angaben zum Tumor

- 1 (valide / unauffällig / noch unbearbeitet)

- 2 (auffällig, aber in Nachfrage bestätigt)

- 3 (ungewöhnlich und (trotz Nachfrage) ungeklärt)

- 4 (invalide / "unmöglich" und ungeklärt)

tumormeldung_id

number(1)

n

Fortlaufende Numerierung der Tumoren einer Meldung.

meldung_id

number(8)

n

Fremdschlüssel aus Meldungen

Existenz

Registerstelle

 

Relation 180: UNTERSUCHUNGSGEBIETE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

untobjnr

number(10)

n

Eindeutige Nummer

maxhoch

number(10)

n

Obere rechte Ecke des Untersuchungsgebietes

("Rand der Karte ") / Y-Koordinate

minhoch

number(10)

n

Untere linke Ecke des Untersuchungsgebietes

("Rand der Karte " ) / Y-Koordinate

maxrechts

number(10)

n

Obere rechte Ecke des Untersuchungsgebietes

("Rand der Karte ") / X-Koordinate

ebenennr

number(10)

n

Fremdschlüssel aus Darstellungsebenen.

name

char(33)

n

Name des Untersuchungsgebietes (Niedersachsen, Weser-Ems, ...)

minrechts

number(10)

n

Untere linke Ecke des Untersuchungsgebietes

("Rand der Karte ")/X-Koordinate

Existenz

Registerstelle

 

Relation 181: VOREINSTELLUNGEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

beruf_version

number(4)

n

Schlüssel aus K_Beruf_Version

staat_version

number(4)

n

Schlüssel aus K_Staat_Version

histologie_version

char(2)

n

Schlüssel aus K_Histologie_Version

sterbebuchjahrgang

number(4)

n

Sterbebuchjahrgang

tnm_version

number(2)

n

Schlüssel aus K_TNM_Version

standesamtnr

number(8)

n

Schlüssel aus K_Standesämter

nur_bearbeiter_mld_anzeigen

number(1)

n

 

eingangsdatum

date

n

Eingangsdatum

sammelmelder_ref

number(3)

n

Schlüssel aus Sammelmelder

vst_bearbeiter_ref

number(2)

n

Schlüssel aus VST_Bearbeiter

lokalisation_version

number(2)

n

Schlüssel aus K_Lokalistion_Version

icd_version

number(2)

n

Schlüssel aus K_ICD_Version

arzt_ref

number(5)

n

Schlüssel aus Ärzte

meldemodus

number(2)

n

Schlüssel aus K-Meldemodus

Existenz

Vertrauensstelle

 

Relation 182: VST_BEARBEITER

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

vst_bearbeiter_id

number(2)

n

Fortlaufende Numerierung ab 0.

name

char(40)

n

Name / Kürzel der Dokumentationskraft

db_login

char(20)

n

Datenbank-Login

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 183: WOHNORT_TEXTE

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

zeile

number(3)

n

Blöcke eines Klartextes ab 1

text

char(80)

n

Der Text

Existenz

Registerstelle

Vertrauensstelle

 

Relation 184: WOHNORTANAMNESEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

patient_ref

number(7)

j

Fremdschlüssel aus Patienten - vor dem Abgleich NULL

wohnung_seit_min

number(4)

n

Angabe eines Bereiches von Jahreszahlen (Unterstützung unscharfer Angaben, i.a. min = max), seit dem der aktuelle Wohnort Gültigkeit hat. - 0 für unbekannt.

wohnung_seit_max

number(4)

n

<s. WOHNUNG_SEIT_MIN>

geburtsort_gkz

number(10)

n

Gemeindekennziffer des Geburtsortes (auch außerhalb Niedersachsens, falls vorhanden) - 0 falls undefiniert (außerhalb Deutschlands) oder unbekannt.

geburtsland

number(3)

n

Länderkode des Statistischen Bundesamtes für das Geburtsland (möglichst inklusive Kodierung des Bundeslandes für Deutschland) - 999 für unbekannt.

geburtsort_text

char(80)

j

Klartext für Geburtsort und -land

aufwuchs_gkz

number(10)

n

Analog zum Geburtsort Gemeindekennziffer des Ortes des Aufwachsens - 0 falls undefiniert oder unbekannt.

aufwuchs_land

number(3)

n

Analog zum Geburtsland Ländercode des statistischen Bundesamtes für den Ort des Aufwachsens -999 für unbekannt

aufwuchs_text

char(80)

j

Klartext für den Ort des Aufwachsens

laengster_aufenthalt_ort

number(10)

n

Kodierung des Ortes des längsten Aufenthaltes analog zum Wohnort in Relation Standardmeldung

laengster_aufenthalt_land

number(3)

n

Analog zum Geburtsland Ländercode des statistischen Bundesamtes für den Ort des bisher überwiegenden Aufenthaltes -999 für unbekannt

laengster_aufenthalt_text

char(80)

j

Klartext für den Ort des bisher überwiegenden Aufenthaltes

staat_version

number(4)

n

Jeweils verwendete Version der Länderkodierungen -0 für unbekannt.

Existenz

Registerstelle

 

Relation 185: WOHNORTANAMNESEN

Attribut

Datentyp

Null

Kommentar

meldung_id

number(8)

n

Schlüssel aus Meldungen

wohnung_seit_min

number(4)

n

Angabe eines Bereiches von Jahreszahlen (Unterstützung unscharfer Angaben, i.a. min = max), seit dem der aktuelle Wohnort Gültigkeit hat. - 0 für unbekannt.

wohnung_seit_max

number(4)

n

<s. WOHNUNG_SEIT_MIN>

geburtsort_gkz

number(10)

n

Gemeindekennziffer des Geburtsortes (auch außerhalb Niedersachsens, falls vorhanden) - 0 falls undefiniert (außerhalb Deutschlands) oder unbekannt.

geburtsland

number(3)

n

Länderkode des Statistischen Bundesamtes für das Geburtsland (möglichst inklusive Kodierung des Bundeslandes für Deutschland) - 999 für unbekannt.

geburtsort_text

char(80)

j

Klartext für Geburtsort und -land

aufwuchs_gkz

number(10)

n

Analog zum Geburtsort Gemeindekennziffer des Ortes des Aufwachsens - 0 falls undefiniert oder unbekannt.

aufwuchs_land

number(3)

n

Analog zum Geburtsland Ländercode des statistischen Bundesamtes für den Ort des Aufwachsens -999 für unbekannt

aufwuchs_text

char(80)

j

Klartext für den Ort des Aufwachsens

laengster_aufenthalt_ort

number(10)

n

Kodierung des Ortes des längsten Aufenthaltes analog zum Wohnort in Relation Standardmeldung

laengster_aufenthalt_land

number(3)

n

Analog zum Geburtsland Ländercode des statistischen Bundesamtes für den Ort des bisher überwiegenden Aufenthaltes -999 für unbekannt

laengster_aufenthalt_text

char(80)

j

Klartext für den Ort des bisher überwiegenden Aufenthaltes

staat_version

number(4)

n

Jeweils verwendete Version der Länderkodierungen -0 für unbekannt.

Existenz

Vertrauensstelle

Register

 

Relation 1: abgleich_info *

Relation 2: AERZTE *

Relation 3: AERZTE *

Relation 4: ANFRAGE_KANDIDATEN *

Relation 5: ANFRAGEMELDUNGEN *

Relation 6: ANFRAGEN *

Relation 7: ARZT_ABRECHNUNGEN *

Relation 8: ARZT_TOTENSCHEIN_INFOS *

Relation 9: AUTOMATCH_ERGEBNISSE *

Relation 10: AUTOMATCH_HUELLEN *

Relation 11: AUTOMATCH_HUELLEN_ELEMENTE *

Relation 12: BERUF_TEXTE *

Relation 13: CARELIS_MEHRBENUTZER_KONTROLLE *

Relation 14: CHIFFRETEXTE *

Relation 15: DARSTELLUNGSEBENEN *

Relation 16: DARSTELLUNGSZUORDNUNG *

Relation 17: DECHIFFRIERPROTOKOLLE *

Relation 18: DIAGNOSE_TEXTE *

Relation 19: EBENENZUORDNUNG *

Relation 20: EINWOHNER *

Relation 21: EINWOHNERMETAINFOS *

Relation 22: ERWEITERTE_TUMORDATEN *

Relation 23: EXTERN_AUSBREITUNG *

Relation 24: EXTERN_DIAGNOSE *

Relation 25: EXTERN_DIAGNOSE_ANLASS *

Relation 26: EXTERN_DIAGNOSESICHERUNG *

Relation 27: EXTERN_DIGNITAET *

Relation 28: EXTERN_GESCHLECHT *

Relation 29: EXTERN_HISTOLOGIE_D *

Relation 30: EXTERN_TUMORFOLGE *

Relation 31: EXTERNE_FALLZAHLEN *

Relation 32: EXTERNE_FALLZAHLEN_METAINFOS *

Relation 33: FAMILIENANAMNESEN *

Relation 34: FAMILIENANAMNESEN *

Relation 35: FRUEHERE_TUMOREN_TEXTE *

Relation 36: GEAENDERTE_PATIENTEN *

Relation 37: GEBIETE *

Relation 38: GEO_ATTRIBUTE *

Relation 39: GEO_EBENEN *

Relation 40: GEO_LOGIN *

Relation 41: GEO_OID_GKZ *

Relation 42: GEO_PRESENTATION *

Relation 43: GEO_SCHEMA *

Relation 44: GEO_TEMPORAL_INFO *

Relation 45: GEOCODES *

Relation 46: GRUNDLEIDEN_TEXTE *

Relation 47: INSTITUTIONEN *

Relation 48: K_ABRECHNUNGSSTATUS *

Relation 49: K_ART_DER_TODESURSACHE *

Relation 50: K_ARZT_FUNKTION *

Relation 51: K_AUSBREITUNG *

Relation 52: K_AUTOPSIE *

Relation 53: K_BERUF *

Relation 54: K_BERUF_VERSION *

Relation 55: K_BUCHART *

Relation 56: K_CT *

Relation 57: K_DCO *

Relation 58: K_DECHIFFRIERGRUND *

Relation 59: K_DIAGNOSE_ANLASS *

Relation 60: K_DIAGNOSEGUELTIGKEIT *

Relation 61: K_DIAGNOSESICHERUNG *

Relation 62: K_DIGNITAET *

Relation 63: K_FACHRICHTUNG *

Relation 64: K_GEBURTSREGION *

Relation 65: K_GESCHLECHT *

Relation 66: K_GRADING *

Relation 67: K_HISTOLOGIE *

Relation 68: K_HISTOLOGIE_KODES *

Relation 69: K_HISTOLOGIE_VERSION *

Relation 70: K_HISTOLOGIEGRUPPIERUNG *

Relation 71: K_ICD *

Relation 72: K_ICD_VERSION *

Relation 73: K_INSTITUTIONSTYP *

Relation 74: K_KANDIDATENSTATUS *

Relation 75: K_LAENGSTE_TAETIGKEIT *

Relation 76: K_LETZTE_TAETIGKEIT *

Relation 77: K_LOKALISATION *

Relation 78: K_LOKALISATION_VERSION *

Relation 79: K_LOKALISATIONSGRUPPIERUNG *

Relation 80: K_MEHRLING *

Relation 81: K_MEHRLINGSGEBURT *

Relation 82: K_MELDEMODUS *

Relation 83: K_MELDUNGSSTATUS *

Relation 84: K_PATIENT_UNKLARHEIT *

Relation 85: K_PATIENTEN_BEMERKUNG *

Relation 86: K_RAUCHER_STATUS *

Relation 87: K_SEITE *

Relation 88: K_SEKTIONSBEFUND *

Relation 89: K_STAAT *

Relation 90: K_STAAT_VERSION *

Relation 91: K_STANDESAEMTER *

Relation 92: K_TB_UNKLARHEIT *

Relation 93: K_THERAPIEART *

Relation 94: K_THERAPIESTATUS *

Relation 95: K_THERAPIEZIEL *

Relation 96: K_TITEL *

Relation 97: K_TNM_ART *

Relation 98: K_TNM_VERSION *

Relation 99: K_TOD_TUMORBEDINGT *

Relation 100: K_TODESART *

Relation 101: K_TUMOR_UNKLARHEIT *

Relation 102: K_TUMORFOLGE *

Relation 103: K_UNFALL_URSACHE *

Relation 104: K_UNFALLART *

Relation 105: K_UNKLARHEITSSTATUS *

Relation 106: K_VALIDITAET *

Relation 107: K_VERSIONEN *

Relation 108: K_VERSTORBEN *

Relation 109: K_VERWANDTSCHAFT *

Relation 110: K_WO *

Relation 111: K_ZUSAMMENHANG *

Relation 112: KOMMENTAR_MELDUNG *

Relation 113: KOMMENTAR_PATIENT *

Relation 114: KOMMENTAR_TUMOR *

Relation 115: KOMMENTAR_TUMORMELDUNG *

Relation 116: KONTROLLNUMMERAGGREGATE *

Relation 117: KONTROLLNUMMERN *

Relation 118: KORR_PATHOLOGENTUMORMELDUNGEN *

Relation 119: KORR_TNM_TEXTE *

Relation 120: KORREKTURANWEISUNGEN *

Relation 121: LEERE_KONTROLLNUMMERN *

Relation 122: LOESCHANWEISUNGEN *

Relation 123: LOESCHUNGEN *

Relation 124: MELDUNG_UNKLARHEITEN *

Relation 125: MELDUNGEN *

Relation 126: MELDUNGEN *

Relation 127: NAME_GESCHLECHT_ZUORDNUNG *

Relation 128: PATHOLOGENMELDUNGEN *

Relation 129: PATHOLOGENTUMORMELDUNGEN *

Relation 130: PATIENTEN *

Relation 131: PERSONENIDENTIFIZIERENDE_DATEN *

Relation 132: RST_BEARBEITER *

Relation 133: SAMMELMELDER *

Relation 134: SAMMELMELDER *

Relation 135: SAMMELMELDER_ABRECHNUNGEN *

Relation 136: SAMMELMELDER_TOTENSCHEIN_INFOS *

Relation 137: STALATODESURSACHE *

Relation 138: STANDARDBEVOELKERUNGEN *

Relation 139: STANDARDMELDUNGEN *

Relation 140: STANDARDTUMORMELDUNGEN *

Relation 141: STANDESAMTINFOS *

Relation 142: StandesamtUmkodierung *

Relation 143: STERBEFAELLE *

Relation 144: STERBEMELDUNGEN *

Relation 145: STERBEMELDUNGEN *

Relation 146: STERBETUMORMELDUNGEN *

Relation 147: TAETIGKEITEN *

Relation 148: TAETIGKEITEN *

Relation 149: TB_AERZTE *

Relation 150: TB_ICD_KODIERUNGEN *

Relation 151: TB_PERSONEN_DATEN *

Relation 152: TB_PRE_PRUEF_5_TEMP_STATUS *

Relation 153: TB_PRUEF_ALLGEMEIN_TEMP_STATUS *

Relation 154: TB_PRUEF_CODE_TEXT_TEMP_STATUS *

Relation 155: TB_PRUEF_EXTERN_TEMP_STATUS *

Relation 156: TB_PRUEF_GESCHLECHT_TMP *

Relation 157: TB_PRUEF_ICD_ANGABEN_TMP *

Relation 158: TB_PRUEF_STANDESAMTANGABEN_TMP *

Relation 159: TB_PRUEF_STRASSENANGABEN_TMP *

Relation 160: TB_PRUEF_TOD_ANGABEN_TMP *

Relation 161: TB_PRUEF_TOD_WO_TEMP_STATUS *

Relation 162: TB_PRUEF_TUMOR_ANGABEN_TMP *

Relation 163: TB_PRUEF_TUMOR_TEMP_STATUS *

Relation 164: TB_TODESURSACHENANGABEN *

Relation 165: TB_TOTGEBURTANGABEN *

Relation 166: TB_TUMOR_KODIERUNG *

Relation 167: TB_UNKLARHEITEN *

Relation 168: TEILGEBIETE *

Relation 169: THERAPIEN *

Relation 170: THERAPIEN *

Relation 171: TNM_TEXTE *

Relation 172: TODESBESCHEINIGUNGEN *

Relation 173: TODESBESCHEINIGUNGEN_NEU *

Relation 174: TODESBESCHEINIGUNGSDATEN *

Relation 175: TODESURSACHE_TEXTE *

Relation 176: TUMOREN *

Relation 177: TUMORMELDUNG_UNKLARHEITEN *

Relation 178: TUMORMELDUNGEN *

Relation 179: TUMORMELDUNGEN *

Relation 180: UNTERSUCHUNGSGEBIETE *

Relation 181: VOREINSTELLUNGEN *

Relation 182: VST_BEARBEITER *

Relation 183: WOHNORT_TEXTE *

Relation 184: WOHNORTANAMNESEN *

Relation 185: WOHNORTANAMNESEN *

Literaturverzeichnis